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Neue Frisur nach der Entlassung: José Mourinho hat sich heute die Partie Brighton and Hove Albion gegen Middlesbrough angeschaut,
Bild: Getty Images Europe

Mourinho will nach Chelsea-Aus kein Sabbatical einlegen: «Er freut sich auf den nächsten Job»

José Mourinho ist nach seinem Scheitern bei Chelsea nicht müde. Der portugiesische Trainer will nicht pausieren und freut sich bereits auf seine nächste Aufgabe.

19.12.15, 13:43 19.12.15, 14:28

José Mourinho will nach seiner Beurlaubung beim FC Chelsea vorerst keine hochklassigen Fussball-Spiele mehr besuchen, um keine Spekulationen über seine Zukunft aufkommen zu lassen. Der Portugiese will nach dem vorzeitigen Ende seiner Amtszeit beim englischen Meister keine Pause einlegen, wie er in einer Erklärung seines Managements mitteilte, aus der die Zeitung «Guardian» zitierte. «Er ist nicht müde, er braucht sie nicht, er ist sehr positiv und freut sich schon», hiess es.

Zu seinen Plänen will sich der 52-Jährige vorerst nicht mehr äussern. Mourinho wird weiter in London wohnen, nachdem er am Donnerstag beim FC Chelsea seinen Hut nehmen musste. Der Star-Coach widersprach der Version, der Abschied vom kriselnden Meister, der nur als Tabellen-16. in das Heimspiel am Samstag gegen den AFC Sunderland ging, sei in gegenseitigem Einvernehmen erfolgt. Chelsea sei in seiner Karriere der einzige Club, der entschieden habe, dass er gehen müsse.

Wo zieht es den «Special One» als nächstes hin?
Bild: Tim Ireland/AP/KEYSTONE

Weiter heisst es in der Erklärung: «Aufgrund seiner Liebe zum Fussball werden Sie José in Stadien sehen». Er werde dort unter anderem «Freunde unterstützen». Er werde aber keine Spitzenspiele besuchen, weil er keine Spekulationen über seine Zukunft schüren möchte.

Mourinho zeigte sich stolz, dass er den Londoner Verein ein zweites Mal übernommen und zur Meisterschaft geführt habe. Jeder Abschied bedeute das Ende eines Zyklus' und die Chance auf den Beginn eines neuen. «José hofft, dass seine Zukunft nach Chelsea genau so erfolgreich sein wird wie nach seinem Abschied 2007», hiess es in der Erklärung. Anschliessend hatte er unter anderem mit Inter Mailand 2010 das Triple aus Meisterschaft, Pokal und Champions League geholt. Mit Real Madrid wurde er 2012 Meister. (si/dpa)

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Yanik Freudiger, 23.2.2017
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