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Wegen Ausschreitungen

25'000 Franken Busse für Basel, 40'000 für Aarau und ein gesperrter Fansektor

Basler Hooligans, vorne, gegen Aarauer Hooligans / Fans nach dem Fussball Meisterschaftsspiel der Super League zwischen dem FC Aarau und dem FC Basel am Donnerstag, 15. Mai 2014, im Stadion Bruegglifeld in Aarau. (KEYSTONE/Patrick B. Kraemer)

Bild: KEYSTONE

Wenn der FC Aarau am 19. Juli in der ersten Runde der Super League den FC Basel empfängt, bleibt der Gästesektor geschlossen. Diese Massnahme verfügte die Disziplinarkommission der Swiss Football League nach den Vorfällen am 15. Mai. 

Nachdem der fünfte Meistertitel in Serie des FCB festgestanden hatte, stürmten nach dem Schlusspfiff mehrere maskierte Fans der Basler auf das Spielfeld und suchten gezielt die Konfrontation mit den Aarauer Fans. Dabei warfen sie auch Pyro-Fackeln in deren Sektor. 

Die Kommission stellte in ihrem Urteil fest, dass der Heimklub gegen seine Pflicht verstossen habe, für Sicherheit und Ordnung im Stadion zu sorgen. Der Heimklub habe mit dem Verzicht der Aufstellung einer Sicherheitslinie zum Spielfeldrand bei Spielschluss in Kauf genommen, dass es zu einer Stürmung des Spielfelds und damit verbunden zu Ausschreitungen mit Verletzten kommen konnte. Deshalb wurde die Schliessung des Gästesektors im ersten Heimspiel gegen Basel verfügt. Zudem erhielt der FC Aarau eine Busse in der Höhe von 40'000 Franken. 

Dem FC Basel wirft die Disziplinarkommission kein organisatorisches Verschulden vor. Dessen Sicherheitspersonal versuchte unter anderem die Auseinandersetzungen zwischen den Gruppierungen zu verhindern. Der FCB wurde mit 25'000 Franken gebüsst. (si)



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    Alle Leser-Kommentare
  • TheRabbit 24.06.2014 17:59
    Highlight Highlight Die Basler provozierten die Aarauer und die Aarauer hielten sich wie abgesprochen hinter der Bande. Es wurden extra mobile Abschrankungen zum Spielfeld aufgestellt. Die Basler Sicherheitskräfte waren schön und gut, aber sie hatten keinerlei Einfluss auf die Hooligans. Erst als die Polizei kam, gab es ein umdenken.

    Was mich auch noch stört ist das explizit darauf hingewiesen wird, dass die Aarauer Feuerzeuge und einen Bar-Tisch warfen. Es entbehrt mir jeglicher Vernunft, weshalb dies höher gewichtet wird als eine Pyro-Fackel welche in den Familiensektor geworfen wird!

    Ausserdem wird nun beim nächsten Spiel (gegen Basel) der Gästesektor gesperrt. Dies führt 1. zu einer finanziellen Auswirkung auf die Aarauer. Die Basler werden trotzdem ins Brügglifeld gehen. Und liebes SFL wohin gehen die wohl? Freue mich auf einen offenen Konflikt zwischen den Heimfans und den "Heimfans".
  • rjumae 24.06.2014 15:40
    Highlight Highlight Es sollten sich alle Klubs mit Aarau solidarisieren und den Baslermob inkl. Fanclubs nicht mehr in Ihre Stadien lassen. Gleichzeitig sollte niemand mehr nach Basel an ein Spiel, dies solange bis diese Ihre "Fans" im Griff haben......
    Diese Strafe ist für diesene Pöbel ja geradezu eine Aufforderung weiter zu randalieren, wenn damit dem Gegner (Busse) geschadet wird.....

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