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Bernie Ecclestone (86), der unzerstörbare Boss der Formel 1. Bild: Luca Bruno/AP/KEYSTONE

Der Verkauf der Formel 1 ist perfekt – Ecclestone bleibt

08.09.16, 06:39 08.09.16, 07:36

Der Verkauf der Formel 1 an Liberty Media ist perfekt. Das teilten das amerikanische Medien- und Unterhaltungsunternehmen sowie der bisherige Hauptaktionär, die Investmentgesellschaft CVC, in der Nacht auf Donnerstag mit.

Der bisherige Formel-1-Boss Bernie Ecclestone soll seinen Posten als Geschäftsführer vorerst behalten. «Ich möchte Liberty Media und Chase Carey in der Formel 1 begrüssen und freue mich darauf, mit ihnen zu arbeiten», wurde Ecclestone in einem Communiqué zitiert. Der amerikanische Geschäftsmann Charey wird in die Geschäftsleitung der Rennserie aufsteigen.

Liberty Media zahlt nach Angaben der Unternehmen 4,4 Milliarden Dollar. Zudem sollen Schulden in ähnlicher Höhe übernommen werden. Insgesamt werde die Formel 1 bei der Transaktion mit 8,0 Milliarden Dollar bewertet, heisst es im Communiqué. (sda)

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Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.
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    Alle Leser-Kommentare
  • Commander 08.09.2016 09:53
    Highlight Also langsam könnte man das Fossil schon in Rente schicken. Beim Sepp hats ja auch noch geklappt.
    1 0 Melden
  • zeromg 08.09.2016 09:32
    Highlight woow, Schuld können verkauft werden? Da werde ich gleich ein paar Inserate auf ricardo.ch aufschalten ;-))
    1 0 Melden
  • Lowend 08.09.2016 08:53
    Highlight Ich frage mich öfters, warum dieser Ecclestone eigentlich in Gstaad fast steuerfrei lebt und gleichzeitig von hier aus Milliardeneinnahmen erwirtschaften kann?
    Da ist doch etwas total faul mit unserem Steuerrecht für die oberen Zehntausend, denn der Kanton Bern, wo dieser Multimilliardär eigentlich steuerpflichtig ist, wird jetzt wohl keinen Rappen mehr Steuern einnehmen.
    9 0 Melden

Alain Prost schiesst im Hassduell Ayrton Senna ab und wird Formel-1-Weltmeister

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