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ARCHIV - 01.04.2018, Bremen: Fussball, Bundesliga, 28. Spieltag, Werder Bremen - Eintracht Frankfurt im Weserstadion. Frankfurts Trainer Niko Kovac gestikuliert an der Seitenlinie. (zu dpa

Nach der kroatischen Nationalmannschaft und Eintracht Frankfurt ist Bayern München die dritte Station in Kovacs Trainerkarriere. Bild: dpa

Heynckes über Nachfolger Kovac: «Er ist prädestiniert, den FC Bayern zu trainieren»



Gestern meldeten es schon einzelne Medien als perfekt, heute folgte die Bestätigung des FC Bayern München. Der Kroate Niko Kovac wird ab der kommenden Saison Trainer beim deutschen Rekordmeister und damit Nachfolger von Jupp Heynckes.

Der Sportdirektor Hasan Salihamidzic bestätigte beim vereinseigenen Bayern-TV: «Wir haben uns mit Niko Kovac auf einen Dreijahresvertrag geeinigt.» Kovacs Freund aus alten Bayern-Tagen führte weiter aus: «Niko war Spieler bei Bayern, er kennt die handelnden Personen sowie die Strukturen und die DNA des Clubs sehr gut. Wir sind überzeugt, dass er der richtige Trainer für die Zukunft des FC Bayern ist.»

«Brazzo» zur Kovac-Verpflichtung:

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Video: YouTube/FC Bayern München

«Niko Kovac ist der perfekte Trainer für uns. Er arbeitet sehr akribisch und sehr fleissig. Das ist das, was wir brauchen.»

Hasan Salihamidzic

Noch vor zwei Tagen dementierte Niko Kovac seinen Abgang von Eintracht Frankfurt. «Es gibt keinen Grund, daran zu zweifeln, dass ich im nächsten Jahr hier in Frankfurt Trainer sein werde», antwortete er unter der Woche noch enerviert auf die Fragen nach einem möglichen Wechsel zum Deutschen Rekordmeister. 

«Vor einer Woche habe ich gesagt, dass es zu diesem Zeitpunkt keinen Kontakt zu Bayern München gibt. Das hat sich gestern geändert. Ich habe einen Anruf aus München samt Vertragsangebot erhalten. Ich habe dieses Angebot angenommen und anschliessend Fredi Bobic und Bruno Hübner informiert. Heute morgen habe ich der Mannschaft Bescheid gegeben.»

Niko Kovac heute Nachmittag

Kovac hatte in Frankfurt noch einen Vertrag bis 2019, doch eine Klausel machte den Ausstieg möglich. Für eine bei Trainern unübliche Ablösesumme kann er den Klub für 2,2 Millionen Euro verlassen.

«Wir respektieren Nikos Entscheidung, auch wenn sie uns zu diesem Zeitpunkt sicherlich überrascht hat. Bei aller verständlichen Enttäuschung: Jeder, der Niko kennt, weiss, dass er bis zur letzten Sekunde alles für unseren Klub geben wird. Und das ist wichtig.»

Fredi Bobic, Sportchef Eintracht Frankfurt

Erolgreich mit Kroatien und Frankfurt

Der neue Trainer kennt Bayern München bestens. Der 46-jährige Kovac spielte zwischen 2001 und 2003 während zwei Saisons für die Münchner und wurde mit ihnen einmal Meister. Erste Erfahrungen als Trainer sammelte Kovac bei Salzburg in der zweiten Mannschaft und als Assistent, später betreute er die kroatische Nationalmannschaft, welche er an die WM-Endrunde 2014 führte.

Heynckes über Kovac:

«Niko hat eine Biografie, die sehr, sehr positiv ist. Er arbeitet in Frankfurt mit sehr vielen unterschiedlichen Spielertypen und Nationalitäten zusammen. Das macht er exzellent. Deshalb ist er sicher prädestiniert, den FC Bayern zu trainieren.»

«Er ist fleissig, innovativ, eloquent, jemand, der den Fussball liebt. Und jemand, der eine gute Kommunikation mit seinen Spielern pflegt. Ich finde, dass der FC Bayern mit ihm eine gute Wahl getroffen hat.»

