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Ende Jahr ist Schluss für Andrea Pirlo – das Porträt eines Denkers 

Er ist der Mann, der ein Spiel dirigieren konnte wie Karajan eine Oper. Nur präziser. Nur schöner. Andrea Pirlo – der Pythagoras unter den Fussballern wird Ende Jahr zurücktreten. Ein Porträt zu einem Spieler, dem wir nachweinen dürfen, müssen und werden.

09.10.17, 15:09

Es ist dieser eine Moment, wenn die grössten Stadien der Welt plötzlich verstummen, wenn das Millionenbusiness Fussball auf wenige Sekunden reduziert wird. Es ist dieser magische Moment, wenn Andrea Pirlo am Ball ist. Der 38-Jährige mit dem ausdruckslosen Gesicht und dem wuchernden Vollbart, er könnte ein Mosaik aus Chuck Norris und Jesus Christus sein. 

«Du merkst, dass die Zeit gekommen ist»

Andrea Pirlo über seinen Rücktritt

Andrea Pirlo ist ein Mann, der scheinbar ununterbrochen vor sich hin rechnet, die Räume und Winkel misst. Noch bevor der Ball an seinen Füssen ist, hat er das Loch im gegnerischen Defensivbund bereits gefunden, dort wird er Sekunden später den Ball millimetergenau hin spielen.

Andrea Pirlo wird als Fussball-Philosoph in die Geschichte eingehen. Bild: TORU HANAI/REUTERS

Andrea Pirlo gehört zu einer aussterbenden Spielergeneration der Denker. Ein Pythagoras statt eines Herkules. Doch auch für einen Denker, der immer von seinem brillanten Kopf und nicht von seiner starken Physis lebte, ist irgendwann genug. Ende Jahr wird Andrea Pirlo zurücktreten. «Du kannst nicht weiterspielen, bis du 50 bist. Wenn du jeden Tag physische Probleme hast, kannst du nicht trainieren», sagte Pirlo gegenüber der italienischen Sportbibel «Gazzetta dello Sport». 

Eine heisse Literatur-Empfehlung: Die Biografie von Andrea Pirlo.

Der Titel seiner Biografie «Ich denke, also spiele ich», sagt eigentlich schon alles über den Fussballphilosophen aus. Darin gewährt Andrea Pirlo tiefe Einblicke in seine Jugendzeit aber auch in seine Ängste.

Andrea Pirlo, «der Spieler Aller»

Bereits früh wurde das Talent des Ausnahmekönners entdeckt. Der spätere Nationalcoach und damalige Atalanta-Jugendtrainer Cesare Prandelli hätte Pirlo nur so gern von dem konkurrierenden Brescia in seine U15 geholt – der eigene Präsident Percassi verhinderte es, weil Pirlo zu gut war. Der Transfer eines solchen Spielers hätte zu einer diplomatischen Krise der beiden Vereine geführt. 

Andrea Pirlo sahnte schon als Kind ab – hatte es aber nicht immer einfach.

«Pirlo bleibt wo er ist. Einen solchen Kerl bringt man nicht in Schwierigkeiten. Er muss frisch und munter weiterspielen und sich amüsieren. Ich will nicht, dass irgendjemand Druck auf ihn ausübt. Er muss der Spieler Aller bleiben», beschrieb Percassi damals. Er hatte das Phänomen Andrea Pirlo schon früh verstanden.

Andrea Pirlo war trotz oder gerade wegen der Brillanz, die er auf das Feld brachte, in seiner Jugendmannschaft unbeliebt. Zu viele Teamkameraden hatten Angst, im Schatten des Maestros zu stehen und sahen ihre eigene Profikarriere in Gefahr. Es kam soweit, dass sie sich weigerten, Pirlo an den Spielen den Ball zuzuspielen. Er schreibt dazu in seinem Buch: 

«Ich fing an zu weinen. Auf dem Feld, rückhaltlos, vor einundzwanzig Spielern. Es war ein Moment, der mich entscheidend prägte. Statt voller Zorn aufzuhören, entschied ich mich, voller Zorn weiterzuspielen. Ich holte mir die Bälle nun halt selber. Und entschied mich, alleine zu spielen – gegen Mitspieler und Gegner, ich umdribbelte alles. Weil ich es konnte.»

Zwei Tage nach seinem 16. Geburtstag debütierte Pirlo in der Serie A.

Mit 17 Jahren folgte der definitive Schritt in die erste Mannschaft von Brescia. Der damalige Trainer Mircea Lucescu (heute türkische Nationalmannschaft) förderte ihn und sagte, er solle einfach so spielen wie in der U17. Wieder eckte Pirlo an – vor allem bei den älteren Spielen. Er fühlte sich falsch verstanden.  

Pirlo begann seine Profikarriere bei Brescia Calcio und spielte dort mit einem gewissen Roberto Baggio.

