Sport
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Grosser Preis von Abu Dhabi

1. Lewis Hamilton (Gb), Mercedes

2. Felipe Massa (Br), Williams-Mercedes

3. Valtteri Bottas (Fi), Williams-Mercedes

15. Esteban Gutierrez (Mex), Sauber-Ferrari

16. Adrian Sutil (De), Sauber-Ferrari

Mercedes Formula One driver Lewis Hamilton of Britain waves the Union flag, commonly known as the Union Jack, in celebration as he enters the pit lane after winning the Abu Dhabi F1 Grand Prix at the Yas Marina circuit in Abu Dhabi November 23, 2014. 
REUTERS/Hamad I Mohammed (UNITED ARAB EMIRATES - Tags: SPORT MOTORSPORT F1)

Lewis Hamilton feiert nach dem Sieg beim Saisonfinale in Abu Dhabi seinen zweiten Weltmeistertitel. Bild: HAMAD I MOHAMMED/REUTERS

Formel 1

Der frischgebackene Weltmeister Lewis Hamilton weint nach seinem Triumph in Abu Dhabi vor Glück

Lewis Hamilton ist zum zweiten Mal Formel-1-Weltmeister. Der Engländer sichert sich den Titel standesgemäss mit dem Sieg beim Saisonfinale in Abu Dhabi.

23.11.14, 16:38 23.11.14, 19:19

>>> Hier gibt es die Highlights vom Saisonfinale in Abu Dhabi zum Nachlesen im Liveticker

Hamiltons Teamkollege und Rivale im Titelkampf, Nico Rosberg, muss seine Hoffnung, das bessere Ende doch noch für sich zu behalten, nach halber Distanz endgültig aufgeben. Als das Energierückgewinnungssystem am Mercedes zu streiken beginnt, wird der Deutsche bis auf den 14. Platz zurückgereicht.

23.11.2014; Abu Dhabi; Formel 1 - GP Abu Dhabi 2014; (von links:) Lewis Hamilton (GBR) und Nico Rosberg (GER) Mercedes AMG F1 posieren fuer das Teamfoto (Patrick Lundin/Sutton/freshfocus)

Weltmeister Lewis Hamilton stiehlt seinem Teamkollegen Nico Rosberg auch in Abu Dhabi die Show.   Bild: Patrik Lundin/freshfocus

Rosberg hätte wohl auch ohne das Pech keine Chance gehabt, Hamilton in der WM-Gesamtwertung noch abfangen zu können. Denn seine Ambitionen erhalten schon auf den ersten Metern einen argen Dämpfer. Der aus der Pole-Position gestartete Deutsche kommt schlecht weg und muss Rivale Hamilton passieren lassen. Rosberg sieht sich danach auch mit der funktionierenden Technik nie in der Lage, das Blatt doch noch zu seinen Gunsten wenden zu können. Spannung kommt in Abu Dhabi deshalb nie auf. Nervenaufreibend ist der letzte Akt im Titelkampf bei dieser Konstellation selbstredend nie.

Rosberg mag es ein schlechter Trost sein. Doch in einer ersten Analyse unmittelbar nach dem Ende des Grand Prix der Vereinigten Arabischen Emirate kommt er selber zum Schluss, dass es ihm auch ohne das Versagen der Technik nicht möglich gewesen wäre, Hamilton noch abzufangen. «Ich denke nicht, dass es gereicht hätte», sagt er mit wässrigen Augen. Allein das Überholen auf der Strecke hier in Abu Dhabi ist sehr schwierig.« Rosberg zeige sich trotz des Verdikts als fairer Sportsmann. »Ich gratuliere Lewis von Herzen. Er hat einen tollen Job gemacht und hat deshalb den Titel verdient.«

Weltmeisterliche Tränen

Hamilton stellt seinen zweiten Titelgewinn nach jenem von 2008 mit einem weiteren Sieg in würdigem Rahmen sicher. Es ist der elfte Triumph in diesem Jahr und der 33. insgesamt. Bei der Siegerehrung weint der 29-jährige Brite vor Glück.

Grund ist die Erleichterung und die Gewissheit, dem immensen Druck standgehalten zu haben. »Ich habe versucht, alles zu ignorieren. Doch in der Nacht auf Sonntag habe ich kaum geschlafen. Ich bin erst um ein Uhr ins Bett gegangen und um fünf Uhr schon wieder aufgewacht.« Den letzten Abschnitt auf dem Weg zum grossen Ziel sei er gleichwohl in gewohnter Art angegangen. »Ich habe das Gleiche getan wie immer. Nicht mehr und nicht weniger. Es hat perfekt funktioniert.«

epa04501060 British Formula One driver Lewis Hamilton of Mercedes AMG GP celebrates on the podium after winning the Formula One Grand Prix of Abu Dhabi and the Formula One World Championship 2014 at Yas Marina Circuit in Abu Dhabi, United Arab Emirates, 23 November 2014.  EPA/SRDJAN SUKI

Geschafft! Lewis Hamilton wird auf dem Podest von seinen Emotionen übermannt. Bild: SRDJAN SUKI/EPA/KEYSTONE

Die Plätze 2 und 3 sichern sich Felipe Massa und Valtteri Bottas in den Williams. Massa, der in diesem Jahr schon dreimal Dritter geworden ist, ist damit so gut klassiert wie noch nie in Diensten von Williams. Der Brasilianer hatte auf diese Saison hin nach der Ausmusterung bei Ferrari zur Equipe von Sir Frank Williams gewechselt. Massa vermag seinen Rückstand auf Hamilton in der Schlussphase noch deutlich zu reduzieren, behelligen kann aber auch er den neuen Weltmeister nicht mehr.

WM-Schlussklassement

1. Hamilton 384
2. Rosberg 317
3. Ricciardo 238
4. Bottas 186
5. Vettel 167
6. Alonso 161
7. Massa 134
8. Button 126
9. Hülkenberg 96
10. Perez 59

Sauber so mies wie nie zuvor

Das Team Sauber muss über die schlechteste Saison seines Bestehens in der Formel 1 Bilanz ziehen. Eine WM ohne Punkte stellt einen Tiefpunkt in der Geschichte der Zürcher Equipe dar.

Die fünf Punkte, mit denen Sauber am Ende der Saison 1999 zu Buche gestanden hatte, hatten bislang die schwächste Ausbeute bedeutet. Damals, mit den Fahrern Jean Alesi und Pedro Diniz im Team, waren allerdings nur die ersten sechs in den Grands Prix mit Punkten belohnt worden.

Diesmal hat es nicht ein einziges Mal in die ersten zehn gereicht. Sauber musste sogar dem in der Zwischenzeit konkurs gegangenen Rennstall Marussia in der Wertung der Konstrukteure den Vortritt lassen. An diesem Fazit vermochten die Fahrer Esteban Gutierrez und Adrian Sutil beim Finale in Abu Dhabi erwartungsgemäss nichts mehr zu ändern. Der Mexikaner und der Deutsche beenden ihren letzten Einsatz für Sauber auf den Plätzen 15 beziehungsweise 16, ohne Aussicht und Hoffnung, in den Kampf um die WM-Punkte eingreifen zu können. (dux/si)



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Yanik Freudiger, 23.2.2017
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