Sport

Super League, 3. Runde

Zürich – YB 2:1 (0:0)

Aarau – Vaduz abgebrochen

St. Gallen – Luzern 2:1

Thun – Basel 2:3 (0:2)

GC – Sion 0:0

Der Zuercher Amine Chermiti, links, gegen den Berner Gregory Wuethrich rechts, beim Fussball Meisterschaftsspiel der Super League zwischen dem FC Zuerich und dem BSC Young Boys am Sonntag, 3. August 2014, im Letzigrund Stadion in Zuerich. (KEYSTONEWalter Bieri)

Amine Chermiti trifft auch heute für den FCZ. Bild: KEYSTONE

Super League

St. Gallen dreht das Spiel gegen dezimierte Luzerner – Clevere Zürcher bleiben nach Sieg gegen YB weiter makellos – Aarau versinkt im Regen

Der FC Zürich marschiert im vierten Spiel zum vierten Sieg und ist wieder Tabellenführer. In Aarau wird das Spiel gegen Vaduz wegen starker Regenfälle abgebrochen. St.Gallen feiert gegen Luzern dank zwei späten Treffern den ersten Saisonsieg.  

03.08.14, 16:01 03.08.14, 18:42

Zürich – YB: Mit Effizienz zurück an die Tabellenspitze

– Die Young Boys lassen sich vom starken Saisonstart der Zürcher nicht beeindrucken und dominieren den ungeschlagenen Leader während der ersten halben Stunde über weite Strecken.

– In der 20. Minute wird Raphaël Nuzzolo im FCZ-Strafraum von den Beinen geholt, aber Schiedsrichter Pache taxiert die Intervention von Kecojevic zu Unrecht nicht als Foul.

– Nach der Pause schlägt der FCZ eiskalt zu. Davide Chiumiento eröffnet das Skore mit seinem dritten Saisontor in der 58. Minute, Amine Chermiti erhöht via Penalty auf 2:0. Der Anschlusstreffer durch Gajic in der Schlussphase ist nur noch Resultatkomsetik für die Gäste.

>>> Hier gibt es alle Highlights des Spiels zum Nachlesen im Liveticker

Katzenjammer bei den YB-Fans

Amine Chermiti verwandelt den Penalty gegen Mvogo zum 2:0 für den FC Zürich. Bild: Nick Soland/freshfocus

Aarau – Vaduz: Land unter im Brügglifeld

– Die Partie der Super League zwischen Aarau und Vaduz wird nach 2 Minuten und 30 Sekunden unterbrochen und nach einer Platz-Inspektion eine Viertelstunde später wegen unbespielbaren Terrains endgültig abgebrochen. Das Spiel muss neu angesetzt werden. Ein Termin steht noch nicht fest. 

Dieser Wetterfrosch hat's drauf

Die starken Regenfälle lassen Schiedsrichter Sandro Schärer keine Wahl: Spielabbruch auf dem Brügglifeld. Bild: KEYSTONE

St. Gallen – Luzern: Freuler der tragische Held

Der unzufriedene Prophet

– Marco Schneuwly scheitert zunächst noch an Daniel Lopar, danach hat Remo Freuler aber keine Mühe den Abpraller aus kurzer Distanz zu verwerten. Die Innerschweizer gehen verdient mit der Führung in die Halbzeitpause.

Schneuwly bringt den Ball gefährlich in den gegnerischen Strafraum und zwingt Lopar zu einem Abpraller. Remo Freuler setzt erfolgreich nach und kann aus wenigen Metern zu 1:0-Führung einnetzen. Gif: srf 

– Der Torschütze muss in der 74. Minute nach der zweiten gelben Karte vom Platz, wenige Minuten zuvor hat Dario Leczano die definitive Siegsicherung auf dem Fuss. Der Paraguayer kann aus zehn Meter frei zum Schuss ansetzen, verzieht aber deutlich.

– Einwechselspieler Marco Mathys nutzt nur vier Minuten später die Überzahl aus. Sein Sonntagsschuss aus 35 Metern segelt über Goalie David Zibung ins lange Ecke zum Ausgleich. 

Der 27-jährige St.Galler bringt von der linken Seite einen hohen Ball in den gegnerischen Strafraum. Die Flanke wird länger und länger und landet schlussendlich haargenau in der entfernten Torecke. Gif: srf

– In der Nachspielzeit gelingt dem ebenfalls eingewechselten Dzengis Cavusevic noch der 2:1-Siegtreffer. Der Slowene nutzt kaltblütig ein Abstimmungsproblem in der Luzerner Abwehr aus. (dux/syl/si)

>>> Hier gibt es alle Highlights des Spiels zum Nachlesen im Liveticker

Zibung will einen hohen Ball festhalten wird aber von Kollege Roguli aus dem Gleichgewicht gebracht und lässt die Kugel vor die Füsse von Dzengis Cavusevic fallen. Dieser sagt Dankeschön und netzt aus wenigen Metern zum 2:1 ein. Gif: srf

Hol dir die App!

Yanik Freudiger, 23.2.2017
Die App ist vom Auftreten und vom Inhalt her die innovativste auf dem Markt. Sehr erfrischend und absolut top.
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Diese 9 Gefahren lauern vor der Meister-Erlösung nach 32 Jahren noch auf YB 

Sieben Punkte Vorsprung weist YB auch nach dem zweiten Direktduell der Saison auf Basel aus. Aus eigener Kraft kann der achtfache Meister den Titel nicht mehr verteidigen. Die Young Boys können sich nur noch selbst schlagen. Das sind die neun Gefahren auf dem Weg zur Meisterschaft.

Seit 1986 wartet YB auf den zwölften Meistertitel. Selbst Xamax, Aarau, Servette, Sion, GC oder Luzern warten weniger lange auf die Trophäe. Die Vize-Meisterschaften von 2004, 2008, 2009, 2010, 2015, 2016 und 2017 sind auch kein Trost. Aber jetzt, 2018 soll es klappen. Allerdings lauern noch Gefahren auf das Team von Adi Hütter.

Unvergessen sind die beiden Finalissimas zwischen YB und Basel 2008 und 2010. Ein Sieg und die Berner hätten den Titel geholt. Beide Partien gingen 0:2 verloren. Klar: …

Artikel lesen