Sport

Nasr (vorne) und Ericsson im Grossen Preis von Kanada.
Bild: AP/CP

Sauber-Boss Kaltenborn ist nach mässiger Saison «überzeugt, dass wir uns 2016 steigern werden»

Sauber beendet die Formel-1-Saison mit 36 Punkten im 8. WM-Rang. Gegenüber dem völlig missglückten und punktelosen Jahr 2014 haben sich die Hinwiler gesteigert – aber zufrieden kann der Rennstall keineswegs sein.

30.11.15, 09:37

Der Saisonstart verlief schon fast optimal: 14 Punkte im ersten Rennen (Australien), fünf Punkte im dritten GP (China). Es waren die einzigen Rennen, in denen der Brasilianer Felipe Nasr (5./8.) und der Schwede Marcus Ericsson (8./10.) gemeinsam in die Punkteränge fuhren. In den restlichen 17 Rennen gab es mit Ausnahme des GP von Sotschi (6. Nasr) nur noch je drei 9. und 10. Ränge, die meist wegen Ausfällen der Konkurrenz erreicht wurden.

Ericsson: 9 Punkte, 18. WM-Rang.
Bild: Patrik Lundin/freshfocus

«Ich habe nun meine erste Saison mit Sauber hinter mir und kann sagen, dass es mir Freude gemacht hat. Während der Saison habe ich sehr viel dazugelernt. Ich bin überzeugt davon, dass wir uns 2016 steigern können.»

Marcus Ericsson

WM-Rang 8 in der Teamwertung

In Abu Dhabi im letzten GP des Jahres konnten die Sauber-Fahrer in keiner Phase des Rennens von WM-Punkten träumen. Sie klassierten sich nach der Strafversetzung von Max Verstappen (von 12 auf 16) auf den Plätzen 14 (Ericsson) und 15 (Nasr).

Trotzdem wurde ein primäres Ziel erreicht: McLaren-Honda mit den ehemaligen Weltmeistern Jenson Button und Fernando Alonso blieb in der Teamwertung hinter Sauber, das sich WM-Rang 8 mit zusätzlichen fünf Millionen Dollar aus dem Prämientopf versüssen lässt.

«Letztlich ist diese Platzierung nicht gerade das, was ich mir fürs letzte Saisonrennen gewünscht habe. Doch alles in allem war es eine gute Saison für mich.»

Felipe Nasr

Nasr: 27 Punkte, 13. WM-Rang.
Bild: Mirko Stange/freshfocus

Teamchefin Monisha Kaltenborn blickt optimistisch auf die nächste Saison, die am 20. März in Australien beginnt: «Ich bin überzeugt, dass wir uns 2016 mit dem C34-Modell steigern werden. Alles in allem sind wir mit der Saison zufrieden. Felipe Nasr ist mit WM-Rang 13 immerhin der zweitbeste Rookie des Jahres.» (ram/si)

Nacht-GP: Die schönsten Bilder der Formel 1 in Singapur

Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Er erfand die Champagner-Dusche auf dem Siegerpodest – jetzt ist Dan Gurney tot

Der frühere Formel-1-Fahrer Dan Gurney ist am Sonntag in Kalifornien gestorben. Der Amerikaner wurde 86 Jahre alt.

Gurney fuhr in seiner Karriere für Rennställe wie Ferrari, Porsche, Lotus, Brabham, Eagle, und McLaren, gewann zwischen 1962 und 1967 vier Formel-1-Rennen und stand insgesamt 19 Mal auf dem Podest. Er ist nach Mario Andretti, der 12 Grands Prix gewinnen konnte, der zweiterfolgreichste amerikanische Formel-1-Fahrer der Geschichte. Nach seiner aktiven Karriere machte Gurney sich auch als Konstrukteur und Teambesitzer einen Namen.

Gurney gilt auch als Erfinder der «Champagner-Dusche» bei …

Artikel lesen