Sport
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Laso Schaller performing in Maggia, Switzerland on August 4th, 2015

Laso Schaller springt mit voller Konzentration in die Tiefe. bild: redbull/joshsampiero

Weltrekord! Hier springt der Schweizer Laso Schaller aus gut 60 Metern von der Klippe – und das ohne Fallschirm

Die Bilder rauben einem den Atem. Aus 58,8 Metern springt Lazaro «Laso» Schaller im Tessiner Maggiatal in die Tiefe – der neue Weltrekord im Klippenspringen ist Tatsache.

20.08.15, 11:51 20.08.15, 12:57


Aus 25, 30 oder auch 35 Metern ist der schweizerisch-brasilianische Doppelbürger Laso Schaller schon in Gewässer gesprungen – kein Problem. Sein neuster Coup im Maggiatal grenzt jedoch ans Umögliche: Schaller wagt sich auf ein Podest in fast 60 Metern Höhe und springt in die dort 8 Meter tiefe Maggia.

Im Tessin gibt es über 150 Canyons, unzählige Wasserfälle laden zum Runterspringen ein. Der Cassata del Salto ist der König unter ihnen, für Canyoning-Experten wie Laso Schaller das Nonplusultra. Gegenüber 20 Minuten sagt der 26-Jährige: «Ich habe hart trainiert, um meinem Körper optimal darauf vorzubereiten.

Minutiöse Vorbereitung

Ohne die angebaute Plattform wäre der Sprung nicht zustandegekommen. Sie dient Schaller dazu, mit genügend Abstand zum Felsen zu springen. Doch auch mit Podest lässt das GoPro-Video einen die Pulsadern gefrieren. Nebst der Plattform haben seine Leute das Wasserbassin belüftet, dieser Effekt sorgt dafür, dass Laso Schaller weicher eintauchen kann.

Laso Schaller performing in Maggia, Switzerland on August 3rd, 2015

Ist ab sofort Weltrekordhalter im Klippenspringen: Lazaro «Laso» Schaller. bild: redbull/lukas pilz

Schaller nimmt schon länger an Wettkämpfen im Klippenspringen teil, da kommt es auch mal vor, dass er bis zu 20 Sprünge aus 25 Metern Höhe am Tag meistert. Vor seinem Rekordsprung im Maggiatal war denn auch nichts von Nervosität zu spüren: «Ab 25 Metern sieht alles gleich aus und fühlt sich auch ähnlich an. Den einzigen Unterschied macht die Flugzeit», sagt der Schweizer gegenüber «RedBull».

Mit über 120 Stundenkilometern taucht der 26-jährige Klippenspringer ins Wasser ein, 3,58 Sekunden ist er insgesamt unterwegs. Weil zwischen den beiden Felsen links und rechts zu wenig Platz ist, kann Schaller keinen Salto machen, mit einem solchen hätte er in der Luft mehr Kontrolle über seinen Körper gehabt.

Wahnsinn, was sich Laso Schaller da traut. gif: youtube/redbull

«Das Innenband ist angerissen»

So kommt es, dass der in aufrechter Körperhaltung vollbrachte Sprung nicht ganz optimal gelingt. Das linke Bein sei zwar perfekt eingetaucht, das rechte habe es ihm jedoch weggezogen, sagt Laso Schaller später. «Ich habe mir das Hüftgelenkt fast ausgerenkt und das Innenband am Knie ist angerissen.»

Noch ist der Weltrekord nicht in trockenen Tüchern, das Guinness-Buch muss ihn zuerst anerkennen. Doch auch so zeigt sich Laso Schaller zufrieden: «Es ging mir eigentlich gar nicht um den Weltrekord, sondern nur um diesen Sprung. Dass ich den Rekord geknackt habe, ist ein schönes ‹Goodie›.» (rst)

Die schrägsten Sportarten der Welt

Kennst du schon die watson-App?

Über 150'000 Menschen nutzen bereits watson für die Hosentasche. Unsere App hat den «Best of Swiss Apps»-Award gewonnen und wurde unter «Beste Apps 2014» gelistet. Willst auch du mit watson auf frische Weise informiert sein? Hol dir jetzt die kostenlose App für iPhone/iPad und Android.

Hol dir die App!

Zeno Hirt, 25.6.2017
Immer wieder mal schmunzeln und sich freuen an dem, was da weltweit alles passiert! Genial!

Abonniere unseren Daily Newsletter

2
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
2Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • PolloHermano 20.08.2015 13:44
    Highlight Fake! Fake! Fake! Mit solch grossen Eiern hätte er niemals in einen Neoprenanzug gepasst! ;-)
    Nei Spass, ich ziehe meinen Hut von solch einer Leistung. Ganz krass!
    4 0 Melden
    • Freeze 21.08.2015 10:52
      Highlight hahaaa... :-D sie händem än baggy Neopren gmacht.. ;-)
      0 0 Melden

Serena Williams nannte ihn Dieb und Lügner – jetzt spricht Schiedsrichter Carlos Ramos

Er wurde von über 20'000 Zuschauern ausgebuht, wurde von Serena Williams als «Dieb» und «Lügner» beschimpft, musste vom Platz eskortiert werden und sich als Sexist bezeichnen lassen. Jetzt bricht Carlos Ramos, Schiedsrichter im US-Open-Final der Frauen, sein Schweigen.

Er hatte im Final der US Open drei Regelverstösse von Serena Williams geahndet: wegen Coachings, wegen des Zertrümmern eines Rackets und zuletzt wegen Beleidigung, nachdem die Amerikanerin von ihm zuerst eine Entschuldigung verlangt und ihn danach als «Dieb» und «Lügner» bezeichnet hatte. Danach bezeichnete Serena Williams Schiedsrichter Carlos Ramos, der unter Buhrufen vom Platz eskortiert werden musste, auch noch als Sexisten.

Vier Tage lang wurde der Portugiese, der bei allen …

Artikel lesen