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Formel 1, Grosser Preis von Japan

1. Lewis Hamilton

2. Nico Rosberg

3. Sebastian Vettel

4. Kimi Räikkönen

5. Valtteri Bottas

6. Nico Hulkenberg

7. Romain Grosjean

8. Pastor Maldonado  

9. Max Verstappen

10. Carlos Sainz

Hamilton ist in Suzuka nicht zu stoppen.
Bild: Toru Takahashi/AP/KEYSTONE

Lewis Hamilton gewinnt den Grossen Preis in Suzuka vor Rosberg und Vettel – Keine Punkte für die Sauber-Fahrer

Lewis Hamilton gewinnt im Mercedes wie im Vorjahr den Grand Prix von Japan. Der Weltmeister siegt in Suzuka vor Teamkollege Nico Rosberg und Sebastian Vettel im Ferrari. Das Fahrer-Duo von Sauber holt trotz gelungenem Start keine Punkte. 

27.09.15, 08:35 27.09.15, 10:42

Lewis Hamilton gewinnt im Mercedes wie im Vorjahr den Grand Prix von Japan. Der Weltmeister siegt in Suzuka vor Teamkollege Nico Rosberg und Sebastian Vettel im Ferrari.

Hamilton zieht kurz nach dem Start innen an Rosberg vorbei. Der Deutsche fällt darauf auf Platz 4 zurück. Im Hintergrund gerät Perez von der Strecke. 
gif: srf

Eine Woche nach dem enttäuschenden Abschneiden im Grand Prix von Singapur ist Hamilton wieder dort angelangt, wo er sich im Verlauf der Saison meist eingereiht hat: ganz vorne im Klassement. In Suzuka siegt der Engländer zum achten Mal in diesem Jahr. Mit seinem 41. Grand-Prix-Sieg insgesamt hievt er sich auf eine Stufe mit Ayrton Senna.

Rosberg mit schlechtem Start

Die Weichen auf Sieg stellt Hamilton schon beim Start, als er den aus der Pole-Position ins Rennen gestarteten Teamkollegen Nico Rosberg überholt. Der Titelhalter, der den Grand Prix von Japan neben dem Triumph im Vorjahr 2014 in Fuji gewonnen hat, nutzt den Vorteil des Führenden danach weidlich, vergrössert seinen Vorsprung sukzessive und bleibt derart bis ins Ziel ungefährdet.

Hamilton bei der Siegerehrung.
Bild: TORU HANAI/REUTERS

Rosberg, der sich vor dem Start über heftige Kopfschmerzen beklagt hatte, muss auf den ersten Metern auch noch Valtteri Bottas im Williams und Sebastian Vettel im Ferrari passieren lassen. Rosberg kann zwar den Finnen und später auch den Deutschen wieder überholen, doch mehr als die Sicherstellung des achten Doppelerfolges in diesem Jahr für Mercedes liegt aufgrund des zu gross gewordenen Rückstands auf Hamilton nicht drin.

Sauber-Duo ohne WM-Punkte

In der WM-Gesamtwertung baut der führende Brite seinen Vorsprung auf Rosberg um 7 auf 48 Punkte aus. Bei fünf noch zu fahrenden Grands Prix ein beruhigendes Polster. Das Fahrer-Duo von Sauber bleibt trotz einem gelungenen Start im Kampf um die WM-Punkte ohne reelle Chance. Die Rundumerneuerungen an den beiden Autos bringen auch auf einer Strecke, auf denen die Verbesserungen im Bereich der Aerodynamik zum Tragen kommen soll, nicht die erhoffte Steigerung.

Felipe Nasr muss kurz vor Schluss aufgeben. 
Bild: Race-Press

Marcus Ericsson, der sich nach einem Fahrfehler gedreht und zusätzlich Zeit eingebüsst hat, klassiert sich als Vierzehnter, Felipe Nasr wird kurz vor Schluss zur Aufgabe gezwungen. (ndö/si)

Wutausbruch bei Alonso

Einen miesen Tag erwischt auch Fernando Alonso. Er beendet das Rennen auf dem 11. Platz. Als er 26 Runden vor Schluss von Max Verstappen überholt wird, platzt ihm der Kragen. Über Funk beschwert er sich bei seinem Team: «GP2-Motor, GP2-Motor!». Der Vergleich dürfte nicht gerade auf Freude stossen, immerhin bekommt McLaren den Motor von Honda und der Kurs in Suzuka ist die Heimstrecke des japanischen Herstellers. 

McLaren-Fahrer Alonso wird von Verstappen überholt.
gif: srf

Die Mehrfach-Weltmeister der Formel 1

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Zeno Hirt, 25.6.2017
Immer wieder mal schmunzeln und sich freuen an dem, was da weltweit alles passiert! Genial!
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    Alle Leser-Kommentare
  • amazonas queen 27.09.2015 12:11
    Highlight Letztes Jahr haben alle Leute auf Sutil herumgeschlagen, der angeblich nicht gut genug sei. Jetzt haben wir zwei Top Paydriver im Cockpit und das Resultat ist das gleiche, nein gar schlechter. Die Entwicklung geht nicht richtig vorwärts und die Piloten sind eher überfordert. Am Anfang des Jahres sah es noch passabel aus, aber die Leistung in den letzten Rennen war einfach unterirdisch.
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