«Ich war einfach so. Ich handelte aus dem Instinkt heraus. Mir fiel ein Spielzug ein, ein Pass, ein Tor, und da hatte ich es auch schon gemacht. Von Anfang an hiess es, ich sei zu müde, würde es nicht schaffen. In Wirklichkeit aber verstanden sie meine Art, mich zu bewegen, nicht. Es sah aus, als tändelte ich herum, machte viel zu kleine Schritte. Kleine Schritte für mich, grosse für die Mannschaft.»

Aus Pirlos Biographie.

Als ersten Erfolg beschreibt Pirlo den Moment, als die Tritte seiner Mannschaftskollegen irgendwann weniger waren, als die Zahl der Bälle, die sie ihm überliessen. Es sollte sich noch ganz wenden und Pirlo wurde zu einem der erfolgreichsten italienischen Fussballer aller Zeiten.

Der Traum vom weissen Ballett

Andrea Pirlo wurde mit Italien 2006 Weltmeister. Es war die Blütezeit des «Architekten». Besonders mit Druck scheint Pirlo gut umgehen zu können. Er konnte es in der 119. Minute des Halbfinales gegen Deutschland, als er Fabio Grosso überragend assistiere und er konnte es im Elfmeterschiessen im Finale. 

«Ich reagiere nicht auf Druck. Am Nachmittag des 9. Juli 2006 in Berlin habe ich geschlafen und dann Playstation gespielt. Abends habe ich die Weltmeisterschaft gewonnen.»

Andrea Pirlo

Alle deutschen Staatsbürger dürfen das Video überspringen. Pirlos Assist beendete das Sommermärchen 2006. Video: streamable

Pirlo wurde in die Mannschaft des Turniers und in drei Partien (darunter im Halbfinal und im Endspiel) zum besten Spieler gekürt. Das lockte Real Madrid auf den Plan – einen seiner Traumvereine.

Damals, so sagt es Pirlo heute, habe er nicht mehr für Milan gespielt, sondern für Real Madrid. Im Kopf, im Herzen, in der Seele. Und mit einem Fünfjahresvertrag in der Tasche, der unterschriftsreif war. Sowie einem Salär jenseits von Gut und Böse.

Pirlo spielte immer nur gegen und nie für Real Madrid. Bild: AP/AP

«In meiner Vorstellung sah ich mich schon im Real-Trikot: weiss, makellos und doch aggressiv. Mit der ganzen Härte seiner unschuldigen Farbe. Ich dachte ständig an das Bernabeu, den Tempel, das Stadion, das den Gegnern Angst einjagte und sie zu geprügelten Sklaven am Hof der Königlichen machte.»

Aus Pirlos Biographie.

Doch Milan-Präsident Galliani liess Pirlo nicht gehen. Und er löste das Problem auf seine Art und Weise. «Du gehst nicht weg, weil du vorher das hier unterschreibst. Die Laufzeit beträgt fünf Jahre, Summe steht keine drin, die kannst du selber einsetzen ...»

Der Transfer war geplatzt, obwohl Pirlo so gerne gewechselt wäre: «Es besitzt einfach mehr Zauber als Milan, eine strahlendere Zukunft und viel mehr Sex-Appeal.» Ende Saison ist es Pirlo dennoch gelungen sich zu trösten – er hat mit Milan die Champions League gewonnen.

Pirlo gewinnt 2007 zum zweiten Mal die Champions League. Bild: EPA

Wenn plötzlich alles sinnlos erscheint

Obwohl Pirlo die Champions League zwei Mal gewonnen hat, verbindet er nicht nur schöne Erinnerungen mit der Königsklasse. Nach dem verlorenen Champions-League-Final 2005 gegen Liverpool dachte Pirlo sogar ans aufhören: «Es erschien mir alles sinnlos.» 

«Ich traute mich schon gar nicht mehr, in den Spiegel zu sehen, weil ich Angst hatte, das Spiegelbild könnte vollgespuckt sein.»

Andrea Pirlo nach dem verlorenen CL-Final 2005.

Das Champions-League-Final 2005. Video: YouTube/Anton Gjergji

Milan verspielte damals einen 3:0-Vorsprung und verlor anschliessend im Elfmeterschiessen. Das hat den unglaublich ehrgeizigen Perfektionisten Pirlo fertig gemacht. 

«Ich spüre es immer noch in mir, es sitzt fest und macht sich deutlich bemerkbar. Es ruft mich beim Namen und reisst mir buchstäblich den Arsch auf. Dieses Gefühl der Ohnmacht im Angesicht eines gnadenlosen Schicksals wird mich wohl nie ganz verlassen. Ein Rest davon wird immer bleiben, wird sich ewig an meine Füsse hängen und versuchen, mich runterzuziehen.»

