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FIFA President Gianni Infantino gestures at the Luzhniki Stadium which is undergoing a major rebuild to be ready for the 2018 World Cup during a visit with Moscow's Mayor Sergei Sobyanin, in Moscow, Russia, Tuesday, April 19, 2016. Gianni Infantino is visiting 2018 World Cup host Russia for the first time since he was elected FIFA president in February. (AP Photo/Alexander Zemlianichenko)

Gianni Infantino auf der Baustelle des Moskauer Luschniki Stadions.  Bild: Alexander Zemlianichenko/AP/KEYSTONE

WM 2018 in Russland: Gianni Infantino erwartet «beste WM überhaupt»

Die WM-Vergabe war hoch umstritten, Russland steht wegen Dopings in der Kritik – aber der neue FIFA-Chef Gianni Infantino ist begeistert von dem Ausrichter. Er erwartet, dass 2018 in Russland die bisher beste WM gespielt werde.



Ein Artikel von

Spiegel Online

FIFA-Präsident Gianni Infantino hat sich ungeachtet aller Kritik begeistert zum Stand der Vorbereitungen auf die WM 2018 in Russland geäussert. «Ich bin überzeugt, das wird die beste WM überhaupt», sagte Infantino in Moskau. Er sei beeindruckt, wie Russland sich auf das Turnier vorbereite. «Das Land hat fantastische Arbeit geleistet. Ich sehe Fortschritt und leidenschaftlichen Einsatz», sagte Infantino. Sicher bleibe noch viel zu tun, etwa bei der Infrastruktur. «Aber die Arbeit läuft in die richtige Richtung», meinte der Schweizer.

Infantino bereist diese Woche die beiden kommenden WM-Ausrichter. Nach dem Aufenthalt in Russland steht eine Visite in Katar an. Schon in zwei Jahren wünscht sich Infantino den Einsatz von Videotechnik. «Ich hoffe, dass Videowiederholungen bei der Weltmeisterschaft in Russland 2018 zum ersten Mal eingesetzt werden können. Im Laufe von zwei Jahren werden wir die Technologie prüfen und bis März 2018 anschauen, ob es funktioniert oder nicht», sagte der FIFA-Chef.

Zur Kritik, dass Russland Defizite bei Menschenrechten habe, sagte Infantino, die FIFA werde auf deren Einhaltung pochen. Missstände müssten offen angesprochen werden. «Wir tragen Verantwortung», sagte der Schweizer. Der einflussreiche Sportminister Witali Mutko, langjähriges Mitglied im ehemaligen FIFA-Exekutivkomitee, sagte dazu, in Russland werde niemand diskriminiert. «Wir sind ein offenes und demokratisches Land. Alle sind willkommen.»

aha/dpa

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