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Trainer Walter Zenga zeigt an: «Es war meine Schuld.» Bild: Rai

0:4 gegen Vojvodina Novi Sad: Mamma mia, Sampdoria!

Italienischer Meister, mehrfacher Cupsieger, Gewinner des Cupsieger-Cups: Als wir Buben waren, gehörte Sampdoria Genua zu den besten Klubs der Welt. Nun ging «La Samp» im eigenen Stadion gegen Vojvodina Novi Sad mit 0:4 unter.

31.07.15, 10:10 31.07.15, 10:26


0:4 gegen Vojvodina Novi Sad – was für eine Schmach für einen grossen Klub aus der Serie A. Der erst 1946 gegründete Cup der Cupsieger aus dem Jahr 1990 stieg zwar 2011 aus der Serie A ab, ein Jahr später aber gleich wieder auf und spielte eine überraschend starke Saison. Und nun das! «Diese Niederlage tut uns gut», sagt Trainer Walter Zenga nach dem Spiel überraschend. «Sie zwingt uns, genau hinzuschauen und die richtigen Lehren daraus zu ziehen.»

Aus Sicht von Novi Sad Highlights, aus Samp-Sicht absolute Lowlights: Die vier Tore der Partie. YouTube/Alexis Footballer

«Der Trainer muss sich immer vor die Spieler stellen»

Der langjährige Nati-Goalie nahm die Schuld für die heftige Pleite gegen den letztjährigen Vierten der serbischen Super Liga auf sich. Zenga ging nach dem Schlusspfiff zu den Fans in der Kurve und entschuldigte sich für die Leistung seiner Mannschaft. «Wenn du gewinnst, dann feierst du mit den Fans. Und wenn du verlierst, musst du dich bei ihnen entschuldigen», stellte die Inter-Legende klar. «Der Trainer muss sich immer vor die Spieler stellen. Hätten wir hingegen gewonnen, dann hätte ich das Feiern ihnen überlassen.» Auch Klubpräsident Massimo Ferrero verliess seine Loge, um sich vor den Anhängern in der Kurve zu entschuldigen.

Trainer Zenga übernimmt vor den stinkhässigen Tifosi die Schuld für die Niederlage. YouTube/Samp Zone

Zenga übernahm Sampdoria erst auf die neue Saison hin. Er suche nicht nach Ausreden, sagte er nach der Klatsche, «denn es gibt keine Ausreden dafür. Wir haben elf Spieler auf dem Feld und sieben auf der Bank gehabt.» Nicht im Aufgebot stand der langjährige Super-League-Spieler Djamel Mesbah. Seine Mannschaft müsse nicht viel analysieren, wusste Coach Zenga, aber ganz besonders einen Fakt: «Wir haben drei Tore in den ersten zehn Minuten jeder Halbzeit kassiert.» (ram)

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Herr und Frau Mötzli, können wir uns nicht einfach mal freuen?!

Die Schweiz schlägt Serbien hochdramatisch 2:1. Schlagzeilen machen aber die Doppeladler beim Jubel von Granit Xhaka und Xherdan Shaqiri. Die Gesten waren unüberlegt und unnötig. Aber auch verständlich für Spieler, bei denen sich so viel um Identität und Zugehörigkeit dreht.

Als sich Xherdan Shaqiri nach seinem 2:1 in der 90. Minute gegen Serbien dazu entschied, seine Hände zum Doppeladler zu formen, da wurde er innert Sekunden vom Helden zum Deppen. 

Zumindest für ganz viele Schweizer Fans. Die Freude über den Sieg wurde schnell gedämpft. Dürfen sich Schweizer da überhaupt noch freuen? Das war doch Hochverrat!

Zum Glück, so muss man fast sagen, haben Shaqiri und Xhaka mit dem Doppeladler für einen kleinen Skandal gesorgt. Sonst, man stelle sich vor, hätten …

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