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Die grosse Frontscheibe an Ex-Weltmeister Vettels Ferrari. Bild: Frank Augstein/AP/KEYSTONE

Diesen neuen Cockpit-Schutz hat Sebastian Vettel heute getestet

14.07.17, 12:48 14.07.17, 13:28

Die Formel 1 sicherer zu machen und die Fahrer besser zu schützen – das ist der Ursprung hinter der Neuerung, die Sebastian Vettel in Silverstone der Weltöffentlichkeit präsentierte. Im freien Training zum GP von Grossbritannien fuhr der Deutsche als erster Fahrer mit einem neuen Cockpit-Schutz.

Die Scheibe geht über den Kopf des Fahrers hinaus. Bild: VALDRIN XHEMAJ/EPA/KEYSTONE

Ab der kommenden Saison soll die Frontscheibe, «Shield» genannt, für mehr Sicherheit sorgen, ohne dass dabei die Sicht der Piloten beeinträchtigt wird. Das System aus durchsichtigem Kunststoff ist primär dazu gedacht, die Fahrer vor herumfliegenden Trümmerteilen und anderen Gegenständen zu schützen.

So sieht's aus der Fahrerperspektive aus. Video: streamable

In den kommenden Sessions kommt «Shield» nicht mehr zum Einsatz, auch nicht im Rennen am Sonntag. Das erste freie Training am Vormittag ging an Valtteri Bottas. Der Finne war 78 Tausendstel schneller als Silverstone-Lokalmatador Lewis Hamilton. Die Sauber-Fahrer Pascal Wehrlein und Marcus Ericsson schafften es nicht über die beiden letzten Plätze hinaus. (ram)

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Video: watson

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10Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • thunder 14.07.2017 17:03
    Highlight Wen interessiert die Formel1 überhaupt noch!
    Die echten Kerle fahren Moto GP
    6 11 Melden
  • Mia_san_mia 14.07.2017 16:06
    Highlight Mit solchen Sachen müssen sie in der F1 gar nicht anfangen, das brauchts nicht!
    4 12 Melden
    • Raembe 14.07.2017 16:46
      Highlight Stimmt, wer braucht schon Sicherheit.
      7 3 Melden
  • Hank Scorpio 14.07.2017 14:16
    Highlight Sieht absolut hässlich aus. Wieso nicht gleich ganz geschlossen mit Airbag und Kindersitz. Das sind Profis und die wissen auf was sie sich einlassen.
    12 29 Melden
    • Benot 14.07.2017 15:18
      Highlight Ja, man weiss worauf die sich einlassen.
      Massa Ungarn 2009. ... Deshalb.
      23 4 Melden
    • Alan Smithee 14.07.2017 16:06
      Highlight Ist immerhin optisch schon mal weniger gewöhnungsbedürftig
      als die geteste Halokonstruktion von Red Bull.
      Die ja von den Piloten als völlig untauglich bewertet wurde.
      Fliegende Trümmerteile ist ja das eine,aber wie siehts bei einem Crash und mehrfachen Überschlagen des Boliden aus?
      2 2 Melden
    • Mia_san_mia 14.07.2017 16:07
      Highlight @Benot: Ja eben, sie wissen auf was sie sich einlassen. Das ist Formel 1 und kein Seifenkistenrennen!
      7 4 Melden
    • Raembe 14.07.2017 17:20
      Highlight Was ist den das für ein schlechtes Argument?

      Gerade weil etwas gefährlich ist, schútzt man sich.
      3 3 Melden
    • Mia_san_mia 14.07.2017 18:48
      Highlight @Raembe: Das ist das Beste Argument, dass es gibt. Ich verstehe nicht, wo das Problem ist?!
      5 1 Melden
    • Raembe 14.07.2017 19:45
      Highlight Man wird zum Bsp nicht Elektriker um tot geschlagen zu werden.
      1 1 Melden

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