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epaselect epa04996320 Finnish Formula One driver Kimi Raikkonen of Scuderia Ferrari spins his wheels in the mud trying to get back onto the track after crashing into the wall during the 2015 United States Formula One Grand Prix, at the Circuit of the Americas, in Austin, Texas, USA, 25 October 2015.  EPA/SRDJAN SUKI

Der Karren ist im Dreck: Können ihn die Verantwortlichen wieder rausziehen?
Bild: SRDJAN SUKI/EPA/KEYSTONE

6 Gründe für den Niedergang – darum steckt die Formel 1 in der grössten Krise ihrer Geschichte

Die Formel 1 feiert den neuen Weltmeister – und sich selbst. Warum eigentlich? Die Rennserie steckt in der grössten Krise ihrer Geschichte. Hier sind die Gründe für den Niedergang.

Karin Sturm



Ein Artikel von

Spiegel Online

In der Formel 1 wird gefeiert: bei Mercedes, weil Lewis Hamilton erneut Weltmeister geworden ist. Die Strategen der Rennserie freuen sich, weil ihr Produkt wieder grosse Bilder liefert – und damit grosse Aufmerksamkeit erhält.

Weltmeister in der Formel 1: Das zieht, immer noch. Doch die grosse Silberpfeil-Party in Austin kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass der Motorsport in der wohl grössten Krise seiner 65-jährigen Geschichte steckt.

Mercedes Formula One driver Lewis Hamilton of Britain leaps off of his car after winning the U.S. F1 Grand Prix at the Circuit of The Americas in Austin, Texas October 25, 2015. Hamilton clinched his third Formula One world championship on Sunday after winning a thrilling and unpredictable U.S. Grand Prix for Mercedes.     REUTERS/Adrees Latif

Lewis Hamilton ist in Austin (USA) zum dritten Mal Formel-1-Weltmeister geworden.
Bild: ADREES LATIF/REUTERS

Das hat nicht so sehr mit der derzeitigen Langeweile durch die Mercedes-Dominanz zu tun. Schliesslich waren Sebastian Vettel Anfang dieses Jahrzehnts, Michael Schumacher nach der Jahrtausendwende sowie Ayrton Senna und Alain Prost als McLaren-Honda-Duo Ende der Achtzigerjahre, Anfang der Neunzigerjahre ebenfalls konkurrenzlos. Das Interesse an der Formel 1 war dennoch riesig.

Jetzt sind vor allem die Schwierigkeiten riesig, und sie sind hausgemacht. Die Serie hat durch kaum noch zu durchschauende Regeländerungen sowie Intransparenz selbst dafür gesorgt, dass sich immer mehr Menschen von ihr abwenden. Sechs Probleme gibt es.

Die sinkende Fan-Akzeptanz

Die Zuschauerzahlen der Formel 1 gehen weltweit zurück. Sowohl die der Fans an den Rennstrecken als auch die TV-Einschaltquoten. Die Gründe sind vielfältig: Bei den Besucherzahlen spielen unter anderem die hohen Eintrittspreise eine Rolle. Aber grundsätzlich empfinden viele die heutige Formel 1 als nicht mehr attraktiv.

Die Hybrid-Motorenformel mit ihren vergleichbar leisen Triebwerken hat für viele Zuschauer nichts mehr mit Motorsport zu tun. Dazu kommt der Eindruck, die Fahrer wären in ihren hoch technisierten Autos heute quasi «ferngesteuerte» Marionetten, abhängig vor allem von den Ingenieuren an der Box.

Mercedes Formula One driver Lewis Hamilton of Britain speeds in front of the grand stand during the Japanese F1 Grand Prix at the Suzuka circuit in Suzuka, Japan, September 27, 2015.  REUTERS/Yuriko Nakao/Pool

Längst nicht überall sind die Formel-1-Tribünen zum Bersten voll.
Bild: POOL/REUTERS

Das Motorenreglement


Die mangelnde Akzeptanz der Fans ist nur eine Folge des aktuellen Motorenreglements. Die hochkomplexe Technik sorgt aber vor allem dafür, dass es weniger Vielfalt gibt. Einen Antrieb für ein Formel-1-Auto zu bauen, ist für fast alle potenziellen Motorenlieferanten mittlerweile viel zu aufwendig und damit viel zu teuer geworden.