FILE - In this Nov. 18, 2017 file photo Bayern head coach Jupp Heynckes arrives for the German Soccer Bundesliga match between FC Bayern Munich and FC Augsburg in Munich, Germany. Bayern Munich’s search for a new coach is overshadowing its likely Bundesliga title win on Saturday. The club was unable to convince Heynckes to continue beyond the end of the season.   (AP Photo/Matthias Schrader, file)

Jupp Heynckes ist mit der Wahl seines Nachfolgers komplett einverstanden. Bild: AP/AP

Kovac arbeitete in den letzten etwas mehr als zwei Jahren mit beachtlichem Erfolg bei Eintracht Frankfurt. Im Frühling 2016 rettete er die Hessen in der Auf-/Abstiegs-Barrage gegen den 1. FC Nürnberg vor der Relegation. In der letzten Saison führte er die Eintracht in den Cupfinal und in diesem Jahr machte er aus dem biederen und nach 17 Transfers neu zusammengestellten Team einen Kandidaten für einen Champions-League-Platz. Zumindest die Qualifikation für die Europa League wird Kovac mit der Eintracht schaffen – ein glanzvoller Abschied aus Frankfurt.

Offen, ehrlich, freundlich – wie Jupp

Doch reicht dieser Leistungsausweis für Bayern München? Kovac kommt als Trainer ohne Titel nach München. Das ist nicht die Norm im Verein der vielen Rekorde und prall gefüllten Trophäen-Sammlung. In den letzten 25 Jahren traten bloss Felix Magath und Jürgen Klinsmann das Traineramt in München mit einer leeren Titelsammlung an. Vielleicht auch deshalb haben sich nicht wenige Bayern-Aficionados bis zuletzt gewünscht, dass doch noch eine Koryphäe mit Welttrainer-Glamour den Weg nach München finden würde.

Aber offenbar hatten die Münchner Entscheidungsträger um Karl-Heinz Rummenigge und Uli Hoeness nicht den medialen Effekt im Sinn. Dass der Name Kovac ganz weit oben auf der Liste stehen würde, war schon vor mehreren Wochen durchgesickert. Spätestens nachdem offensichtlich geworden war, dass die Personalie Julian Nagelsmann nicht weiter verfolgt würde und Thomas Tuchel sich für Paris Saint-Germain entschieden hatte, war Kovac der Kronfavorit.

«Ich brauche Typen, die arbeiten wollen. Da ist es egal, woher einer kommt, wie er aussieht oder welche Hautfarbe er hat.»

Niko Kovac

Unter Ottmar Hitzfeld hat Kovac einst die Bayern-Welt kennengelernt, nun wird er sich an diese Zeit und diesen Lehrmeister erinnern, wenn es darum geht, den Zirkus der Stars und Egomanen zu führen. «Ich brauche Typen, die arbeiten wollen. Da ist es egal, woher einer kommt, wie er aussieht oder welche Hautfarbe er hat», sagte Kovac vor ein paar Wochen.

epa06378904 Frankfurt's head coach Niko Kovac (R) greets Bayern Munich's sports director Hasan Salihamidzic (L) before the German Bundesliga soccer match between Eintracht Frankfurt and FC Bayern Munich in Frankfurt Main, Germany, 09 December 2017.  EPA/ARMANDO BABANI EMBARGO CONDITIONS - ATTENTION: Due to the accreditation guidelines, the DFL only permits the publication and utilisation of up to 15 pictures per match on the internet and in online media during the match.

Zwei,die sich verstehen: Bayerns Sportchef Hasan Salihamidzic und der neuen Trainer Niko Kovac. Bild: EPA/EPA

Die Pfeiler seiner Fussballmentalität sind Organisation, Verantwortung und Disziplin. Kovac gilt als offen, ehrlich und freundlich. Ganz ähnlich wie der abtretende Jupp Heynckes, der erfolgreichste Bayern-Trainer der letzten 15 Jahre. (pre/sda)

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    Alle Leser-Kommentare
  • MilfLover 13.04.2018 23:42
    Highlight Highlight Ich gebe ihm 4-5 Monate.
  • joe 13.04.2018 14:36
    Highlight Highlight Mein SGE Herz blutet!
  • droelfmalbumst 13.04.2018 13:49
    Highlight Highlight Wo mit Geld gewedelt wird, dort gehen die gierigen Hunde hin... :)

    nichts auszusetzen... jeder Trainer und Spieler schwört dem Team treue und Zuneigung, sobald aber ein höherer Sprung Realität wird sind alle weg. :)
  • dirtyharry 13.04.2018 11:46
    Highlight Highlight Diese Chance auszuschlagen wäre nicht sehr schlau, darum kann ich ihn gut verstehen. Trotzdem schade was Europaweit schon fast Standard ist. Die Frage ist auf Nationaler Ebene nur noch, ob schon im März Meister oder eben erst Anfangs April. Ein Triple zu gewinnen wie Jupp vor ein paar Jahren dürfte illusorisch sein. Mit Dusel vielleicht Halbfinale in der CL.
  • nJuice 13.04.2018 11:35
    Highlight Highlight Ich kann als Bayernfan mit dieser Entscheidung nicht wirklich warm werden. Kovac scheint ein guter Trainer zu sein, die Erfolge mit der Eintracht sprechen für sich, ebenso seine Erfahrung im Verein. Andererseits habe ich jedoch das Gefühl, dass er zu jung und unerfahren ist und noch nie ganz erfolgreich war (als Trainer). Dennoch wünsche ihm alles gute und viel Erfolg.

