Sport
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Super League, 10. Runde

YB – St. Gallen 6:1 (1:0)

Zürich – Lugano 3:0 (1:0)

Thun – Luzern 2:0 (1:0)

Aktuell nicht zu stoppen: Leader YB. Bild: KEYSTONE

YB prügelt St.Gallen im Spitzenkampf aus dem Stadion – FCZ und Thun siegen

YB setzt seinen Lauf fort und fegt St.Gallen gleich mit 6:1 aus dem Stadion. Die Berner weisen damit jetzt sechs Punkte Vorsprung an der Tabellenspitze aus.

01.10.17, 17:50 02.10.17, 06:16

YB – St.Gallen 6:1

– Was für ein Tor! Roger Assalé dribbelt sich in der 3. Minute des Spitzenkampfs zwischen YB und St.Gallen durch die Ostschweizer Defensive und schlenzt das Leder zum 1:0 ins Netz.

Das 1:0 für YB durch Assalé.

– Assalé steht auch später im Mittelpunkt. Kurz vor der Pause müsste er wegen eines Ellbogenschlages Rot sehen, kommt aber mit Gelb davon. Nachdem Kevin Mbabu das 2:0 erzielte und Danijel Aleksic kurz darauf wieder verkürzte, war es dann erneut Assalé, welcher in der 55. Minute den Sieg für den Leader sicherte.

Die Highlights der Partie.

– YB siegt schliesslich 6:1 in diesem einseitigen Spitzenkampf und baut den Vorsprung an der Tabellenspitze auf den ersten Verfolger auf sechs Punkte aus. St.Gallen rutscht auf Kosten des FC Zürich auf Rang 3 ab. 

Das 4:1 für YB durch Nsamé. Video: streamable

Das 6:1 für YB durch Fassnacht. quelle: twitter

FC Zürich – FC Lugano 3:0

– Lugano bekundet von Beginn an Mühe. Das 1:0 für den FCZ daher verdient, aber in der Entstehung glücklich. Denn am Ende ist es Fabio Daprela, von dessen Rücken der Ball ins Tor springt.

– Raphael Dwamena hätte nach 30 Minuten um ein Haar auf 2:0 erhöht, aber der Pfosten verhinderte bei seinem Freistosshammer den Treffer.

Das 2:0 durch Michi Frey.

– Den Deckel drauf macht dann in der 2. Halbzeit Michi Frey mit einem Hammertor von der Strafraumgrenze. Für den Schlussstand sorgt Pa Modou in der 89. Minute. Während Lugano damit auf dem letzten Rang liegt, rückt der FCZ auf Platz 2 vor.

Michi Frey jubelt nach seinem 2:0. Bild: KEYSTONE

FC Thun – FC Luzern 2:0

– Thun ist im Kellerduell mit Luzern in der ersten Halbzeit die bessere Mannschaft. Nach einer halben Stunde wird dies belohnt: Dennis Hediger verwertet nach einem Eckball den Abpraller zum 1:0 für die Berner Oberländer.

Die Highlights der Partie.

– Die Thuner sichern sich den verdienten Sieg in der zweiten Halbzeit. Simone Rapp trifft in der 62. Minute und sorgt dafür, dass die Thuner neu auf Rang 7 liegen, Luzern dagegen ist nur noch Neunter.

Thun feiert einen wichtigen Sieg im Abstiegskampf gegen den FC Luzern. Bild: KEYSTONE

Die Tabelle

Die Telegramme

Young Boys - St. Gallen 6:1 (1:0)
20'098 Zuschauer. - SR San. -
Tore: 3. Assalé (Sanogo) 1:0. 47. Mbabu 2:0. 53. Aleksic (Foulpenalty) 2:1. 55. Assalé 3:1. 61. Nsame (Mbabu) 4:1. 71. Nuhu (Sow) 5:1. 76. Fassnacht (Assalé) 6:1.
Young Boys: Von Ballmoos; Mbabu, Nuhu, von Bergen, Lotomba; Fassnacht, Sow (78. Aebischer), Sanogo, Sulejmani (84. Schick); Nsame (72. Moumi Ngamaleu), Assalé.
St. Gallen: Lopar; Koch, Haggui, Hefti, Lüchinger (64. Wittwer); Aleksic (59. Tafer), Wiss, Kukuruzovic, Aratore; Buess, Albian Ajeti (78. Taipi).
Bemerkungen: Young Boys ohne Benito, Bertone, Hoarau und Seferi, St. Gallen ohne Adonis Ajeti, Barnetta, Toko und Tschernegg (alle verletzt). Verwarnungen: 12. Sow (Unsportlichkeit). 42. Assalé. 50. Koch. 53. Mbabu. 63. Lüchinger. 78. Sanogo (alle wegen Fouls).

Zürich - Lugano 3:0 (1:0)
9272 Zuschauer. - SR Fähndrich.
Tore: 20. Eigentor Daprelà (Corner Rodriguez) 1:0. 51. Frey (Rodriguez) 2:0. 89. Pa Modou (Dwamena) 3:0.
Zürich: Vanins; Nef, Bangura, Thelander; Brunner (62. Winter), Rüegg, Palsson, Voser; Dwamena, Frey (83. Pa Modou), Rodriguez (73. Sarr).
Lugano: Da Costa; Golemic (58. Carlinhos Junior), Sulmoni, Daprelà; Mihajlovic, Vécsei (46. Sabbatini), Milosavljevic (73. Yao), Amuzie; Bottani, Gerndt, Mariani.
Bemerkungen: Zürich ohne Alesevic, Kempter, Koné, Kryeziu, Marchesano und Schönbächler (alle verletzt). Lugano ohne Guidotti, Jozinovic, Piccinocchi und Rouiller (alle verletzt). 30. Pfostenschuss Dwamena. Verwarnungen: 7. Vécsei (Foul), 33. Da Costa (Reklamieren), 34. Rüegg (Foul).

