Sport

Die Schweizer Spieler schleichen als Verlierer vom Platz. Bild: KEYSTONE

0:2 gegen England

Verärgerter Captain Inler: «Die Niederlage war nicht zwingend»

Am Ende war es wie fast immer, wenn die Schweizer Nati gegen einen sogenannt «Grossen» antrat: Aus den grossen Tönen vor der Partie wurden Erklärungsversuche, weshalb es nicht geklappt hat.

08.09.14, 23:10 09.09.14, 08:25

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Der Schweiz ist der Auftakt zur EM-Qualifikation missraten. Gegen England handelte sich die Nati in Basel eine 0:2-Niederlage ein. Ein Fehler von Captain Gökhan Inler vor dem ersten Gegentor erschwerte die Lage erheblich.

Inler kann den Ball nicht kontrollieren, sofort kontern die Engländer und schiessen das Führungstor. GIF: SRF

Inler: «Nach vorne schauen»

«Im Spiel passieren solche Fehler», erklärte sich Inler. «Ich wurde bei meinem Ballverlust von zwei Gegnern unter Druck gesetzt und die Chance stand 50 zu 50, dass ich den Ball verliere.» Die 0:2-Niederlage bezeichnete Inler als «nicht zwingend».

Das Team habe gezeigt, dass es innert kurzer Zeit mit zwei verschiedenen Systemen spielen könne. Inler blieb nichts anders übrig, als optimistisch zu bleiben: «Heute haben wir verloren, aber wir müssen nach vorne schauen.»

Inler und Shaqiri: erstes Spiel, erste Niederlage. Bild: KEYSTONE

Petkovic: Fehlende Ruhe im Spiel

Für Vladimir Petkovic begann die Amtszeit als Nationaltrainer also mit einer Niederlage.  Er führte als Grund für den Fehlstart die zu grosse Nervosität seiner Equipe an. Die Ruhe habe etwas gefehlt im Spiel der Schweiz, analysierte Petkovic.

«Wir haben dem Gegner ein paar gute Möglichkeiten gegeben, und in einigen Situationen haben wir zu locker agiert», sagte der 51-Jährige. «Wir haben bis zum Ende gekämpft und leider verloren. Das erste Tor müssen wir auf unsere Kappe nehmen, aber wir haben eine gute Reaktion darauf gezeigt.»

Hatte einiges zu korrigieren: Vladimir Petkovic. Bild: Andreas Meier/freshfocus

Niederlage noch kein Beinbruch

Nach dem 0:1 reagierten die Schweizer zwar vehement. Der Coach verstärkte den Angriff ohne ein Zögern mit Josip Drmic, später in der grossen Not stürmten die Einheimischen praktisch im Kollektiv an – ergebnislos. In der Nachspielzeit fiel gar noch ein zweiter Gegentreffer, wieder traf der unlängst von Manchester United zu Arsenal transferierte Danny Welbeck.

Zu dramatisieren ist der Fehlstart zwar nicht, weil nach der erheblichen Aufstockung des EM-Feldes selbst der Dritte der Gruppe E noch am Playoff teilnehmen darf. Die Fortsetzung darf nun aber trotz erleichterter Qualifikations-Bedingungen nicht misslingen. Der nächste Gegner der Schweiz ist in rund einem Monat auswärts Slowenien, das zum Auftakt etwas überraschend mit 0:1 in Estland verlor. (ram/si)

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Brikne, 20.7.2017
Neutrale Infos, Gepfefferte Meinungen. Diese Mischung gefällt mir.
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    Alle Leser-Kommentare
  • länzu 09.09.2014 10:09
    Highlight Lichtsteiner mag ja in Italien gut verteidigen, aber ein gute Flanke von ihm habe ich in der Nati noch nie gesehen. Inler ist ein wirkungsloser Alibi-Kicker mit katastrophalen Fehlpässen, Djourou und vonBergen sind Neandertalerkicker, die höchstens bei SanMarino einen Stammplatz verdienen und Xhakas Können entspricht in keiner Art und Weise seiner grosse Schnauze. Nun, Petkovic hat sie jetzt alle in einem Ernstkamp gesehen und wird hoffentlich seine Schlüsse ziehen.
    Apropos vonBergen. woher kommt eigentlich das Gerücht, dass der wirklich Fussball spielen kann? April! April!
    0 0 Melden
  • Kanalisationsschachtdeckelnummerexpert 09.09.2014 08:15
    Highlight Ich verstehe nicht warum der unsicher wirkende und desorientierte Djourou von Beginn an spielt. Behrami hat seine Aufgabe überragend bewältigt und mehrere Konterversuche von England frühzeitig gestoppt. Schade zeigt Lichtsteiner noch nicht seine Leistung, welche er in Italien abruft. Rodriguez auf der anderen Seite stets ruhig am Ball und abgeklärt wie ein Routinier. Die Diskussionen um den Torhüter dürften sich auch erledigt haben.
    0 0 Melden

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