Sport
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Super League, 36. Runde

FC Luzern – FC Thun 3:0 (2:0)

FC Basel – Lausanne 4:2 (2:0)

FC Sion – GC 3:1 (2:1)

Young Boys – FC St. Gallen 2:0 (1:0)

FC Zürich – FC Aarau 2:2 (1:0)

18.05.2014; Luzern; Fussball Super League - FC Luzern - FC Thun; Die FCL Spieler verabschieden Michael Renggli (Luzern) kurz vor seiner letzten Auswechslung (Andreas Meier/freshfocus

Bild: Andreas Meier/freshfocus

Viele Abschiede und ein grosser Gewinner

Luzern nimmt gegen Thun den «Finger use» und qualifiziert sich doch noch für Europa

Tränen, Blumen und Abschiedsreden. Die Super League geht mit viel Emotionen in die Sommerpause. Sportlich setzt der FC Luzern mit dem Sieg gegen den FC Thun und der Qualifikation für Europa ein letztes Ausrufezeichen.

18.05.14, 18:39 18.05.14, 20:02

FC Luzern – FC Thun: Gastgeber Luzern rettet sich nach Europa

Der Einsatz von Ballbub Gölä hat sich für Luzern gelohnt

– Nach vier Niederlagen in Serie und einem schweren Gang zu den eigenen Fans rettet der FC Luzern seine Saison mit dem 3:0-Heimsieg gegen den FC Thun in letzter Sekunde. Die Innerschweizer schnappen sich als dritter Schweizer Verein das Ticket für die Europa-League-Qualifikation.

– Bis zur 38. Minute hatten sich die beiden Teams in der swissporarena einen offenen Schlagabtausch mit wenigen Grosschancen geliefert, dann verschaffte sich der FCL die entscheidenden Vorteile. Adrian Winter brachte die Platzherren in Führung, und nur vier Minuten später erhöhte Alain Wiss per Kopf auf 2:0.

– Die Thuner kamen zwar zu ihren Möglichkeiten, es fehlte aber an Entschlossenheit vor dem gegnerischen Gehäuse. Als dann in der 67. Minute Sekou Sanogo für einen Tritt gegen Florian Stahel mit der roten Karte bestraft wurde, wurde die Aufgabe noch komplizierter als sie ohnehin schon war.

>>> Hier gibt es den Liveticker des FCL-Sieges gegen Thun zum Nachlesen

Luzerns Adrian Winter wird mit einem Tor und einem Assist zum Matchwinner für den FC Luzern. Bild: KEYSTONE

FC Basel – Lausanne: Abschiedsparty mit drei Punkten für den Meister

– Der FC Basel schliesst die fünfte Meistersaison in Folge standesgemäss ab. Im letzten Spiel unter Trainer Murat Yakin gibt es einen 4:2-Sieg gegen Absteiger Lausanne.

– Vor der Partie wurden die in die Bundesliga wechselnden Yann Sommer, Valentin Stocker und Trainer Murat Yakin verabschiedet.

– Der FC Basel konnte nach den Toren von U17-Nationalspieler Albian Ajeti, zwei sehenswerte Treffer von Davide Callà (59./69.) und Geoffroy Serey Die den Meisterpokal aus den Händen von SFL-Präsident Heinrich Schifferle entgegennehmen.

Das Basler Highlight gegen Lausanne fand schon vor dem Anpfiff statt

Murat Yakin, Yann Sommer und Valentin Stocker fahren in ihrem letzten Spiel für Basel noch einen dreier ein.  Bild: KEYSTONE

FC Sion – GC: Sion beendet seinen starken Saisonendspurt mit einem weiteren Sieg

Auch GC sagt Adieu

Roman Bürki verabschiedet sich Richtung Freiburg.

– Die Walliser dürfen nach dem 3:1-Sieg gegen die Grasshoppers vom besten Meisterschaftsviertel seit sieben Jahren sprechen. Unter Raimondo Ponte haben die Walliser im letzten Quartal 19 Punkte geholt, gleich viele wie letztmals im letzten Viertel 2006/07 unter Alberto Bigon.

– Im abschliessenden Heimspiel war Ebenezer Assifuah die prägende Figur. Der ghanaische Goalgetter brachte Sion mit seinen Saisontoren 6 und 7 früh auf Kurs, verzeichnete einen Kopfball an die Latte – und musste nach 37 Minuten verletzt ausgewechselt werden.

