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Peinlich, peinlich: Ehemaliger FIFA-Funktionär Jack Warner fällt auf Satire herein und glaubt, die WM wurde kurzfristig in die USA vergeben

Ist der Mann so naiv? Fifa-Pate Jack Warner ist auf einen Beitrag eines US-Satiremagazins hereingefallen. Demnach glaubte er, dass die WM kurzfristig in die USA vergeben worden sei.

01.06.15, 13:14 01.06.15, 13:45


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Jack Warner gilt an sich als einer der cleversten Funktionäre, die je in der Fifa etwas zu sagen hatten. Der ehemalige Vizepräsident des Fussball-Weltverbands ist nachgewiesen einer der Paten des Korruptionssystems, das die Fifa so in Verruf gebracht hat. Seinen Spitzenposten ist er mittlerweile los, dennoch meldet sich Warner immer noch lautstark zu Wort.

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Diese Woche wollen die Mitgliedsverbände der Europäischen Fussball-Union Uefa vor dem Champions-League-Finale in Berlin über eine gemeinsame Strategie beraten. Wolfgang Niersbach hatte sich klar gegen ein deutsches Fernbleiben bei der Weltmeisterschaft ausgesprochen. (aha/dpa/sid)

Am Sonntag hätte er das jedoch besser gelassen, denn in einem Video, das der 72-jährige Warner auf seiner Facebookseite veröffentlichte, berief er sich auf einen Artikel der Zeitschrift «Onion» – und die ist als Satire-Magazin bekannt. Was Warner aber nicht bewusst war.

Jack Warners peinliches Video. YouTube/Good News

In dem «Onion»-Artikel wurde behauptet, die Fifa habe die WM kurzfristig in die USA vergeben, um bei den US-Ermittlern gut Wetter zu machen. An sich so absurd, dass man es nicht ernst nehmen kann. Aber Warner fragt in seinem Video: «Wenn die Fifa (aus Sicht der USA) so schlecht ist, wie kommt es dann, dass die USA die WM austragen, die am 27. Mai begonnen hat?» – mit Verweis auf den «Onion»-Text.

Nachdem im Netz entsprechend über Warner gespottet wurde, ist das Video mittlerweile auf seiner Seite zunächst gelöscht und dann ohne die «Onion»-Passage wieder hochgeladen worden. (aha/spiegel)

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