Sport
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
FILE - In this Nov. 23, 2012 file photo, Grand Prix driver Michael Schumacher, of Germany, sits in his car during a free practice at the Interlagos race track in Sao Paulo, Brazil. Michael Schumacher’s doctors have started the process of bringing the former Formula One champion out of the coma he has been in since a skiing accident a month ago, his manager said Thursday, Jan. 30, 2014. The 45-year-old Schumacher suffered serious head injuries when he fell and hit the right side of his head on a rock in the French resort of Meribel on Dec. 29.  (AP Photo/Victor Caivano, File)

Wie es um Michael Schumacher steht, bleibt unklar. Bild: AP/AP

Verunfallter Formel-1-Star

Seit drei Monaten im Koma: Wird Michael Schumacher nie mehr aufwachen? 

Michael Schumachers Familie bleibt zuversichtlich, dass der siebenfache Formel-1-Weltmeister aus dem Koma aufwachen wird. Doch die Hoffnung schwindet.

29.03.14, 14:16

Corinna Schumacher scheint sich auf das Unvermeidliche einzustellen. Die Ehefrau von Michael Schumacher will angeblich auf dem Anwesen der Familie in Gland (VD) am Genfersee ein voll ausgerüstetes Krankenzimmer für 15 Millionen Franken bauen. Dorthin soll der siebenfache Formel-1-Weltmeister verlegt werden, berichtet die britische «Daily Mail».

Offiziell bleibt die Familie genau drei Monate nach Schumachers schwerem Skiunfall optimisch, was seine Genesung betrifft: «Wir sind und bleiben zuversichtlich, dass Michael Schumacher da durchgehen und aufwachen wird. Wir kämpfen um Schumi gemeinsam mit dem Ärzteteam, dem wir vertrauen», sagte Managerin Sabine Kehm am Freitag der «Bild»-Zeitung.

Ärzte sind skeptisch

Wie es um den Rekordweltmeister wirklich steht, bleibt unklar. Doch bereits Anfang März berichtete das Boulevardblatt «Mirror», die behandelnden Ärzte im Universitätsspital von Grenoble hätten die Genesungschancen als so gering eingeschätzt, dass nur noch «ein Wunder» ihn retten könne. Corinna Schumacher und sein Bruder Ralf hätten andere Spezialisten zugezogen aus Furcht, der deutsche Formel-1-Star bleibe für den Rest seines Lebens im Koma.

epa04005110 Sabine Kehm, manager of retired Formula One German racing driver Michael Schumacher, answers to journalists in front of 'Centre Hospitalier Universitaire' (CHU) hospital in Grenoble, near the french Alps, France, 01 January 2014. Kehm said Schumacher's condition was stable and has not changed since doctors said he showed small signs of improvement. Schumacher, who turns 45 on 03 January, suffered critical head injuries when he fell and struck a rock Sunday while skiing. Schumacher is treated at the Grenoble's hospital after he was admitted in a coma with a cranial trauma following a ski accident in Meribel.  EPA/GUILLAUME HORCAJUELO

Managerin Sabine Kehm bleibt optimistisch. Bild: EPA

Michael Schumacher war am 29. Dezember 2013 beim Skifahren in Méribel in den französischen Alpen gestürzt und mit dem Kopf gegen einen Felsen geknallt. Der Aufprall war dermassen hart, dass Schumachers Helm gespalten wurde und er ein Schädel-Hirn-Trauma erlitt. Anfangs war er noch bei Bewusstsein, doch im Rettungshelikopter kollabierte er. Im Universitätsspital von Grenoble wurde er nach einer Notoperation ins künstliche Koma versetzt.

Zwischen Hoffen und Bangen

Ende Januar wurde die Aufwachphase eingeleitet, die Narkosemittel wurden verringert. Seither jagen sich die Gerüchte. Mal heisst es, Schumi mache Fortschritte, dann ist von Rückschlägen die Rede. Sogar eine Lungenentzündung soll der Ex-Rennfahrer erlitten haben, was als besonders gefährlich gilt. Angeblich wiegt der 45-Jährige noch 55 Kilo. Nur seiner Fitness sei es zu verdanken, dass er überhaupt noch am Leben sei.

Der ehemalige Formel-1-Chefarzt Gary Hartstein behauptete diese Woche mit Berufung auf «normalerweise einwandfreie Quelle», dass bei Schumachers Erstversorgung schwere Fehler gemacht worden seien. Allerdings soll Hartstein laut «Bild» weder zu Schumachers Familie noch zu seinen Ärzten Kontakt gehabt haben.

Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt: Am Freitag hat der italienische Ferrari-Rennstall 72 Grussbotschaften und Genesungswünsche von Mitarbeitern, früheren Kollegen, ehemaligen Rivalen und anderen Formel-1-Granden auf seiner Website veröffentlicht. Eine Botschaft für jeden der 72 Siege, die Schumacher für die Scuderia herausgefahren hat.



Hol dir die App!

Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.

Abonniere unseren Daily Newsletter

2
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
2Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Zeit_Genosse 29.03.2014 21:53
    Highlight Wir müssen das Schlimmste annehmen und hoffen gleichzeitig das Beste.
    1 0 Melden
  • sewi 29.03.2014 18:24
    Highlight Statt sich um den Berühmten zu sorgen, gedenke ich all jener die nach einem Unfall oder anderer Umstände Ihre Tage als Schwerstbehinderte fristen müssen. Aus den Augen aus dem Sinn sind viele Menschen mit tragischen Schiksalen in Pflege und Behindertenheimen gestrandet
    2 0 Melden

Sauber-Mann Ericsson fährt in ein Huhn – mit dem Rennvelo, nicht mit dem Formel-1-Auto …

Formel-1-Rennfahrer Marcus Ericsson hat bei einem nicht alltäglichen Zwischenfall viel Glück. Der Sauber-Pilot bleibt bei einer Kollision auf dem Fahrrad mit einem Huhn vor schweren Verletzungen verschont.

Die Geschichte tönt unglaublich, hätte für Ericsson aber schlimmere Folgen haben können. Der Schwede war im thailändischen Ferienort Phuket mit dem Rennvelo unterwegs, als er wegen eines Huhns zu Sturz kam. Ericsson kam mit dem Schrecken und mit Blessuren an der linken Schulter, am linken Ellbogen, am linken Knie und an der rechten Hand relativ glimpflich davon. Er erlitt lediglich Prellungen und Hautabschürfungen.

Nach eigenen Angaben war Ericsson mit rund 45 km/h unterwegs, als er wegen des …

Artikel lesen