GC kam durch Frank Feltscher nur zum zwischenzeitlichen Anschlusstreffer. Ansonsten war vom Zweiten der Saison wenig zu sehen. Im Tor stand der bald 38-jährige Davide Taini, der das letzte Super-League-Spiel seiner Karriere bestritt, der zum SC Freiburg wechselnde Roman Bürki war Ersatz.

Versöhnlicher Saisonabschluss für Sion. Ebenezer Assifuah bezwingt GC-Keeper Davide Taini zum 1:0. Bild: KEYSTONE

Young Boys – FC St. Gallen: Wenig St. Galler Gegenwehr bei Spychers Abschiedsparty

Spycher hinterlässt bei YB eine grosse Lücke

– Christoph Spycher feiert im letzten Spiel seiner Karriere mit den Young Boys einen gelungenen Abschluss. Von St. Gallen kommt beim 2:0 im halbleeren Stade de Suisse aber relativ wenig Gegenwehr. Spycher schnürte nach 15 Profijahren zum 266. und letzten Mal seine Schuhe als Spieler in der Super League.

– Akzente setzten andere Berner Spieler. Renato Steffen gelang nach nur 38 Sekunden auf Flanke von Milan Gajic das 1:0, in der 73. Minute erhöhte Michael Frey nach einem sehenswerten Dribbling auf 2:0.

– Etwas änderte sich nach der turbulenten Saison der Young Boys auch im letzten Spiel vor der Sommerpause nicht. Uli Forte hat als Trainer in acht Partien noch nie gegen seinen früheren Arbeitgeber St. Gallen verloren.

Ein Sieg zum Schluss. Christoph Spycher begeht seinen Abgang mit einem 2:0 gegen St. Gallen.  Bild: KEYSTONE

FC Zürich – FC Aarau: Kein FCZ-Heimsieg gegen Aarau seit fünf Jahren

Dank dem Cupsieg sind die FCZ-Fans mit der Saison trotzdem zufrieden

– Weder der perfekte Start – Pedro Henrique hatte bereits nach 180 Sekunden getroffen – noch Marco Schönbächlers spätes 2:1 (81.) reichte dem FC Zürich zum ersten Heimsieg gegen die Aargauer seit bald fünf Jahren.

– Die hartnäckigen Gäste begnügten sich nicht mit der Rolle des unterklassigen Sparring-Partners. Lüscher bestätigte seine gute Form mit seinem achten Saisontor (56.), während Captain Sandro Burki den FCZ-Keeper Da Costa nicht zum ersten Mal aus beträchtlicher Distanz zum 2:2 überwand (83.) und seinem Team im vierten Vergleich der Saison den siebten Punkt sicherte.

– Für die Stadtzürcher endete ein halbes Jahr mit wenigen Highlights in der Meisterschaft unspektakulär. Nach einem schwungvollen Auftakt mit sechs Siegen in Serie gewann der FCZ nur noch zwei der letzten zwölf Begegnungen. (dux/si)

Aarau und Zürich schenken sich zum Saisonabschluss nichts. Bild: KEYSTONE



Abonniere unseren Daily Newsletter

0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Herr und Frau Mötzli, können wir uns nicht einfach mal freuen?!

Die Schweiz schlägt Serbien hochdramatisch 2:1. Schlagzeilen machen aber die Doppeladler beim Jubel von Granit Xhaka und Xherdan Shaqiri. Die Gesten waren unüberlegt und unnötig. Aber auch verständlich für Spieler, bei denen sich so viel um Identität und Zugehörigkeit dreht.

Als sich Xherdan Shaqiri nach seinem 2:1 in der 90. Minute gegen Serbien dazu entschied, seine Hände zum Doppeladler zu formen, da wurde er innert Sekunden vom Helden zum Deppen. 

Zumindest für ganz viele Schweizer Fans. Die Freude über den Sieg wurde schnell gedämpft. Dürfen sich Schweizer da überhaupt noch freuen? Das war doch Hochverrat!

Zum Glück, so muss man fast sagen, haben Shaqiri und Xhaka mit dem Doppeladler für einen kleinen Skandal gesorgt. Sonst, man stelle sich vor, hätten …

Artikel lesen