Sport
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Bundesliga, 13. Runde

Dortmund – Schalke 4:4 (4:0)

Augsburg – Wolfsburg 2:1 (0:1)

Frankfurt – Leverkusen 0:1 (0:0)

Freiburg – Mainz 2:1 (0:0)

Leipzig – Bremen 2:0 (1:0)

Gladbach – Bayern 2:1 (2:0)

epa06350417 Schalke's Daniel Caligiuri (R) celebrates after scoring the 4-3 goal during the German Bundesliga soccer match between Borussia Dortmund and FC Schalke 04 in Dortmund, Germany, 25 November 2017.  EPA/SASCHA STEINBACH EMBARGO CONDITIONS - ATTENTION: Due to the accreditation guidelines, the DFL only permits the publication and utilisation of up to 15 pictures per match on the internet and in online media during the match.

Schalke jubelt, Dortmund ist bedient: Das 4:4 fühlt sich bei den beiden Teams komplett unterschiedlich an. Bild: EPA/EPA

Schalke dreht verrücktes Derby gegen Dortmund – Gladbach schlägt die Bayern

Was für ein Ruhrpott-Derby in der 13. Bundesliga-Runde: Dortmund ohne den verletzten Roman Bürki führt gegen Schalke nach 24 Minuten 4:0, bringt den Sieg aber nicht über die Zeit.



Das musst du gesehen haben

Die Zuschauer in Dortmund rieben sich verwundert die Augen. Das Setup war bereits bemerkenswert gewesen. BVB-Trainer Peter Bosz stand nach fünf Ligaspielen mit nur einem Punkt und der verpassten Achtelfinal-Qualifikation in der Champions League mit dem Rücken zur Wand. In deutschen Medien war von der drohenden Entlassung für den Fall einer Niederlage im Kräftemessen mit Schalke zu lesen. Am Ende fühlte sich das 4:4 für Dortmund auch wie eine Niederlage an.

Was im Signal Iduna Park passierte, war für alle Beteiligten schwer zu fassen. Nach zwölf Minuten ging Dortmund durch Pierre-Emerick Aubameyangs elftes Saisontor 1:0 in Führung. Keine Viertelstunde später stand es 4:0 für das Heimteam. Ein Eigentor des Schalkers Benjamin Stambouli (18.), ein Kopfball zu Mario Götzes erstem Treffer in diesem Kalenderjahr und ein Volley des portugiesischen Europameisters Raphael Guerreiro sorgten für den nicht zu erwartenden Zwischenstand.

Weil Schalke ab der 46. Minute wie verwandelt spielte, entwickelte sich das Spiel zu einem mit Cup-Charakter. Ein Doppelschlag durch Guido Burgstaller (61.) und Amine Harit (65.) brachte Dortmund gehörig ins Wanken. Erst recht, als Daniel Caligiuri vier Minuten vor Schluss auf 3:4 verkürzte. Dortmunds Topskorer Aubameyang hatte seinem Team bei der Verteidigung des Vorsprungs mit der zweiten Verwarnung (72.) einen Bärendienst erwiesen. Mit dem 4:4 in der 94. Minute mittels Kopfball nach Corner setzte Naldo den Schlusspunkt unter ein «Derby für die Ewigkeit».

Im Dortmunder Tor stand nicht Roman Bürki, sondern erstmals seit über zehn Monaten wieder Roman Weidenfeller. Grund für Bürkis Absenz – der Berner sass nicht einmal auf der Ersatzbank – war offenbar die am Dienstag beim 1:2 in der Champions League gegen Tottenham erlittene Kopfverletzung.

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Das 1:0 durch Aubameyang. Video: streamable

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Das 2:0, ein Eigentor von Stambouli. Video: streamable

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Das 3:0 durch Mario Götze. Video: streamable

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Das 4:0 durch Guerreiro. Video: streamable

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Das 4:1 durch Burgstaller Video: streamable

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Das 4:2 durch Harit Video: streamable

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Gelb-Rot gegen Aubameyang. Video: streamable

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Das 4:3 durch Caliguiri Video: streamable

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Das 4:4 durch Naldo. Video: streamable

Gladbach bezwingt die Bayern

Erstmals seit dem 9. September verlor Bayern München wieder eine Bundesliga-Partie. Der Leader unterlag bei Borussia Mönchengladbach mit dem Schweizer Quartett Yann Sommer, Nico Elvedi, Denis Zakaria und Josip Drmic mit 2:1. Thorgan Hazard mittels Penalty (39.) und Matthias Ginter (44.) sorgten für eine 2:0-Führung zur Halbzeit.

