Sport

Legia-Spieler wird in der Europa League von Stein getroffen – Schweizer Schiri bricht Partie ab

31.07.15, 06:50 31.07.15, 10:27

Das Europa-League-Spiel zwischen dem albanischen Team Kukësi und Legia Warschau vom Donnerstag in Tirana wurde wegen Ausschreitungen abgebrochen. Nach Angaben des polnischen Klubs wurde dessen Spieler Ondrej Duda von einem Stein getroffen.

Duda wurde blutverschmiert auf einer Trage vom Platz gebracht, erlitt Vereinsangaben zufolge jedoch keine schwereren Verletzungen. Auf einem Foto des Vereins aus der Nacht zum Freitag war er mit einem Kopfverband zu sehen und telefonierte vor dem Rückflug. Der Schweizer Schiedsrichter Stephan Klossner brach die Partie auf Anweisung des UEFA-Delegierten ab.

Die Tumulte im Hinspiel der dritten Qualifikationsrunde begannen kurz nach dem 2:1-Führungstreffer der Gäste in der 51. Minute. Zunächst flogen Flaschen und andere Wurfgeschosse von den Rängen. Nach Legia-Angaben entschied der UEFA-Delegierte eine Viertelstunde nach dem Steinwurf gegen Duda, dass Klossner die Partie nicht mehr anpfeifen sollte, da die Sicherheit nicht gewährleistet werden könne.

Die UEFA wird nun über den Fall entscheiden. Kukësi droht eine Niederlage am Grünen Tisch, möglicherweise aber sogar ein Ausschluss von den europäischen Vereinswettbewerben. (pre/si)

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Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.
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    Alle Leser-Kommentare
  • Gelöschter Benutzer 31.07.2015 14:28
    Highlight wie weit ist der spirit im sport gekommen?
    schlimm, dieses verhalten der fans.
    wünsche andrej duda gute besserung und dass er keine schlimmen folgen, von dieser hässlichen und feigen tat, haben wird.

    rückspiel in warschau?
    wohl eher nicht.
    das spiel in tirana wurde ja abgebrochen. also müsste es zuerst nachgeholt resp. zu ende gespielt werden, oder nicht?
    aber das wird wohl eher nicht geschehen.
    es wird verm. forfait geben von der uefa und der albanische vizemeister hat die letzten 51min auf internationaler ebene gespielt, wegen seinen ach so leben fans!

    der schweizer schiedsrichter hat richtig entschieden, wenn auch es nach meiner meinung zu lange dauerte.

    die fussball-fan-gemeinde muss mit einem einfachen gesetz wohl an die fairness erinnert werden und was ihr handeln für ihren "geliebten" verein für folgen hat.

    hier braucht es eine einfache, klare "null toleranz regel". landen irgendwelche gegenstände auf den rasen, werden fakeln, pedarden, rauchbomben usw. benutzt, so wird das spiel unverzüglich abgebrochen und das spiel wird zu gunsten des unverschuldeten vereins als forfait gerechnet. der verschuldete verein muss die nächsten 3 heimspiele ohne zuschauer austragen. wenn der vorfall als gastverein passierte dann dürfen für 3 auswärtsspiele keine fans mitreisen.
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  • droelfmalbumst 31.07.2015 13:16
    Highlight weiss gar nicht wieso die überhaupt teilnehmen dürfen...spätestens nach dem Vorfall beim Qualispiel Serbien-Albanien hätte man die ganz einfach sperren müssen... das selbe natürlich auch für die Serben...wäre es ein Einzelfall, okay. Aber konstant solche Aktionen? AUf Nationalspiel wie auf Vereinsebene... schon schade. Verbannen und fertig.
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  • maxi 31.07.2015 08:06
    Highlight Die armen Albanischen Fans die nächste Woche nach Warschau reisen. Ich wünsche ihnen viel Spass :D
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    • Cyp Cyp Hurra!!! 31.07.2015 10:04
      Highlight haha, stimmt.. da kann ich nur sagen GL & HF >D
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    • MaskedGaijin 31.07.2015 11:04
      Highlight ach, die werden sich sicher wieder als opfer darstellen. so wie im spiel gegen die serbische nati.
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    • Gelöschter Benutzer 31.07.2015 19:28
      Highlight @MaskedGaijin : Ach ja, Opfer? Ununterbrochene Sprechchöre der gesammten 30'000 Serbischen Zuschauer in Belgrad wie "Töte töte die Albaner, bis keiner mehr übrig bleibt", "Töte töte die Kroaten, sodass die Albaner keine Brüder mehr haben". Offizielle Albanische Spielflagge wurde heruntergerissen. Faschistische Anhänger wie Bogdan Ivanov, der in ganz Europa Stadionverbot hat, wurden unbedacht in Stadion gelassen. Die Anhänger transportierten Benzinfässer ins Stadion. Die Albanischen Spieler wurden immer wieder während Einwürfen oder Eckbällen mit Feuerwerkskörpern beworfen. Serbische "Sicherheits"-leute schlugen auf die Albanischen Spieler ein, statt diese vor Serbischen Anhängern zu schützen.
      Aber ja klar soviel zur "Opfer"-rolle.
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