Nur Mercedes hat die Technologie derzeit wirklich im Griff, Ferrari noch einigermassen, Renault und Honda sind weit abgeschlagen. Mangels Konkurrenz können Mercedes und Ferrari bestimmen, welches Team noch konkurrenzfähig ist – schliesslich liefern sie die Motoren an viele andere Rennställe.

Mittlerweile will die FIA den Missstand aber beheben. Auf die Saison 2017 sollen kostengünstigere Antriebe verwendet werden. Die 2,2 Liter Biturbo-Motoren sollen angeblich sechs Millionen Euro kosten und damit nur noch ein Drittel der derzeitigen Einheiten. Da diese mehr Sprit verbrauchen werden, könnte für die Teilnehmer mit diesen Motoren das seit 2010 verbotene Nachtanken auch wieder freigegeben werden.

Mercedes mechanics fix British driver Lewis Hamilton's car at the team's garage after its engine failure during the first practice session for the Malaysian Formula One Grand Prix at Sepang International Circuit in Sepang, Malaysia Friday, March 27, 2015. (AP Photo/Andy Wong)

Mercedes baut derzeit mit Abstand die besten Motoren.
Bild: Andy Wong/AP/KEYSTONE

Die Kostenfrage

Gerade für die kleinen, unabhängigen Teams wird es immer schwieriger, in der heutigen Formel 1 zu überleben, geschweige denn halbwegs konkurrenzfähig zu sein. Die Spitzenställe geben um die 300 Millionen Euro im Jahr aus. Die Kleinen hingegen haben massive Probleme, ein Budget auf die Beine zu stellen, das gerade mal einem Drittel davon entspricht.

Das hat auch damit zu tun, dass die grossen Teams pauschal viel mehr von den Gesamteinnahmen abbekommen, ohne dass diese Zahlungen an Platzierungen geknüpft sind. Allein die Motoren, die früher maximal acht Millionen Euro pro Saison kosten durften, schlagen heute für die Kundenteams mit knapp 20 Millionen Euro zu Buche.

Sauber Formula One driver Raffaele Marciello of Italy drives during the first practice session of the U.S. F1 Grand Prix at the Circuit of The Americas in Austin, Texas October 23, 2015.   REUTERS/Mike Stone

Sauber hinkt den reicheren Teams weit hinterher.
Bild: MIKE STONE/REUTERS

Der sukzessive Rückzug aus Europa

Die Formel 1 wandert vom klassischen europäischen Kernmarkt, wo die meisten Fans sind, immer mehr in Regionen ab, in denen sie keine Wurzeln hat. Warum? Weil dort Regierungen aus Prestigegründen bereit sind, die von Ecclestone geforderten hohen Antrittsgelder von meist 25 bis 35 Millionen Euro zu bezahlen. Russland zum Beispiel, Bahrain und kommende Saison Aserbaidschan.

Europäische Veranstalter können da nicht mithalten. Einen Frankreich-GP gibt es schon seit einigen Jahren nicht mehr. Jüngst fiel der Grand Prix von Deutschland aus, selbst der Klassiker Monza ist über 2016 hinaus nicht gesichert. Und jetzt gerät Silverstone in Schwierigkeiten. Auch bei den Briten fehlt plötzlich Geld, die Finanzierung des Rennens 2016 ist längst nicht mehr gesichert.

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Erstmals seit 1955 fand in dieser Saison kein GP von Deutschland statt.
bild: getty Images europe

Komplizierte interne Machtverhältnisse

Strategiegruppe, Formel-1-Kommission, FIA-Motorsport-Weltrat: Die Gremien, die über die Regel- und Entscheidungsfindung in der Formel 1 heute bestimmen, sind ein kompliziertes Konstrukt. Fakt ist: Der Motorsport-Weltverband FIA, der ja eigentlich die Kontrolle haben sollte, scheint sich unter Präsident Jean Todt immer weiter zurückzuziehen; die grossen Teams und damit vor allem auch die Hersteller übernehmen nach und nach die Macht. Und die haben natürlich mehr ihre eigenen Interessen im Blick als das Wohl der gesamten Serie.

