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Was führt Bernie Ecclestone im Schild?
Bild: Getty Images Europe

Noch in diesem Jahr: Ecclestone kündigt Verkauf der Formel 1 an

Formel-1-Boss Bernie Ecclestone sorgt mit einer Verkaufsankündigung für Aufsehen. Noch in diesem Jahr soll die Königsklasse einen neuen Besitzer finden. Er selbst will sich aber nicht zurückziehen.

06.10.15, 20:08 07.10.15, 13:22


Bernie Ecclestone hat einen Besitzerwechsel in der Formel 1 angekündigt – und das bereits am Ende dieser Saison. «Wir werden in Kürze einen neuen Eigentümer haben, dieses Jahr», sagte der 84-jährige Geschäftsführer der Rennserie am Dienstag während einer Video-Schalte ins «Camp Beckenbauer» nach Kitzbühel.

Schon seit längerem wird darüber spekuliert, dass der Rechte-Inhaber CVC seine Mehrheitsanteile am Grand-Prix-Sport gewinnbringend verkaufen könnte. Die luxemburgische Investmentgesellschaft hat seit ihrem Einstieg im Jahr 2006 Milliarden mit der Formel 1 verdient. Im Frühsommer hatte Ecclestone, der ebenfalls einen kleinen Anteil an der Königsklasse des Motorsports hält, von «einer Reihe von Angeboten» gesprochen.

Reine Spekulation ...

So gilt eine Gruppe mit Investoren aus Katar und Stephen Ross, dem Besitzer des American-Football-Teams Miami Dolphins, als Kaufinteressent. Im Gespräch war eine Summe von sieben Milliarden Euro für die Übernahme.

Aber auch Red-Bull-Gründer Dietrich Mateschitz (Ö) wurde immer wieder als möglicher Käufer für die Formel 1 gehandelt, um den Sport in seinem Sinne vermarkten zu können. CVC-Vizepräsident Donald Mackenzie hatte zwar einen baldigen Verkauf im Juli ausgeschlossen, könnte damit aber schlicht den Preis in die Höhe getrieben haben. «Es ist jetzt einfach die Frage, ob CVC oder Herr Mackenzie wirklich verkaufen wollen», sagte Ecclestone zum aktuellen Stand der Dinge.

Kauft Red-Bull-Gründer Dietrich Mateschitz die Formel 1?
Bild: Getty Images Europe

Er selbst will sich offenkundig noch nicht aus dem Geschäft zurückziehen. Die Formel 1 ist das Lebenswerk des 84-Jährigen, viele Vertragspartner fühlen sich persönlich an den Briten gebunden. «Die Leute, mit denen ich gesprochen habe, haben mich gebeten zu bleiben», sagte er der Nachrichtenagentur AP zu den Verhandlungen. (pre/si)

Die Mehrfach-Weltmeister der Formel 1

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Yanik Freudiger, 23.2.2017
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