Sport

Hatte mit seinen Aussagen den FIFA-Skandal ins Rollen gebracht: US-Funktionär Chuck Blazer ist tot.  Bild: Bernd Kammerer/AP/KEYSTONE

Kronzeuge im FIFA-Korruptionskandal: Fussballfunktionär Chuck Blazer gestorben

13.07.17, 06:01 13.07.17, 07:17

Der durch seine Rolle im FIFA-Korruptionsskandal bekannt gewordene US-Fussballfunktionär Chuck Blazer ist tot. Er starb im Alter von 72 Jahren, wie die «New York Times» und das Sportportal ESPN unter Berufung auf seinen Anwalt am Mittwochabend berichteten.

Blazer galt als eine der schillerndsten Figuren im internationalen Fussballgeschäft und brachte als Kronzeuge der US-Justiz mit einem umfassenden Korruptionsgeständnis jenes Verfahren ins Rollen, das den Fussball-Weltverband FIFA erschüttern sollte. Er selbst wurde lebenslang gesperrt.

Blazer war von 1996 bis 2013 Mitglied des mächtigen FIFA-Exekutivkomitees, zuvor langjähriger Generalsekretär des Verbands von Nord- und Mittelamerika sowie der Karibik (CONCACAF). 2012 geriet er ins Visier des FBI, fortan kooperierte er mit den US-Behörden und bespitzelte angeblich andere Funktionäre. Ihm wurde unter anderem organisierte Kriminalität, Betrug, Geldwäsche und Steuerhinterziehung vorgeworfen. Blazer gestand 2015, Schmiergelder angenommen zu haben. (sda/dpa)

Garcia-Report: Die neuen Enthüllungen um die WM-Vergabe an Katar und Russland

Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Ausgerechnet Itten schiesst Basel ab und sorgt für Historisches bei «seinem» FCB

Basel droht der Meistertitel davon zu schwimmen. Zum ersten Mal in diesem Jahrtausend (zuletzt 1997) verliert der Serienmeister zweimal in Serie ein Heimspiel und liegt jetzt schon acht Verlustpunkte hinter Leader YB.

Basel kassiert im Jahr 2018 schon die zweite Niederlage im dritten Spiel. Und nach dem 0:1 zum Auftakt gegen Lugano bedeutet das 0:2 gegen St.Gallen vor 22'000 Zuschauern gar ein Novum: Nie zuvor seit bestehen der Super League verlor der Ligaprimus zwei Heimspiele in Serie.

Basel ist zu Beginn klar das bessere Team und hätte in der ersten Halbzeit führen Müssen. Die beste Gelegenheit verpasste Ricky van Wolfswinkel vom Elfmeterpunkt aus. Seinen Versuch drischt er aber in den Nachthimmel statt …

Artikel lesen