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Platinis Sperre wurde von sechs auf vier Jahre reduziert. Bild: Lionel Cironneau/AP/KEYSTONE

Sportgerichtshof reduziert Sperre für Platini auf vier Jahre – der Franzose tritt zurück

Michel Platini ist als UEFA-Präsident zurückgetreten. Zuvor hatte der Sportgerichtshof CAS in Lausanne die Sperre gegen den Franzosen bestätigt.

09.05.16, 10:57 09.05.16, 13:42

UEFA-Präsident Michel Platini bleibt gesperrt. Der Sportgerichtshof CAS in Lausanne reduzierte die von der FIFA verhängte Sperre allerdings von sechs auf vier Jahre. Der CAS empfand die sechsjährige Sperre zwar als «zu hart», meinte aber auch: «Die Kammer ist nicht überzeugt von der Rechtmässigkeit der Zahlung.»

Nur eine leichte Reduktion des Strafmass für Michel Platini.
Bild: SEBASTIEN NOGIER/EPA/KEYSTONE

Zudem soll Platini von der Verlängerung eines Altersvorsorge-Plans profitiert haben, «zu der er nicht berechtigt war». Der CAS halte eine lange Sperre «im Lichte der Spitzenfunktion von Herrn Platini, der Abwesenheit jeglicher Reue und des Einflusses dieser Sache auf den Ruf der FIFA» für gerechtfertigt. Der Entscheid der Richter sei einstimmig erfolgt.

Über seine Anwälte lässt Platini verlauten, dass er sich nach diesem Urteil von seinem Amt als UEFA-Präsident zurückziehen will. «Ich nehme den Entscheid des CAS zur Kenntnis, halte ihn aber für eine gravierende Ungerechtigkeit», hiess es in der Stellungnahme.

Das war's dann! Platini kündigt seinen Rücktritt an.
Bild: Michael Probst/AP/KEYSTONE

Platini war von der FIFA ebenso wie der ehemalige FIFA-Chef Sepp Blatter wegen einer dubiosen Zahlung von zwei Millionen Franken 2011 vom Schweizer an den Franzosen gesperrt worden. Die in den FIFA-Büchern nicht verbuchte Summe sei verspäteter Lohn für Platinis Dienste gewesen, beteuerte Blatter, dessen Fall vom CAS im Verlauf des Monats ebenfalls verhandelt wird. (jwe/sda)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Gelöschter Benutzer 10.05.2016 13:32
    Highlight Platini ist noch schlimmer als Blatter. Und ich dachte, schlimmer als Blatter geht's nimmer. Jetzt will er auch noch vor Schweizer Gerichten weiterklagen. Hoffentlich klagt er sich bettelarm...
    0 0 Melden
  • Valindra Valindragam 09.05.2016 12:56
    Highlight Die Pest geht von Bord, er wird es nie zu was bringen, zu recht!!
    3 0 Melden

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