NORTHAMPTON, ENGLAND - JULY 05:  F1 supremo Bernie Ecclestone speaks with FIA President Jean Todt on the grid before the Formula One Grand Prix of Great Britain at Silverstone Circuit on July 5, 2015 in Northampton, England.  (Photo by Clive Rose/Getty Images)

Wer hat in der Formel 1 eigentlich das Sagen?
Bild: Getty Images Europe

Die laufende EU-Klage und die Folgen

Force India und Sauber legten kürzlich die seit Langem angekündigte Beschwerde über Machtstruktur und Finanzverhältnisse in der Formel 1 bei der Europäischen Union ein. EU-Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager bekam eine detaillierte Aufstellung über die Verteilung der Einnahmen und auch über die Wege der Regelfindung in der Strategiegruppe, in der die kleinen Teams nicht vertreten sind.

Aus Brüssel bekamen die Kläger die Information, dass es wohl schon bis Anfang 2016 ein Ergebnis geben soll. Wenn die EU-Kommission Sauber und Force India tatsächlich recht gibt, was gar nicht so unwahrscheinlich ist, dann hätte das für die Formel 1 weitreichende Folgen, dann wäre das ganze derzeitige System nicht mehr zu halten.

Ein solches Verfahren trägt natürlich nicht gerade zur Wertsteigerung des Produkts an sich bei. Keine guten Karten für die Verkaufsabsichten von F1-Boss Bernie Ecclestone, der seine Anteile angeblich loswerden will. Der fast 85-jährige Engländer war es, der ein Grossteil der heutigen Formel-1-Strukturen geschaffen hat – und damit auch ein Grossteil der Probleme.

31.10.2014; Austin; Formel 1 - GP USA 2014 - Training; Teamchefin Monisha Kaltenborn (L, AUT), Sauber, im Gespraech mit Teameigner Dr. Vijay Mallya (IND), Force India (GER, Sauber )Jennifer Becks (Sutton/freshfocus)

Sauber-Teamchefin Monisha Kaltenborn und Force-India-Besitzer Vijay Mallya haben die Schnauze voll.
Bild: Sutton/freshfocus

