Sport

Sesselrücken beim FCB: Marco Streller (links) soll die sportliche Leitung übernehmen – Präsident Heusler gibt sein Amt ab.  Bild: KEYSTONE

FCB-Führungswechsel zeichnet sich ab; Streller/Burgener für Heusler/Heitz?

Der FC Basel plant einen Wechsel der Führungscrew. Der 59-jährige Medienunternehmer Bernhard Burgener soll im Sommer Präsident Bernhard Heusler als starker Mann des FCB ablösen.

19.02.17, 16:04

Nachdem der FC Basel am Sonntagvormittag mit einem Communiqué auf Medienberichte der Sonntagspresse reagierte und vom Vorliegen «eines konkreten Konzepts von Basler Exponenten» sprach, bestätigte Bernhard Heusler während der Pause der Partie zwischen Basel und Lausanne-Sport gegenüber «Teleclub» Bernhard Burgener als seinen möglichen Nachfolger.

Wie lange lacht Heusler noch als FCB-Präsident? Bild: KEYSTONE

«Es ist ein Konzept, das nachhaltig sein könnte und das man prüfen muss», sagte Heusler. Nicht die derzeitige Führung lege aber die Bedingungen für eine Übernahme fest, sondern diejenigen Leute, die auch in Zukunft mit dem Klub eng verbunden sein würden. Deswegen wird eine externe Kommission das Konzept in den nächsten Wochen prüfen. Wird es als gut befunden, könnte es bereits im Juni 2017 zum Wechsel in der FCB-Führungsetage kommen.

Aus dem Film-Geschäft

Heusler, der dem Verein seit 2012 vorsteht, hatte wiederholt angedeutet, die Führung des Klubs in neue Hände geben zu wollen, falls die Konstellation stimmt. «Wir sind zur Einsicht gelangt, dass es auch neue Köpfe braucht und neue Reize gesetzt werden müssen, um den Klub weiterzuentwickeln», so Heusler. Mit Burgener und seiner Crew scheint die gewünschte Basler Nachfolgelösung gefunden zu sein.

Der finanziell potente Medienunternehmer und Filmproduzent ist in Basel geboren und aufgewachsen und war bereits in den Neunzigerjahren im Vorstand des FCB. Burgener tritt in der Öffentlichkeit sehr diskret auf, ist als Vermarkter von Fernsehrechten aber sehr gut vernetzt im Fussball und gilt als enger Vertrauter der FCB-Legende Karl Odermatt

Heusler mit Streller beim FCB. Bild: KEYSTONE

Eine wichtige Rolle im neuen Führungsgremium Burgeners soll mit Marco Streller eine andere FCB-Kultfigur übernehmen. Der langjährige Spieler, der seit seinem Rücktritt im Sommer 2015 in verschiedensten Funktionen für den Schweizer Meister tätig ist, wird als Nachfolger von Georg Heitz als Sportdirektor im Gespräch. 