Aus Pirlos Biographie.

Auch als Pirlo mit Milan zwei Jahre später die Champions League nochmals gewann, reichte das nicht: «Wir sind 2007 wieder aufgestanden. Und doch war die Freude nicht halb so gross wie das Entsetzen, das uns damals so gelähmt hatte. Wir haben gejubelt, aber wir konnten nicht vergessen. Wir hätten es gewollt, doch wir waren dazu nicht fähig.» 

Andrea Pirlo, der Juninho 2.0

Andrea Pirlo ist vielen vor allem als eines bekannt: Als ausgezeichneter Freistossschütze. In Italien nennt man die Freistosstechnik, den Ball mit dem ganz speziellen Effet zu schiessen, sogar «alla Pirlo». Dabei ist er gar kein Original. Pirlo ist ein perfekter Nachahmer des Brasilianers Juninho (2001-2009 bei Lyon). 

Das Freistoss-Vorbild von Andrea Pirlo: Juninho. Video: YouTube/it01fab

«Ich habe diesen Spieler studiert, habe mir CDs gekauft, DVDs, sogar alte Fotografien von seinen Spielen. Er hatte eine spezielle Methode, den Ball zu treten, so viel war klar. Nur worin diese Methode bestand, begriff ich nicht.»

Aus Pirlos Biographie.

Über Wochen versuchte Pirlo, die Technik zu erlernen, ohne Erfolg. Die Suche nach dem Schlüssel zu Juninhos Geheimnis war zur Besessenheit geworden. Doch dann kam die Erleuchtung: Es hatte nichts damit zu tun, wo man den Ball traf, sondern wie. Juninho trat ihn nicht mit dem ganzen Fuss, sondern nur mit drei Zehen. 

10 Minuten lang Freistosstore von Andrea Pirlo. Video: YouTube/WeirdoTV.Football

Pirlos Freistoss-Geheimnis

Der Ball wird von unten getreten, und zwar nur mit den ersten drei Zehen. Der Fuss wird so gerade gehalten wie möglich, dann ein kurzer, trockener Tritt. Auf diese Weise dreht sich der Ball nicht in der Luft, sondern steigt auf, um sich dann direkt und schnell ins Tor zu senken. So bekommt er den nötigen Spin. Dieser Freistoss ist dazu da, über die gegnerischen Spieler zu gehen, die ihr Tor decken. Die Richtung, die der Ball danach nimmt, ist nicht vorhersehbar. 

«Für mich ist das immer das höchste der Gefühle: Wenn ich den Ball ins Netz gehen sehe, nachdem er wenige Zentimeter über die Köpfe der Verteidiger hinweggepfiffen ist, sodass sie ihn fast noch erwischt hätten, aber eben nur fast. Ein Prise Sadismus würzt mitunter das Aroma des Sieges.»

Die furchtbare Tortur vor jedem Spiel

Womit sich Pirlo nie anfreunden konnte, ist das Aufwärmen vor dem Spiel. «Das hasse ich aus tiefster Seele. Fünfzehn Minuten reine Zeitverschwendung, in denen ich gewöhnlich mit meinen Gedanken ganz woanders bin. Meist mach ich nur ein paar Schritte als kleinen Protest gegen diesen fürchterlichen Unsinn.»

Andrea Pirlo und sein grösster Hass: Das Aufwärmen. Bild: AP

«Ich empfinde das Aufwärmen als Angriff auf die Schönheit.»

Andrea Pirlo

Ganze drei Seiten seiner Biografie hat Pirlo der Antipathie zum Aufwärmen gewidmet: «Ich habe überhaupt keine Lust zu joggen, um meine Muskeln aufzuwärmen. Worauf es ankommt ist schliesslich das Herz. Und das glüht bei mir sowieso.» Er zähle die Minuten immer hübsch nach unten und sage sich dabei vor, dass die Tortur bald vorbei sei. Möglicherweise leide er ja an einer Phobie: 

«Ich empfinde das Aufwärmen als Angriff auf die Schönheit. Läge das israelische Model Bar Refaeli nackt in aller Pracht vor dir, würdest du ihr ja auch nicht zuzwinkern und sagen: Bleib mal liegen, ich bin in einer Viertelstunde wieder da. In diesen fünfzehn Minuten würdest du ja auch nur an sie denken.

Läge Bar Refaeli nackt vor ihm, müsste sich Pirlo nicht erst aufwärmen. Bild: AP/AP

Du hältst den Atem an, wartest nur noch auf diesen einen Moment, bis du endlich die Arme um sie legen kannst. So ähnlich ist es, wenn Real Madrid auf dich wartet. Du willst zur Sache kommen, jetzt sofort, ohne irgendwelches Vorgeplänkel.

