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Basel's players celebrate after the Super League soccer match between FC Basel and FC Lucerne at the St. Jakob-Park stadium in Basel, Switzeland, Wednesday, May 25, 2011. (KEYSTONE/Walter Bieri)

Bild: KEYSTONE

Da geht noch einiges

Sie denken Basels Meister-Serie ist beeindruckend? Es gilt noch 26 bessere zu schlagen

Jetzt bleibt YB nicht einmal mehr dieser Rekord! Mit dem fünften Meistertitel in Folge hat der FC Basel die 54 Jahre alte Bestmarke der Berner pulverisiert. In Europa sind die Bebbi damit aber erst im Mittelfeld angelangt.

16.05.14, 08:40 24.06.14, 13:20

Alle Jahre wieder kocht der Barfüsserplatz! Dank dem GC-Taucher in Aarau am letzten Wochenende und dem Bebbi-Dreier im Brügglifeld macht der FC Basel den fünften Meistertitel hintereinander bereits am vorletzten Spieltag perfekt. 

Dank der Vorarbeit von Thorsten Fink und Heiko Vogel brechen die Basler mit dem zweiten Vollerfolg unter Murat Yakin den 54-jährigen Rekord der Young Boys: Die Berner durften den Kübel zwischen 1957 und 1960 mit Trainer-Legende Albert Sing viermal hintereinander in die Höhe stemmen.

Der Blick nach Europa zeigt, dass es für Rot-Blau trotzdem noch jede Menge Bestmarken zu knacken gibt. Denn mit fünf Titeln in Folge, rangiert der Schweizer Serienmeister nur im Mittelfeld der grössten Dominatoren aller Zeiten.

Sechs Meistertitel in Serie

Diese Marke könnten die Bebbi als nächstes knacken. Bisher ist das Kunststück zehn Klubs aus neun Ländern gelungen. Die einzige aktuelle Serie von Partizan Belgrad droht dieser Tage zu reissen – der serbische Meister liegt zwei Runden vor Schluss drei Punkte hinter Stadtrivale Roter Stern.

Sieben Meisteritel in Serie

Olympique Lyonnais ist der einzige Klub aus einer der Top-5-Ligen in dieser illustren Runde. Mit Superstars wie Sonny Anderson, Juninho und Karim Benzema dominierten die Rhonestädter zu Beginn des Jahrtausends die französische Liga. Auch der Schweizer Nati-Verteidiger Patrick Müller durfte sich in dieser Zeit sechs Meistertitel auf die Visitenkarte schreiben.

Acht Meistertitel in Serie

Nach drei Vizemeisterschaften ist BATE Baryssau in Weissrussland seit 2006 das Mass aller Dinge und qualifizierte sich 2008, 2011 und 2012 für die Champions League. Und daran wird sich wohl sobald nichts ändern – nach acht Spieltagen führt der Landesdominator die weissrussische Liga schon wieder an. 

Neun Meistertitel in Serie

Die zweite Meister-Serie von Celtic Glasgow dauerte ab Mitte der 60er-Jahre sogar ganze neun Saisons. Allerdings gelang das gleiche Kunststück auch den Rangers zwischen 1989 und 1997. Während sich der Erzrivale nach seinem Konkurs durch die unteren Ligen zurück an die Spitze kämpft, bastelt Celtic schon an einer neuen Serie. «The Bhoys» haben die aktuelle Saison mit 29 Punkten Vorsprung abgeschlossen und wurden zum dritten Mal hintereinander schottischer Meister.

Zehn Meistertitel in Serie

Nach der Unabhängigkeitserklärung von Georgien gab es lange keinen Weg an Dinamo Tiflis vorbei. Der Hauptstadt-Klub entschied die ersten zehn Austragungen der Umaghlessi Liga allesamt für sich. Erst nach der Jahrtausendwende musste der Rekordmeister regelmässig untendurch. Nach vierjähriger Durststrecke gewann Tiflis den Titel 2013 wieder.

Zwölf Meistertitel in Serie

Der Lincoln FC hiess zwischen 2002 und 2007 Newcastle United FC. Das ändert nichts daran, dass die Fans im Victoria Stadium seit 2003 jedes Jahr den Meistertitel feiern dürfen. Dort finden übrigens 5000 Zuschauer Platz – das ist rund ein Sechstel der Bevölkerung Gibraltars.

Dreizehn Meistertitel in Serie

Das Mass aller Dinge in Sachen Serienmeisterschaft sind Rosenborg Trondheim und Skonto Riga. Beide haben ihre Liga zwischen 1992 und 2004 13 lange Jahre nach Strich und Faden dominiert. Für den norwegischen Meister kamen zwischen 1995 und 2003 noch neun ununterbrochene Teilnahmen an der Champions League hinzu. Dort sorgten die Topskorer Mini Jakobsen und Harald Martin Brattbakk für Sensationssiege gegen prominente Gegner wie die AC Milan, Real Madrid und Valencia. Seit vier Jahren gab es für Rosenborg allerdings keinen Titel mehr.



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Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.

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