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(jwe/kad/sda/jsc)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Illuminati 19.02.2017 11:28
    Highlight Meine Beobachtungen sind folgende bezüglich aktuelle Situation von Basel:
    Sie setzen nicht mehr so fest auf die Jugend was mich als Baselfan wundern würde...
    Und die letzten Transfer schlugen auch nicht so ein wie gedacht...
    Sollte Basel im Sommer nicht gut einkaufen und kommen keine Jugendspieler à la Xhaka oder embolo nach, könnte die Super League wieder spannend werden. Ich weiss im Moment sieht es noch nicht so aus aber bedenkt dass Basel doch mehrmals glücklich und in letzter Minute gewonnen hat und YB wieder unnötige Spiele verloren hat.
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    • Switch_On 19.02.2017 22:16
      Highlight Ich gebe dir in dem Punkt recht, dass der FCB momentan nicht auf dem Niveau ist wie noch vor ein paar Jahren.
      Aber ob die Liga wieder spannend wird liegt meines Erachtens eher an der Konkurrenz als am FCB.
      1 0 Melden
  • Harry Schlender 19.02.2017 10:47
    Highlight das könnte zusammen mit der reform champions league, die dem fcb keinen fixplatz mehr garantiert, DIE chance für den rest der liga sein, wieder etwas näher an die basler heranrücken zu können. dabei ist (als nicht basler) zu hoffen, dass die beiden neuen nicht immer alles richtig machen und anlaufschwierigkeiten haben. ein. bisschen viel mutmassungen, aber sonst bleibt einem ja nicht viel anderes übrig
    18 3 Melden
  • Bau Mol Ain 19.02.2017 10:32
    Highlight http://www.fcb.ch/de-CH/News/2017/02/19/Der-FCB-arbeitet-konkret-an-der-Zukunft-seiner-Fue
    4 2 Melden
    • Bau Mol Ain 19.02.2017 11:57
      Highlight Was han i falsch gmacht, dass es kai Hyperlingg gäh hett?
      0 2 Melden
    • Bau Mol Ain 19.02.2017 11:59
      Highlight http://www.fcb.ch/de-CH/News/2017/02/19/Der-FCB-arbeitet-konkret-an-der-Zukunft-seiner-Fuehrung
      Probiere mrs nomol...
      0 0 Melden
  • Fussballfan1999 19.02.2017 10:21
    Highlight Hoffen wir das, dass keine Unruhestiftung vor dem Cup ist.
    1 22 Melden
  • Max Müsterlein 19.02.2017 09:01
    Highlight Krise in Basel.
    3 32 Melden
  • sanmiguel 19.02.2017 08:14
    Highlight Chchch Streller.... chchchch der war gut!
    5 30 Melden
  • Amboss 19.02.2017 04:59
    Highlight Schwierige Aufgabe, die die beiden da übernehmen... Der FCB wird künftig wegen dem geänderten Quali-Modus die CL kaum noch erreichen - einerseits fallen diese Einnahmen weg und fast noch schlimmer: Gute Spieler nach Basel zu locken wird schwieriger - gut möglich dass auch der CH-Meistertitel kein Selbstläufer mehr wird.

    Ob dies allen (Verein, Umfeld, Medien, Fans) bewusst ist?
    Ich hoffe, die neue Führung wird dann nicht immer an den Erfolgen der Vorgänger gemessen. Denn da können sie nur verlieren.
    43 16 Melden
    • Texaner 19.02.2017 10:50
      Highlight So weitsichtig wie die Clubleitung in den letzten Jahren agiert hat, gehe ich stark davon aus, dass dieses Szenario ein Teil der Planung sein wird.
      Der Liga sollte bewusst sein, was es heissen wird, wenn sich der FCB nur noch auf das nationale Geschäft konzentrieren kann :) Und die Rückkehr von diversen grössen (Stocker, Derdjok, F. Frei, Rakitic (?), Sommer, G. Xhaka, Klose u.s.w.) wird in Zukunft sicherlich auch ein positiver Nebeneffekt haben.
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    • Bau Mol Ain 19.02.2017 12:06
      Highlight Rakitic eher weniger. Der hat ne Valencianerin geheiratet, und besizt dort unten ein Restaurant. Würde auch dort bleiber, was aber nicht heissen soll, dass ich Ihn nicht wieder gerne im Joggeli sehen würde.
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    • Amboss 19.02.2017 23:23
      Highlight @Texaner: Nun, so lange ist der neue CL-Qualimodus noch nicht bekannt.
      Aber ich traue es der Basler Führung zu, dass sie die richtigen Lehren ziehen. Eine gewisse Neuausrichtung wird nötig sein. Mehr Ausbildung und Europa League forcieren.

      Für den schweizer Fussball, speziell für junge Spieler ist es wahrscheinlich ein Segen, dass Spieler, die "gratis" CL spielen wollen, künftig einen Bogen um den FCB machen werden

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