    Irgendwie beschleicht mich aber das Gefühl, dass UH und KHR, die Architekten des FCB, nicht mehr ganz auf der Höhe sind, die Erfolge haben sie arrogant gemacht (Zeitspiel mit Jupp etc.). Sonst noch jemand der gleichen Meinung?
    • Fulehung1950 13.04.2018 14:21
      Highlight Highlight Kovac ist eine Lösung „Kliensmann reloaded“, einfach ohne Buddahs auf dem Dach. Das wird nichts.

      Mit den Stinkstiefeln in München (Müller „das Grauen“, Robbéry, die Spanier-Fraktion) wird er nicht klarkommen. Denen ist Bayern-DNA und -Vergangenheit schnuppe. Er wird seine Karriere im Laufe der Vorrund 18/19 in den Sand setzen.....
  • authxpn 13.04.2018 11:33
    Highlight Highlight und genau dieser kovac hat sich als ewiges mitglied bei frankfurt eintragen lassen. na bravo.
  • Baccara - Team Nicole 13.04.2018 10:34
    Highlight Highlight Hört doch sein Statement. Man kann es auch genauso interpretieren, wie es jetzt kommt. Hab ich mir nämlich gedacht, als ich es gehört habe..
  • Amboss 13.04.2018 10:32
    Highlight Highlight Sollte es so kommen, wäre dies für mich ein Wechsel der Kategorie "versteh ich nicht"...
    Da hat er in Frankfurt echt was aufgabaut, qualifiziert sich womöglich sogar für die EL oder gar CL ist möglich. Eine Riesen Sache für die Eintracht.
    Und genau jetzt, wo er den Erfolg beharrlicher Arbeit ernten könnte wechselt er zu den .... Bayern.
    Wo er eigentlich nur verlieren kann. Meister ist eh normal, Pokal sollte sein, CL-Titel ist der Anspruch.
    Aber er hat dort ein überaltertes Kader, muss also das Team umbauen, aber er bekommt wahrscheinlich nicht die Mittel, die dafür erforderlich wären.
    • Chefs United 13.04.2018 11:06
      Highlight Highlight Was gibt es daran nicht zu verstehen. Nächstes Jahr EL oder CL mit Eintracht, Doppelbelastung und schwups untere Tabellen Hälfte in der Liga. Sehen wir jedes Jahr bei den neuen Teams im internationalen Wettbewerb. Glaubst du Bayern klopft dann nochmal an ? Und zum veralteten Kader der Bayern. Ein Team ist auch was der Trainer daraus macht. Bester Beweis Übergabe Carlo an Jupp. Vergleiche mal wo die Bayern im letzten September mit dem gleichen Kader standen. Vielleicht verstehst es jetzt....
    • Hashtag 13.04.2018 11:18
      Highlight Highlight Er erntet ja den Erfolg.. besserer Lohn, mehr Prestige, Aussicht auf Titel. In einer individualistischen Gesellschaft werden diese Werte hald höher gewertet als alles andere.

      Die Eintracht wird vermutlich wieder im Mittelmass verschwinden, mit oder ohne Kovac.
    • Amboss 13.04.2018 11:31
      Highlight Highlight @Chef: Bezüglich Doppelbelastung könntest du natürlich Recht haben. Bestes Beispiel ist ja Köln.
      Müsste aber ja nicht sein, wenn man entsprechende Vorkehrungen trifft und Schlüsselspieler frühzeitig binde.t

      Und klar ist ein Team das, was der Trainer daraus macht. Nur werden Spieler nicht jünger. Und bei den Bayern ist schon sehr viel auf Robben/Ribery ausgelegt. Die haben diese Genialität, die es braucht, um auch international bestehen zu können. Und ein adäquater Ersatz würder auf dem heutigen Markt locker 100-150 Mio kosten. Denke nicht, dass die knausrigen Bayern das ausgeben.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Duscholux 13.04.2018 10:31
    Highlight Highlight Hmm hätte ich einen besseren Job in Aussicht und sogar eine Klausel dafür im Vertrag würde ich auch wechseln.
    • Enzasa 13.04.2018 11:13
      Highlight Highlight Ehrliche Antwort.
      Man bekommt eine Chance und ergreift sie, völlig normal
  • Fulehung1950 13.04.2018 10:01
    Highlight Highlight Bisher kannte man eine Regel für Trainer:

    „Wenn der Präsi öffentlich erklärt, dass Du als Trainer das vollste Vertrauen geniesst, dann sage Deiner Frau, sie solle schon mal den Umzug vorbereiten. Wenn er gar sagt, der bleibt auch nächste Saison, dann kündige die Wohnung umgehend und biete das Umzugsunternehmen für übermorgen auf“.
    Jetzt müssen sich Clubs merken: „Schwört Dir ein Trainer die Treue, stelle ihn frei. Er hat schon einen neuen Job“.
  • R10 13.04.2018 09:42
    Highlight Highlight Ich verstehe die Frankfurter, aber was soll er denn sagen? Er hat in den letzten Wochen nie ein eindeutiges Statement abgegeben („stand jetzt“ „momentan“ etc) Schlussendlich ist es wohl das selbe wie bei Goretzka, der grösste Ärger kommt daher, dass er zu Bayern wechselt.
    Die erwähnten Bayern-Fans stellen, glaube ich, die Minderheit dar. Der Grossteil ist zufrieden. Kovac hat bei der SGE aus nichts, extrem viel gemacht, kann ein Team moderieren (Boateng, zig Nationen/Sprachen etc) und ist ein Ex-Bayern-Spieler. Pep/Klopp/Zidane hatten auch keine CL-Erfahrung. Ich glaube, dass wird gut gehen!
    • Hugeyun 13.04.2018 14:06
      Highlight Highlight Natürlich stimmt das, aber es ist doch reine Heuchlerei zu behaupten, keine Wechselabsichten, keine Angebote zu haben (Stand jetzt 🙄) und dann kaum eine Woche später zu verkünden, er wechselt. Besser wäre mMn gewesen zu sagen, im Moment hat er einen Vertrag bei Frankfurt, den er erfüllt, allerdings hat er ein Angebot auf dem Tisch liegen, bei dem er am Überlegen ist oder er es sich nicht vorstellen kann, ein so tolles Angebot auszuschlagen. Einfach ehrlich sein und nicht alle so an der Nase belügen..
    • Fulehung1950 13.04.2018 14:16
      Highlight Highlight Kein Bekenntnis? „Es gibt keinen Grund daran zu zweifeln, dass ich nächste Saison noch Trainer in Frankfurt bin“, sagte er am 5. April 2018. selbst der „Kicker“ wertete das als klares Bekenntnis.

      Wenn jetzt aber bekannt ist, dass die Sache mit Bayern schon vor zwei Wochen klar war, hat er am 5.4.2018 knallhart gelogen! Charakter? 8000 m unter der Erde!
    • R10 13.04.2018 19:32
      Highlight Highlight Wo hat er den gelogen? Er hat immer gesagt, dass dies der momentane Stand ist, oder auch „wenn nichts aussergewöhnliches passiert“. Ein Bayern-Angebot kann man als aussergewöhnlich werten. Auch bei der Aussage, die du erwähnst, hat er ausdrücklich gesagt „ stand jetzt“.

      Hätte er von Anfang an, bevor der Vertrag unterschrieben war, gesagt, er gehe zu den Bayern und sich dies aus irgendwelchen Gründen zerschlagen hätte, hätte er sich doch völlig lächerlich gemacht.
  • maxi 13.04.2018 09:40
    Highlight Highlight passt perfekt zu uli, KHR und konsorten.
  • SUPERDUKER 13.04.2018 09:26
    Highlight Highlight Wenn die jungen Wilden (Brazzo und Kovac) mit den alten Füchsen (Kalle und Uli) am gleichen Strick ziehen, dann kann das eine echte Perspektiv-Lösung für viele Jahre sein.

    Schaumamal

    Und bevor es vergessen geht:
    User Image
    • maxi 13.04.2018 10:55
      Highlight Highlight kein respekt vor dem einzigen geilen club in der stadt. schade...
    • Mia_san_mia 13.04.2018 11:32
      Highlight Highlight 😄👍
    • DichterLenz 13.04.2018 12:28
      Highlight Highlight Damals waren die 60er immerhin noch ein Gegner. Heute ist es nur noch ein Trauerspiel mit den Löwen....
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