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Football Soccer - Andorra v Switzerland - World Cup 2018 Qualifier - Estadi Nacional, Andorra la Vella, Andorra - 10/10/16.Switzerland's Xherdan Shaqiri, Admir Mehmedi and Granit Xhaka celebrate a goal. REUTERS/Albert Gea

Von Xherdan Shaqiri kam wenig, von Granit Xhaka gar nichts. Bild: ALBERT GEA/REUTERS

Shaqiri, Xhaka und Embolo ungenügend – die Nati-Noten zum Andorra-Grottenkick

Immerhin drei Punkte! Die Schweiz gewinnt in der EM-Qualifikation in Andorra als haushoher Favorit nur mit 2:1 und überzeugt dabei wenig. Gut ist keiner und ausgerechnet die designierten Leader enttäuschen komplett.

11.10.16, 07:19 11.10.16, 09:14

silvan Widmer / Aargauer Zeitung



Die Nati-Noten zum erknorzten Sieg in Andorra:

Die Tore des Spiels:

Mehmedi fällt im Strafraum, Schär bringt die Schweiz in der 19. Minute vom Punkt zum 1:0. Video: streamable

Flanke Shaqiri, Mehmedi nickt in der 77. Minute zum 2:0 ein. Video: streamable

Alexandre Martinez zimmert den Ball in der 90. Minute zum 1:2 in den Winkel. Video: streamable

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    Alle Leser-Kommentare
  • sanmiguel 11.10.2016 09:19
    Highlight ich frage mich was schlimmer war: der grottenkick oder ruefer...?

    8 2 Melden
  • Ratchet 11.10.2016 08:56
    Highlight Der Vorteil am Nicht-Leader sein ist, dass man, egal wie schlecht man spielt, gar nicht enttäuschen.
    Ich verstehe sowieso nicht wieso man Embolo im offensiven Mittelfeld spielen lässt, wo über kein Raum ist, um seine Stärke optimal zu nutzen. Physisch und kopfballstarke Spieler wie Derdiyok oder Dzemaili hätte ich auch eher erwartet, gegen einen solchen Gegner, wo man mit Spielaufbau kaum weiter kommt.
    17 1 Melden
    • ND_B 11.10.2016 09:53
      Highlight Derdiyok ist leider verletzt abgereist.

      Ich habe die Vermutung dass Dzemaili nicht aufgestellt wurde weil er seine Emotionen nicht im Griff hat. Gegen einen solch unangenehmen, hart spielenden Gegner wäre er wahrscheinlich ziemlich schnell wegen Motzens mit gelb belegt worden.. eigentlich schade.
      6 0 Melden
  • Ketchum 11.10.2016 08:54
    Highlight Xhaka kommt zu gut weg, er machte ja nur Kafipause auf dem Feld
    12 7 Melden
    • JCado 11.10.2016 09:10
      Highlight Wohl eher tea time.
      3 0 Melden
    • N. Y. P. D. 11.10.2016 09:56
      Highlight War Kafi in Andorra ?
      5 0 Melden
  • N. Y. P. D. 11.10.2016 08:37
    Highlight 9 Punkte
    Das ist die Hauptsache.
    Vor dem Spiel dachte ich mir, dass bestimmt wieder der Spieler, der 9 Mio. in Stoke garniert, eine ungenügende Leistung abliefert.
    Und wie üblich, hat er uns in der Beziehung nicht enttäuscht.
    Unser ewiges Talent, der seit Jahren andeutet zu was er fähig ist.
    Ja, es war ein Chrampf, aber hey, wir sind voll dabei..
    18 4 Melden
  • elstefano15 11.10.2016 07:58
    Highlight Die Schweiz hat meiner Meinung nach mehr Mühe, wenn sie gegen schwächere Gegner spielt. Wann wurde das letzte Mal gegen so einen schwachen Gegner dominiert? Aber es sind 3 Punkte :) Schlussendlich fragt dann niemand ;)
    49 2 Melden
    • Luca Brasi 11.10.2016 09:04
      Highlight Kommt darauf an, was Sie unter schwächeren Gegner verstehen. Der letzte überzeugende Sieg gegen einen Gegner, der ein paar Plätze hinter der Schweiz klassiert ist, war meines Erachtens Honduras an der letzten WM.
      3 3 Melden
    • iFaasi 11.10.2016 09:47
      Highlight Honduras ist dann doch noch ein Stückchen besser als Andorra.
      5 0 Melden

Herr und Frau Mötzli, können wir uns nicht einfach mal freuen?!

Die Schweiz schlägt Serbien hochdramatisch 2:1. Schlagzeilen machen aber die Doppeladler beim Jubel von Granit Xhaka und Xherdan Shaqiri. Die Gesten waren unüberlegt und unnötig. Aber auch verständlich für Spieler, bei denen sich so viel um Identität und Zugehörigkeit dreht.

Als sich Xherdan Shaqiri nach seinem 2:1 in der 90. Minute gegen Serbien dazu entschied, seine Hände zum Doppeladler zu formen, da wurde er innert Sekunden vom Helden zum Deppen. 

Zumindest für ganz viele Schweizer Fans. Die Freude über den Sieg wurde schnell gedämpft. Dürfen sich Schweizer da überhaupt noch freuen? Das war doch Hochverrat!

Zum Glück, so muss man fast sagen, haben Shaqiri und Xhaka mit dem Doppeladler für einen kleinen Skandal gesorgt. Sonst, man stelle sich vor, hätten …

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