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Spektakulärer Wechsel: Sebastian Vettel wechselt zu Ferrari. Bild: FRANCK ROBICHON/EPA/KEYSTONE

Paukenschlag in der Formel 1

Vettel verlässt Red Bull und wechselt wohl zu Ferrari

Die Formel 1 steht vor einem der spektakulärsten Fahrerwechsel: Sebastian Vettel wird nur noch in dieser Saison für Red Bull-Renault fahren und das Team dann nach sechs gemeinsamen Jahren verlassen. Der Deutsche dürfte ab 2015 für Ferrari fahren. 

04.10.14, 06:39 04.10.14, 10:14

Red Bull bestätigte am Samstag in Suzuka (Jap) den Weggang des viermaligen Weltmeisters. «Wir möchten uns bei Sebastian für seine unglaubliche Rolle, die er Red Bull in den vergangenen sechs Jahren gespielt hat, bedanken», hiess es.

«Red Bull hat nichts falsch gemacht», wird derweil Vettel auf der Website von «auto motor und sport» zitiert. Es habe auch nichts mit den Ergebnissen zu tun, selbst wenn diese nicht dem entsprechen würden, was er sich erwartet habe. Der Hesse mit Wohnsitz im Kanton Thurgau konnte heuer noch keinen Grand Prix gewinnen. Als Bestresultat steht für ihn Platz 2 vor zwei Wochen in Singapur zu Buche.

Vettel holte mit Red Bull 38 Grand-Prix-Siege. Diese Saison konnte er aber noch kein Rennen gewinnen. Bild: Getty Images AsiaPac

«Ich laufe auch nicht vor irgendetwas davon. Aber manchmal braucht man im Leben eben etwas Neues. Und wenn sich die Gelegenheit bietet, muss man zugreifen», erklärte Vettel. Eine Bestätigung für einen Wechsel zu Ferrari gab es vom Deutschen bislang nicht.

Alonso wohl zu McLaren

Bei der Scuderia aus Maranello dürfte allerdings die Zeit von Fernando Alonso beendet sein. Der zweimalige Weltmeister aus Spanien wird aller Voraussicht nach zu McLaren wechseln. Er wolle sich «in Kürze» zu seinen Zukunftsplänen äussern, so Vettel. Das Ende der Zusammenarbeit mit Red Bull nach dieser

Saison bezeichnete er als grossen Schritt. Der Entscheid sei ihm nicht leicht gefallen. «Uns verbinden all die wunderbaren Erinnerungen an unsere gemeinsamen Zeiten, die uns keiner nehmen kann», erklärte Vettel in einem Communiqué.

Fernando Alonsos Zeit bei Ferrari dürfte passé sein.  Bild: FRANCK ROBICHON/EPA/KEYSTONE

Den Platz des 27-jährigen Deutschen bei Red Bull-Renault wird im kommenden Jahr Daniil Kwjat vom Schwester-Team Toro Rosso einnehmen. Der 20-jährige Russe schafft damit wie ein Jahr zuvor der Australier Daniel Ricciardo den Red-Bull-internen Aufstieg.

Vettel war zur Saison 2009 ebenfalls von Toro Rosso zu Red Bull gewechselt. Er holte mit dem britisch-österreichischen Team 38 seiner 39 Grand-Prix-Siege. Am 17. Juni 2007 gab Vettel in Indianapolis sein Formel-1-Debüt in einem Auto von BMW-Sauber. (si/cma)



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    Alle Leser-Kommentare
  • Hans der Dampfer 04.10.2014 14:36
    Highlight ich finde es schade das alsonso wohl weg von ferrari geht. vettel konnte ich noch nie leiden und das wird sich auch nicht ändern wenn er bei ferrari fährt.
    5 2 Melden
  • Mia_san_mia 04.10.2014 12:32
    Highlight Diese Saison hat man endlich gesehen, das Vettel nur in einem überlegenen Auto etwas ausrichten kann. Sogar der neue Teamkollegen hats ihm gezeigt und jetzt zieht er den Schwanz ein. Bei Ferrari wird's auch nicht besser, er ist kein Schumacher und wird auch nie an ihn herankommen.
    6 2 Melden
    • Mia_san_mia 04.10.2014 15:08
      Highlight Meine Aussage hat nichts mit der Nationalität zu tun! Sonst hätte ich nicht Schumi als Beispiel gebracht obwohl ich nie ein Fan von ihm war... Vettel ist einfach nicht auf diesem Niveau, das hat man jetzt gesehen.
      2 0 Melden
  • Zeit_Genosse 04.10.2014 12:10
    Highlight So, jetzt hat er es endlich getan. Den nächsten Schritt zu einem wahren Champion. Nicht wegen des springenden Pferdes, sondern weg von den roten Bullen. Ein F1-Fahrer muss sich in diversen Teams profilieren und siegen können. Das macht ein guter Fahrer aus. Im schnellsten Auto ist er lange gesessen, das machen im Moment andere. Das ist keine Kunst, sondern ein Team und Auto zu entwickeln. Das konnte der Schumi gut, in dessen Schatten er noch lange stehen wird. Dem Alonso hat der Ausritt zu Ferrari nicht gut getan. Er war jetzt zu lange in einem zu langsamen F1-Auto. Für uns wird es spannender.
    2 1 Melden

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