Lange muss sich Pirlo nicht mehr über das Aufwärmen enervieren. Dann, wenn seine grossartige Karriere im Dezember zu Ende gehen wird. Wenn einer dieser Spieler zurückgetreten ist, bei dem es sich lohnt, die eine oder andere Träne nachzuweinen.

Dieses Portrait haben wir in ähnlicher Form bereits vor zweieinhalb Jahren geschrieben und nun überarbeitet erneut publiziert. 

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Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.
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19Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Doeme 09.10.2017 17:14
    Highlight Herrlicher Artikel, herrlicher Spieler, herrliche Sprüche. Bitte mehr davon!
    45 2 Melden
  • W°^°||°^°W 09.10.2017 17:12
    Highlight Mir kommen jetzt schon die Tränen...
    28 1 Melden
  • Pisti 09.10.2017 16:46
    Highlight Als Milan Pirlo an Juve verkauft hat, war das der Anfang vom Niedergang. Einige sagen zwar bei Kaka, ich behaupte immer noch Gattuso und vor allem Pirlo waren die wichtigsten Spieler bei Milan über Jahre hinweg.
    39 2 Melden
    • FrancoL 09.10.2017 17:48
      Highlight Es ist immer eine Folge von Abgängen und alle 3 waren wichtige Spieler, Pirlo wurde aber von vielen unterschätzt, seine Spielweise passte irgendwie niemandem so richtig ins Konzept und bei Juve hat man daraus eine Tugend gemacht.
      25 1 Melden
    • Pisti 09.10.2017 18:03
      Highlight Das stimmt natürlich, aber das Zentrale Mittelfeld ist einfach das wichtigste Puzzleteil einer erfolgreichen Mannschaft. Offensivspieler kann man fast beliebig ersetzen, Weltklasse Mittelfeldspieler vom Format Pirlo sind eher die Ausnahme.
      19 1 Melden
    • FrancoL 09.10.2017 18:26
      Highlight @Pisti; Da hast Du zu 100% recht.
      5 2 Melden
    • Pisti 09.10.2017 19:02
      Highlight Na wenigstens beim Fussball sind wir mal gleicher Meinung. 😉✌️
      4 1 Melden
    • FrancoL 09.10.2017 19:23
      Highlight @Pisti: Ja das ist immer ein Anfang, Sport verbindet und wer weiss vielleicht kommen sich auch sonst Standpunkte näher.
      3 3 Melden
  • StevieG 09.10.2017 16:44
    Highlight 💪
    26 2 Melden
  • foresthill 09.10.2017 16:15
    Highlight Zappi, du anvancierst langsam aber sicher zu meinem Lieblings - Schreiber auf Watson, nicht nur der Themen wegen, pretty well done
    22 5 Melden
    • Boogie Lakeland 09.10.2017 18:53
      Highlight Nein, füttere den Maestro nicht mit Anglizismen!
      8 1 Melden
  • Negramaro 06.05.2015 00:58
    Highlight Toller Artikel! Einen über Totti wäre auch schön. Ps.
    Galliani ist und war Direktor
    32 4 Melden
  • dr.phibes 05.05.2015 17:34
    Highlight Toller Artikel!
    11Freunde hat es auch treffend formuliert: "Spieler wie C. Ronaldo bewundert man, Spieler wie Pirlo liebt man"
    96 0 Melden
  • Lemmyking 05.05.2015 15:11
    Highlight Danke für diesen Bericht und die Widmung des - man muss es einfach schreiben - Magiers. Ein faszinierender Fussballspieler der schon 20 Jahre auf Weltklasse-Niveau spielt und schon längst alles gewonnen hat. Torwart-Legende Buffon sagte über Pirlo einmal so wunderbar treffend:

    "Sein Können macht uns verlegen."
    105 1 Melden
  • Mi(d)as 05.05.2015 15:04
    Highlight Seine Wortwahl = 1A
    70 1 Melden
  • droelfmalbumst 05.05.2015 14:39
    Highlight Grande Pirlo!
    Leider merkt man schon etwas dass er nicht mehr der Jüngste ist... reicht aber immer noch für zauberhafte Pässe und sagenhafte Freistosse! :)
    67 1 Melden
  • Gobinha_ 05.05.2015 14:31
    Highlight Zappi, wäre dieser Artikel ein Pass von Pirlo – man würde ihn "magistral" nennen :)
    73 2 Melden
  • Gelöschter Benutzer 05.05.2015 14:25
    Highlight HEHE, der Vergleich Aufwärmen ->Bar einfach zu geil :-)
    75 2 Melden
  • Illuminati 05.05.2015 13:51
    Highlight Super Artikel, grossartiger Spieler!
    71 2 Melden

Alle sagen, moderner Fussball sei super. Ich sage: Im modernen Fussball haben sich Saumoden eingenistet, die mich laufend kotzen lassen

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