Arturo Vidal gelang eine Viertelstunde vor Schluss der Anschlusstreffer, konnte dadurch aber die zweite Saisonniederlage der Münchner – die erste unter Trainer Jupp Heynckes – nicht verhindern. Bayern München bleibt Leader, mit drei Punkten Vorsprung auf Leipzig.

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Hazard bringt Gladbach per Penalty in Führung. Video: streamable

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Das 2:0 durch Ginter. Video: streamable

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Das 2:1 durch Vidal. Video: streamable

Marwin Hitz flopt

In den letzten Wochen stand aus Schweizer Sicht oftmals Roman Bürki wegen unglücklicher Interventionen im Mittelpunkt. Den «Bock des Tages» lieferte am Samstag Augsburgs Keeper Marwin Hitz. Der Thurgauer liess im Heimspiel gegen Wolfsburg kurz vor der Pause einen an sich wenig bedrohlichen Schuss von Daniel Didavi passieren.

Das Missgeschick blieb darum ohne Folgen, weil Michael Gregoritsch und Alfred Finnbogason die Partie gegen zehn Wolfsburger (Maximilian Arnold sah in der 11. Minute wegen einer angeblichen Notbremse die Rote Karte) noch drehten. Wolfsburg, das am letzten Wochenende zum ersten Sieg unter Martin Schmidt gelangt war, kassierte im zehnten Pflichtspiel unter dem Walliser Coach die erste Niederlage.

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Hitz' Flop im Video. Video: streamable

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Das 1:1 durch Gregoritsch. Video: streamable

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Das 2:1 durch Finnbogason Video: streamable

Durch Schalkes letztlich unerwarteten Punktgewinn in Dortmund mussten sich die «Königsblauen» in der Rangliste von Leipzig überholen lassen. Die neu im 2. Rang klassierten Sachsen bezwangen Werder Bremen 2:0.

Die unterlegenen Hanseaten rutschten wegen Freiburgs erstem Sieg nach drei Niederlagen in Folge (2:1 gegen Mainz) auf den vorletzten Rang ab. (abu/sda)

Die Tabelle

Image

bild: srf.ch

Die Telegramme

Borussia Dortmund - Schalke 04 4:4 (4:0)
80'000 Zuschauer.
Tore: 12. Aubameyang 1:0. 18. Stambouli (Eigentor) 2:0. 20. Götze 3:0. 25. Guerreiro 4:0. 61. Burgstaller 4:1. 65. Harit 4:2. 86. Caligiuri 4:3. 94. Naldo 4:4.
Bemerkungen: Dortmund ohne Bürki (verletzt), Schalke ohne Embolo (Ersatz). 72. Gelb-Rote Karte Aubameyang (Dortmund/Foul).

Augsburg - Wolfsburg 2:1 (0:1)
26'541 Zuschauer.
Tore: 40. Didavi 0:1. 51. Gregoritsch 1:1. 78. Finnbogason 2:1. -
Bemerkungen: Augsburg mit Hitz. 11. Platzverweis Arnold (Notbremse).

Eintracht Frankfurt - Bayer Leverkusen 0:1 (0:0)
49'000 Zuschauer.
Tor: 76. Volland 0:1. - Bemerkungen: Frankfurt ohne Fernandes (Ersatz), Leverkusen mit Mehmedi.

Freiburg - Mainz 2:1 (0:0)
Tore:
51. Petersen 1:0. 91. Kath 2:0. 92. Berggreen 2:1. -
Bemerkung: Mainz ohne Frei (Ersatz).

RB Leipzig - Werder Bremen 2:0 (1:0)
40'172 Zuschauer.
Tore: 34. Keita 1:0. 87. Bernardo 2:0.
Bemerkungen: Leipzig ohne Mvogo (Ersatz) und Coltorti (nicht im Aufgebot), Bremen ohne Garcia (nicht im Aufgebot).