Die Mehrfach-Weltmeister der Formel 1

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23Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Addi 27.10.2015 23:38
    Highlight Highlight GAnz einfach: 'Die Hybrid-Motorenformel mit ihren vergleichbar leisen Triebwerken hat für viele Zuschauer nichts mehr mit Motorsport zu tun.' Stimmt. Wieder V8 und V10 einführen. Diese öko-Rennen kann man total vergessen.
  • Zeit_Genosse 27.10.2015 12:23
    Highlight Highlight Statt 65 Runden lang die Reifen, Bremsen und Motor (das Auto) schonen und den Spritverbrauch tief halten, lieber zwei Kurzrennen à 20 Runden ohne nachtanken und Reifenwechsel (ohne DRS) durchführen. Dazwischen eine attraktive Pause (Werbung muss auch sein) Hintereinander (bei DTM neu 1x Sa und 1x So). Im 2. Rennen in umgekehrter Reihenfolge starten (der 1. aus Rennen 1 startet hinten in Rennen 2), damit Action angesagt ist (für Fahrer und Zuschauer). Oder einfach andere Ideen, die F1 vor dem absterben retten.
    • EvilBetty 30.10.2015 00:16
      Highlight Highlight Für solche Kampfrennen sind die F1 Geschwüre viel zu filigran. Da kommt es unweigerlich zu Kontakt. Zu gefährlich und vor allem zu teuer.
    • Zeit_Genosse 30.10.2015 09:00
      Highlight Highlight Die "Geschwüre" müssten eben wieder angepasst werden. Nicht jeder Tech-Chichi muss rein, obwohl F1 auch Technologieträger war. Kontakt, ja gerne....Gefährlich, weil mehr ÜBERHOLMANÖVER (?!). Wäre ja der Sinn der Sache = mehr Zusehende und Fans. Teuer, nicht zwingend. Das Rennen wird ja nur geteilt 2 x 20 Runden (am gleichen Tag, nicht wie bei DTM), Reifenwechsel und Nachtanken nur in der Pause zwischen den Rennen (keine Tank-Reifen-Stopp-Verzerrung der Rennen mehr). Der Fahrer und die Persönlichkeiten werden wieder mehr gewichtet. Oder einfach weiter so und in Schönheit sterben....
    • EvilBetty 30.10.2015 12:02
      Highlight Highlight Ja, zu gefährlich und teuer wegen der Überholmanöver. Kontakt will man bei «OpenWheel» um jeden Preis vermeiden weil die Karren bei Radkontakt ANDERSCH abfliegen. Und bei Sprint Rennen ist Kontakt fast nicht zu vermeiden da man viel aggresiver fährt und falls das nicht zutreffen würde wäre es genauso langweilig wie jetzt. Die Karren wären dauernd Schrott -> zu teuer -> die Teams steigen aus. Lieber grad andere Serien verfolgen.
  • Angelo C. 27.10.2015 11:25
    Highlight Highlight Früher lange Jahre schier enthusiastisch die Formel1-Rennen am TV geschaut, in Monza und Monte Carlo je zweimal persönlich auf einer der Tribünen. Heute bloss noch : Gähnende Langeweile, übertriebene high-tech, immer in etwa dieselben Rangierungen auf den ersten paar Rängen, kaum mehr wirkliche fights bis aufs Messer - alles kalter Kaffee geworden 😒! Schaue bestenfalls noch kurz mal rein, die Quali schenk' ich mir eh - und wenn das Schweizer Fernsehen tatsächlich nun derart sparen und dadurch weniger beachtete Sendungen kippen muss : Bitte sehr, bei GPs no problem....
    • Mia_san_mia 27.10.2015 12:23
      Highlight Highlight So gehts mir auch... Früher hab ich vom Qualifying bis zum Rennen alles geschaut, egal wann. Jetzt meistens der Start, dann Mittagsschläfchen und dann noch den Schluss des Rennens :-)
  • EvilBetty 27.10.2015 10:57
    Highlight Highlight Allen interessierten kann ich die V8 Supercars Serie wärmstens empfehlen.
    Play Icon
  • The Juice 27.10.2015 10:39
    Highlight Highlight Ein weiteres Problem ist sicher auch das Reifen- und Benzinmanagement. Bis auf wenige Runden im Rennen müssen die Fahrer ja konstant auf den Verbrauch, den Motor oder auf die Reifen achten. Meine Lösungsvorschläge:
    1. Nachtanken wieder einführen und Durchflussmenge nicht mehr limitieren.
    2. Reifen die mehr als eine Runde am Limit überleben.
    3. Einfachere Motoren (V8 oder V10). Dafür die Anzahl pro Saison erhöhen. Dürfte trotzdem günstiger sein als diese Hybridstaubsauger.
  • saukaibli 27.10.2015 10:14
    Highlight Highlight Für mich ist das grösste Problem, dass es keine Kämpfe mehr gibt. Die Gründe dafür sind erstens die Reifen, die gleich überhitzen, wenn man eine Runde lang nahe hinter dem Vordermann herfährt. Dazu kommt, dass die Autos zu filigran sind, weil man sie ja ständig per Telemetrie überwachen kann. Dann kommen so oberpeinliche Funksprüche wie "du musst mehr Abstand halten, deine Bremsen überhitzen". Das sind einfach keine Rennautos mehr, schnelle Autos ja, aber nicht gemacht um Rennen gegeneinander zu fahren.
  • droelfmalbumst 27.10.2015 09:59
    Highlight Highlight noch ein Grund ist dass schon lange nicht die besten Rennfahrer in der F1 fahren, sondern die mit den dicksten Sponsoren. Ich glaube man kann an einer Hand ablesen wer wirklich in der F1 sein sollte. Alle anderen sind nicht einmal für die Kart Meisterschaft geeignet. Beispiele: Maldonado, Mehri, Grosjean, Perez, Ericsson, Sainz...etc...etc...

    Früher kam man in die F1 wenn man in den unteren Klassen alles gerissen hatte! Heute kommt man in die F1 wenn man die Tochter eines Multimilliardärs knallt...
  • Tyler_D 27.10.2015 09:58
    Highlight Highlight Endlich nimmt sich jemand mal konkret dem Thema der dahinsiechenden Formel 1 an... Und sind wir ehrlich: Die meisten dieser Probleme lassen sich auf die immer gigantischer werdenden Kosten dieses Zirkus' zurückführen.. Wenn man diesen (an sich genialen!) Sport nicht demnächst resetet, wird der Sport immer mehr zur Show verkommen, bis sie zum Schluss implodiert. Und da haben sich die Zuschauer schon längst zu zukunftsfähigeren Formaten abgewendet. Formel E lässt grüssen... trotz den "lahmen" Motoren ;-)
  • Zeit_Genosse 27.10.2015 09:43
    Highlight Highlight Alles im Artikel gesagt!

