Sport

Was ist der Grund, dass Lionel Messi so grimmig dreinschaut? Bild: YOAN VALAT/EPA/KEYSTONE

#käluscht? Acht mutmassliche Gründe für die Barça-Klatsche

Das kann ja nicht sein. Barcelona verliert im Champions-League-Achtelfinal gegen PSG mit 0:4. Da muss etwas nicht mit rechten Dingen zugegangen sein. Wir haben uns auf die Suche gemacht und sind uns sicher: Einer der folgenden acht Gründe trifft zu.

15.02.17, 11:41 15.02.17, 14:07
Donat Roduner
Donat Roduner

Spannungserzeugung

Es wäre ja langweilig, wenn die Achtelfinalaffiche schon nach dem Hinspiel entschieden wäre. Anstatt wie gewohnt mit zwei oder drei Toren Unterschied zu gewinnen, hat man sich darum bei Barcelonas Taktik-Departement überlegt, zur Unterhaltung aller für einmal ein 0:4 einzufangen. Das epische Comeback im Rückspiel wird dann vor allem von den spanischen Medien begrüsst, die sich endlich andere Schlagzeilen ausdenken können als «Barça souverän weiter».

Bei der «As», traditionell Real zugewandt, ist die Freude natürlich doppelt gross.

Katarische Intrige

Diese «taktische» Massnahme ist möglicherweise von höherer Stelle angeordnet. «Qatar Sports Investments» hat bei beiden Vereinen mächtig die Finger im Spiel. Vermutungen besagen, die Scheichs haben dieses ungewöhnliche Hinspielergebnis initiiert.

Steckt Nasser Al-Khelaifi (l.), PSG-Besitzer und Präsident der Qatar Sports Investments, hinter dem 4:0? Bild: IAN LANGSDON/EPA/KEYSTONE

Euphorisierte Franzosen

Bei Paris Saint-Germain hat man perfekt taktiert. Bereits zur Mittagszeit wurde die Mannschaft zusammengetrommelt, um gemeinsam den Team-Event an der Ski-WM in St. Moritz zu schauen. Die PSG-Stars sahen also die entfesselten Franzosen den Titel gewinnen, konnten also gar nicht anders, als euphoriegeladen auf den Platz gehen.

Die frischgekrönten Teamweltmeister aus Frankreich. Bild: DENIS BALIBOUSE/REUTERS

Deutscher Goalie

Eigentlich ist es ganz simpel: Mit einem deutschen Goalie kann man in der Champions League einfach nicht gewinnen. 

Marc-André ter Stegen kassierte vier Gegentore. Bild: Benoit Tessier/REUTERS

Sogar «The Donald» weiss Bescheid:

Weil die anderen mit einem Deutschen im Tor spielten, konnte er jubeln: Der deutsche PSG-Torhüter Kevin Trapp. Bild: YOAN VALAT/EPA/KEYSTONE

Geburtstags-Party

Angel Di Maria und Edinson Cavani haben sich nach der Achtelfinalauslosung aufgeregt, denn sie wussten: An ihrem 29. respektive 30. Geburtstag würden sie nichts zu feiern haben, gegen Barça haben sie ja eh keine Chance.

Die Party ging ab. mirror twitter

Darum haben die schlauen Füchse die Feier am Montag vorgeholt, da es ja praktisch ist, für die Niederlage gleich eine allgemein akzeptierte Ausrede bereit zu haben. Jedoch ist die Party nach Insiderberichten schwer ausgeartet, sodass die beiden das Spiel noch alkoholisiert in Angriff genommen haben. Nur so ist zu erklären, wieso der Argentinier und der Uruguayer so frei von der Leber gespielt haben. 

Bildbeweis Di Maria

Video: streamable

Bildbeweis Cavani

Video: streamable

Politisches Statement

Man ist sich noch nicht sicher, ob die Russen dahinter stecken, doch der Auftritt der Katalanen war offensichtlich politisch motiviert. Auf dem Rasen sollte ein Zeichen gegen Donald Trumps Chaos-Präsidentschaft gesetzt werden. Ganz offensichtlich war's beim ersten Tor. Anders als klare Ablehnung von #TheWall kann das Verhalten von Luis Suarez in der Barça-Mauer nicht interpretiert werden.

Video: streamable

Valentinstagsshopping

Diverse Barça-Spieler dachten sich, es wäre originell, den Valentinstagseinkauf in der «Stadt der Liebe» zu verrichten. Weil aber auch noch Unmengen anderer Pärchen dieselbe Idee hatten, wurde das ganze zur zehrenden Tortur. Kein Wunder also hatte das Starensemble aus Katalonien am Abend schwere Beine.

Am Valentinstag tummeln sich in Paris die Leute. Bild: Thibault Camus/AP/KEYSTONE

#käluscht?

Video: streamable

Es ist offensichtlich: Lionel Messi will in dieser Szene nach seinem unnötigen Ballverlust Defensivarbeit verrichten, kann es aber nicht. Ist es das Ueli-Maurer-Syndrom? Hat er einfach #käluscht (Übersetzung: keine Lust)? Oder liegt allenfalls Beeinflussung auf psychologischem Level (Hypnose?) vor, die seine Abneigung gegenüber Defensivarbeit noch ausgeprägter erscheinen lassen?

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Zeno Hirt, 25.6.2017
Immer wieder mal schmunzeln und sich freuen an dem, was da weltweit alles passiert! Genial!
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2Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Boixos 15.02.2017 12:50
    Highlight Ein seriöser Bericht über die Gründe für die Barça-Schlappe hätte ich jetzt in diesem Fall wesentlich besser gefunden...
    9 20 Melden
    • Blaugrana 15.02.2017 17:19
      Highlight Nach so einer Leistung braucht's keine 'seriösen' Beriche mehr, sondern Straftraining und Social Media Verbot nach alter Schule. Und wahrscheinlich einen neuen Übungsleiter ab nächster Saison.
      1 1 Melden

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