Thun - Luzern 2:0 (1:0)
5571 Zuschauer. - SR Hänni.
Tore: 31. Hediger (Bürgy) 1:0. 62. Rapp (Tosetti) 2:0.
Thun: Ruberto; Kablan, Bürgy, Lauper, Schäppi; Tosetti, Hediger, Sutter (72. Costanzo), Da Silva (63. Ferreira); Rapp, Spielmann (82. Hunziker).
Luzern: Omlin; Christian Schneuwly, Schulz, Ziegler (39. Schmid), Lustenberger (77. Rodriguez); Follonier (46. Kutesa), Kryeziu, Custodio, Schürpf; Juric, Demhasaj.
Bemerkungen: Thun ohne Gelmi, Glarner (beide gesperrt), Alessandrini, Bigler, Facchinetti, Rodrigues und Sorgic (alle verletzt). Luzern ohne Arnold, Lucas, Schindelholz, Schwegler und Ugrinic (alle verletzt). 39. Ziegler wegen Nasenverletzung ausgewechselt. Verwarnungen: 44. Schneuwly (Foul), 90. Custodio (Foul).

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14
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14Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Bene86 01.10.2017 21:24
    Highlight Stabiler FCZ!
    1 1 Melden
  • BeatBox 01.10.2017 20:15
    Highlight Assalé trifft den Gegner mit der Hand, ich weis nicht wo die Reporter ihre Ellenbogen haben!
    44 4 Melden
    • Mi Hin 01.10.2017 21:06
      Highlight Ach und die Hand macht es weniger zur Tätlichkeit oder wie?
      9 41 Melden
    • BeatBox 01.10.2017 22:31
      Highlight Ob Ellenbogen oder flache Hand, ja, das macht einen grossen Unterschied wenn Sie ehrlich sind, oder? Zudem sieht es auch nicht 100% danach aus, als ob er ihn im Gesicht treffen will. Und falls Sie jtzt diese Frage auch noch stellen: Ja, vei einer Tätlichkeit geht es auch darum ob Absicht dahinter ist.
      6 0 Melden
    • Harry Schlender 02.10.2017 00:09
      Highlight nein, rot ist es immer noch. aber hand im gesicht ist was anderes als ellbogen. den gabs übrigens heute je 1x von haggui und 1x von wyss
      2 3 Melden
    • eiSat 02.10.2017 01:22
      Highlight Sah mir eher nach einer ungeschickten Bewegung aus. Assalé hatte den Blick stets zum Ball und sah denn Mann hinter sich wohl kaum, geschweige denn, ihn absichtlich am Kopf treffen zu wollen. Aber gegen YB wird immer mal ein bisschen anders geurteilt. Zumindest von Seiten der vielen Fussballexperten. Zum Glück hat der Schiri die Situation richtig beurteilt.
      Sehr amüsiert hat mich der Kommentar von TC Daniel Wyler einige Minuten danach, zum Foul an Fassnacht: „unglücklich in den Arm des Gegners gelaufen“
      6 0 Melden
  • Datsyuk 01.10.2017 19:05
    Highlight YB überzeugt!
    69 6 Melden
  • sapperlord 01.10.2017 19:03
    Highlight So kann man perfekt in den Montag starten. C'mon FCZ!
    34 17 Melden
  • welefant 01.10.2017 18:59
    Highlight Assalé im Winter nach Basel? 😵
    12 62 Melden
    • Palatino 01.10.2017 19:59
      Highlight Wenn die neue Basler Führung im Sommer ihre Hausaufgaben gemacht, statt sich an ihrer eigenen Grossartigkeit aufgegeilt hätte, würde sich die Frage nicht stellen. Aber konkret: Assalé würde Basel etwa den Gegenwert der CL-Einnahmen kosten ....
      25 5 Melden
    • Beppe Bergomi 01.10.2017 19:59
      Highlight Nein!!!
      22 1 Melden
  • John Smith (2) 01.10.2017 18:37
    Highlight YB prügelt St.Gallen aus dem Stadion? War Christian Constantin involviert?
    100 12 Melden
  • Brothamster 01.10.2017 18:13
    Highlight Die Mannschaft lebt!
    40 2 Melden
    • CASSIO 01.10.2017 19:36
      Highlight das gefühl krieg ich langsam aber sicher auch. es ist eine freude in den augen der spieler zu sehen. und sie hören nicht auf zu spielen, nachdem sie das 1. tor geschossen haben. eine freude war der saisonstart bisher, nur meister sind sie erst, wenn sie am ende der saison erster sind.
      44 3 Melden

«Das werde ich mein Leben lang nicht vergessen» – die Stimmen zum YB-Meistertitel 

Vom 24. Mai 1986 bis zum 28. April 2018 musste man in Bern auf einen Meistertitel der Young Boys warten. Mit einem 2:1-Sieg gegen Luzern im ausverkauften Stade de Suisse stellen die Berner den verdienten Triumph sicher.

» Hier gibt's den Liveticker der Partie zum Nachlesen.

In der 89. Minute brechen im mit 31'120 Zuschauern ausverkauften Stade de Suisse in Bern alle Dämme. Der französisch-kamerunische Stürmer Jean-Pierre Nsame trifft im Anschluss an einen Corner und der Vorlage von Guillaume Hoarau zum 2:1 und das Warten der Berner. Es ist der Beginn der grossen Partynacht in der Bundeshauptstadt.

Wenige Sekunden nach dem Schlusspfiff von Schiedsrichter Stephan Klossner war das Terrain geflutet und überflutet …

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