Sport
Atletico de Madrid's football palyers and staff pose as they celebrate their Spanish league title at the end of the Spanish league football match FC Barcelona vs Club Atletico de Madrid at the Camp Nou stadium in Barcelona on May 17, 2014. Atletico Madrid claimed their 10th Spanish league crown today but first in 18 years after coming from behind to draw 1-1 away at title rivals Barcelona.   AFP PHOTO/ JOSEP LAGO

Bild: AFP

Party im Camp Nou

So feiert Atlético im Stadion des entthronten Meisters

Atlético Madrid hat es geschafft: Der Titel im Stadion von Barcelona feiern die Hauptstädter gebührend.

17.05.14, 20:51 18.05.14, 11:41

Erstmals seit zehn Jahren ist in Spanien weder Barcelona, noch Real Madrid Meister. Atlético Madrid schnappte den beiden Grossmächten den Titel weg und bestand die wohl schwierigste Meisterprüfung zum Abschluss: Im Camp Nou vor 100'000 Barça-Fans einen 0:1-Rückstand abwenden und den nötigen Punkt gewinnen – und dies obwohl die Leaderfiguren Diego Costa und Arda Turan früh verletzt raus mussten. Kurz nach dem Spiel verkündete Barça-Trainer Tata Martino seinen Abschied. Barcelona steht erstmals seit sechs Jahren ohne Titel da.

Der Verteidiger Diego Godin erzielte das wichtige Tor zum 1:1 mit einem wuchtigen Kopfball und erklärte danach: «Wir haben das ganze Jahr über gekämpft und ein imponierendes Jahr hingelegt. Der Fussball ist gerecht. Real Madrid und Barcelona während 38 Runden die Stirn zu bieten, war sehr schwierig», so Godin.

Das entscheidende 1:1 durch Godin. Gif: Youtube 

Juanfran ist sich sicher: «Das ist ein Atlético für die Geschichte. Wir werden diesen Moment nie mehr vergessen.» Und David Villa, der in der letzten Saison noch mit Barcelona den Titel feierte, sagt: «Die Partie war ein Spiegelbild der ganzen Saiosn. Die Mannschaft hat den grossen Glauben demonstriert.»

Während Atlético feiert, gratuliert Cesc Fabregas artig: «Danke an die Fans, wir haben es versucht. Gratulation an Atlético!»

Bild: Getty Images Europe

Der Meistermacher: Diego Simeone. Bild: Getty Images Europe

David Villa feiert dort den Erfolg, wo er bis im letzten Jahr noch spielte. Bild: AP/AP

Bild: X00435

Bild: Getty Images Europe

Atléticos Tiago Mendes kann es selbst kaum fassen. Bild: EPA/EFE

Lionel Messi spuckt auf den Titel von Atlético. Nein, natürlich nicht. Ist nur der Winkel. So etwas würde Messi nie machen. Bild: AFP

Aber den bösen Blick gibt's schon. Bild: AFP

Ja, also, wir wussten es doch. Messi ist ein fairer Verlierer: Hier gratuliert er Landsmann Insua zum Titel. Bild: Keystone

Freud und Leid liegen nah beisammen. Hier trotten Andres Iniesta und Neymar vom Platz. Bild: AFP

Atlético dagegen freut sich auf den stilvollen Rückflug und eine rauschende Meisterparty zurück in Madrid.

Hol dir die App!

Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

So haben sich die Champions-League-Erfolge auf die Marktwerte der FCB-Spieler ausgewirkt

Der FC Basel überraschte im Herbst Europa, schlug Manchester United, feierte den höchsten Champions-League-Sieg der Geschichte gegen Benfica Lissabon und qualifizierte sich für die Achtelfinals. So wirken sich die Königsklassen-Heldentaten auf die Marktwerte der Spieler aus.

Der FC Basel liess im Herbst die Klubkassen klingeln. Dank der Erfolge in der Champions League spielte sich der Schweizer Serienmeister bisher rund 28 Millionen Franken ins Kässeli. Die starken Leistungen lohnen sich allerdings nicht nur unmittelbar, sondern dürften dank Spielerverkäufen auch in der (unmittelbaren) Zukunft – sprich im Transferfenster jetzt im Januar oder im nächsten Sommer – Geld ans Rheinknie spülen.

So hat der FCB Verteidiger Manuel Akanji schon mal ein Preisschild von rund 20 …

Artikel lesen