    Bei F1 waren früher Helden auf der Rennstrecke die Zugpferde, Persönlichkeiten, die mit Schweissarbeit, roh, kämpferisch, riskant und mit Engagement in die Rennen gingen. Es war auch gefährlich. Heute Kindergarten, wo sich die Protagonisten als Popstars mehr um ihre Haare und das Twitteraccount kümmern.

    Die Rennwagen waren laut, unperfekt, brachial zu fahren, verlangten fahrerisches Können, unbequem und gefährlich. Heute ferngesteuerte technologische Wunderwerke ohne Seele, Charme aus einem Guss langweilig.

    Es fehlt der Dreck...
    ...sogar der Sex ist weg.
    • saukaibli 27.10.2015 10:18
      Highlight Highlight Da stimme ich dir zu. In Austin hat man schön gesehen, dass die Autos am Anfang durch die Wetterbedingungen sehr schwierig zu fahren waren. Und siehe da, plötzlich gibt's ein gutes Rennen mit Fahrfehlern, Überholmanövern (und nicht nur wegen DRS) und Crashes. Die Piloten dürfen ja sonst gar nicht am Limit fahren, weil die empfindlichen Reifchen sonst kaputt gehen. Da lob ich mir die MotoGP, dort gibt's noch richtigen Rennsport und das ohne absichtlich miese Reifen, DRS, Boxenstopps oder sonstigen künstlichen Schwachsinn.
  • OompaLoompa 27.10.2015 09:22
    Highlight Highlight Einfach mal Formel E auf Eurosport einschalten, viel spannender, ökologisch vertretbarer und eventuell bald mit CH-Beteiligung!
    • droelfmalbumst 27.10.2015 09:56
      Highlight Highlight gähn
    • saukaibli 27.10.2015 10:19
      Highlight Highlight Was heisst bald mit schweizer Beteiligung? Immerhin ist ein schweizer Fahrer WM-Leader... nach dem ersten Rennen ;-)
    • OompaLoompa 27.10.2015 11:18
      Highlight Highlight Nein dachte daran dass in Lugano vermutlich auch bald ein Rennen abgehalten wird und um Zürich gibt es ja auch Diskussionen :)
  • droelfmalbumst 27.10.2015 08:59
    Highlight Highlight Solange F1 in Sotchi, Qatar und sonst wo gefahren wird ist wohl klar dass es immer weniger Leute interessiert. Was hat Qatar bitteschön mit Motorsport am Hut? Dort kassiert Ecclestone einfach am meisten Kohle genau so wie Sotschi und Co. Dafür streicht man Hockenheim z.B. einer der geilsten Strecken die es früher im Kalender gab.
    • maxi 27.10.2015 09:15
      Highlight Highlight stimmt in qatar sollte man fussballspielen. 🙈😕
    • droelfmalbumst 27.10.2015 09:56
      Highlight Highlight haha :P
    • mbr72 27.10.2015 17:17
      Highlight Highlight So ist's... früher kannte ich noch jede Strecke in und auswendig (immer in F1-Simulatoren nachgefahren); diese neuen oberhässlichen Retortenstrecken in irgendwelchen Terrorstaaten gehen mir sowas von auf den Sack...
  • Der Rückbauer 27.10.2015 08:45
    Highlight Highlight Was kosten uns Billag-Knechte eigentlich die TV-Uebertragungen? Wurde nicht publiziert. Weshalb nicht? Auch mit unserem Geld hat sich Ekelstone ja von der BRD-Justiz freigekauft.

Formel-1-Star Jo Siffert erstickt nach seinem Horrorunfall im Boliden

24. Oktober 1971: Jo Siffert crasht mit seinem BRM P160 in Brands Hatch. Sofort geht das Wrack in Flammen auf, der Schweizer hat keine Chance. Schon zu Lebzeiten ist er eine Legende, durch seinen Rennfahrertod wird er zum Mythos.

Dass es überhaupt zu diesem Rennen kommt, ist Schicksal. Samstag, 23. Oktober 1971: Jo Siffert fährt in Brands Hatch mit seinem BRM P160 Trainingsbestzeit und einen neuen Streckenrekord. Hier, etwa 30 Kilometer südöstlich von London, wird die Formel-1-Saison 1971 abgeschlossen.

Eigentlich hätte der GP von Mexiko an diesem Wochenende die Saison beschliessen sollen. Aber weil Pedro Rodrigues am 11. Juli tödlich verunglückt ist, wird dieser GP abgesagt. Der Mexikaner war Teamgefährte Sifferts …

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