Borussia Mönchengladbach - Bayern München 2:1 (2:0) 
54'018 Zuschauer.
Tore: 39. Hazard (Handspenalty) 1:0. 44. Ginter 2:0. 74. Vidal 2:1.
Bemerkung: Mönchengladbach mit Sommer, Elvedi, Zakaria und ab 91. mit Drmic. (abu/sda)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Chloote 26.11.2017 09:07
    Highlight Highlight Tja es ist absehbar das die Zeit als BVB Trainer von Peter Bosz noch vor der Winterpause Enden wird.
    Der Auftritt seines Teams in Halbzeit Nr.1 war ja noch gut und die 4:0 Führun gegen ein unkonzentriert wirkendes Schalke 04 verdient.
    Ich weiss nicht was dann in der Garderobe des BVB passiert ist.
    Haben die Spieler und ihr Staff bereits den Sicher geglaubten Sieg gefeiert?
    Es macht den Anschein, das Peter Bosz sein Team nicht davor gewarnt hätte, das auch nach einem 4:0 Vorsprung das Spiel noch Lange nicht gewonnen sein würde.
    Nur so kann ich mir den sehr schwachen Auftritt des BVB erklären.
  • hoi123 26.11.2017 00:58
    Highlight Highlight Gruss an die Dortmunder die so dem Max gemacht haben nach dem 4:0
  • Eksjugo 25.11.2017 22:30
    Highlight Highlight Und ich dachte immer, dass ein 2:1 der gefährlichste Spielstand wäre. Dabei ist ein 4:0 gefährlicher.
  • Scaros_2 25.11.2017 19:24
    Highlight Highlight Danke Schalke!

    Aus joke bei Bier mit Freunden 15 fr. auf ausgleich getippt bei einer quote von 1:100 xD

    • Steffan Griechting 25.11.2017 21:57
      Highlight Highlight Hahaha bro! Geile sache alda xDxD
  • Apfel Birne 25.11.2017 18:07
    Highlight Highlight Der Schiedsrichter wieder mal katastrophe, kennt man ja bereits seit dem Barca - PSG Spiel... Glasklarere Gelbe Karte gibt es nicht mehr als die beim Foul von Kehrer... Und wieder hat er keine Eier gelb zu zeigen und dafür dann Auba vom platz zu stellen, dass in der 1.Minute noch keine Karte gegeben hat ist absolut lachhaft.
  • Sloping 25.11.2017 17:42
    Highlight Highlight Das BVB Publikum auf gleich tiefem Niveau wie die Mannschaft in den letzten Spielen. Einen durch ein Foul verletzten Spieler, der in die Kabine muss, mit auf Wiedersehen zu verabschieden, ist unterste Schublade. Schiedsrichter Aytekin war wieder im Barcelona Modus. Krasse Fehlentscheidungen auf beiden Seiten. Bosz erreicht die Mannschaft nicht mehr und hat sie nicht im Griff. Auba als Paradebeispiel. Erwarte Anfangs Woche einen neuen Trainer.
  • Thurgauo 25.11.2017 17:34
    Highlight Highlight Nicht schlecht :D
  • Pana 25.11.2017 17:34
    Highlight Highlight Ich dachte mir noch, dass der Titel nach dem 4-0 evt verfrüht war ;)
  • Nelson Muntz 25.11.2017 17:31
    Highlight Highlight Schade waren es nicht 4 Breel-Tore.... war er überhaupt im Aufgebot?
    • satyros 25.11.2017 18:09
      Highlight Highlight Gemäss obenstehendem Telegramm: Ersatz.
  • R10 25.11.2017 17:31
    Highlight Highlight Unglaublich, ein Spiel für die Ewigkeit.

    Aber wie verunsichert muss ein Team sein, um ein 4:0 zur Halbzeit aus der Hand zu geben? Riesen Moral von Schalke, Bosz wird wohl auf sein Ende zusteuern.
    Da war in der zweiten Hälfte gar nichts mehr los mit dem BVB, da hätte Sahin besser während dem Spiel die gleiche Aggresivität wie nach dem Spiel gezeigt...
  • maxi 25.11.2017 16:12
    Highlight Highlight weidenfeller ist jetzt mit 24 derbyeinsätzen BVB rekordspieler #legende

Wie Manuel Akanji mit 23 Jahren beim BVB zum Co-Captain wurde und Dortmund entzückt ❤

Lucien Favre kommt mit Borussia Dortmund in Fahrt und bezwingt Nürnberg gleich mit 7:0. Im Fokus steht dabei auch Manuel Akanji, der in den letzten 30 Minuten die Captain-Binde trägt und sein erstes Tor für den BVB erzielt.

Mit 19 Jahren, einem Alter, in dem andere Spieler bereits Weltmeister wurden oder die Champions League gewannen, da spielte Manuel Akanji mit dem FC Winterthur in der Challenge League beim FC Le Mont – vor 350 Zuschauern.

Nun, etwas mehr als drei Jahre später, hat Manuel Akanji seinen Marktwert von 250'000 Franken auf 28 Millionen Euro ver-112-facht. Er ist als Innenverteidiger nicht nur Stammspieler in der Schweizer Nationalmannschaft, sondern auch bei Borussia Dortmund – und erzielte gestern …

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