Sport
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Grosses Kino: Wie ein holländischer Zwergklub für diesen glücklichen Fan die UEFA austrickst

Henk de Haan gewinnt beim Pubquiz eine VIP-Reise zum ersten europäischen Auftritts seines Lieblingsteams seit 50 Jahren. Doch dann beginnen die grossen Schwierigkeiten.



Eigentlich bleibt am Morgen nach einem langen Abend im Pub selten mehr als die Quittung in Form eines leeren Portemonnaies und dumpfen Schädelpochens. Eigentlich. Nicht so bei Henk de Haan. 

Der glühende Anhänger des holländischen Eredivisie-Absteigers Go Ahead Eagles Deventer sahnt beim Pubquiz den Preis seines Lebens ab: Eine VIP-Reise für zwei Personen zum ersten internationalen Auftritt seines Herzensklubs seit 50 Jahren. Einlösen darf er den Gewinn am 9. Juli beim Duell mit Ferencvaros Budapest anlässlich der ersten Qualifikationsrunde zur Europa League.

Bild

So freut sich Henk de Haan über seinen Pubquiz-Gewinn. bild: whoateallthepies.tv

Die UEFA als Spielverderber und eine kreative Lösung

Wie kommt ein Absteiger überhaupt in diesen Wettbewerb? Durch die Hintertür der Fairplay-Wertung. Dort hat sich der 17. der Eredivise nämlich trotz einer miserablen Saison mit einem Torverhältnis von minus 30 für das europäische Geschäft qualifiziert. Und Henk de Haan ist nun dabei – denkt er zumindest.

Denn die UEFA hat etwas dagegen. Aufgrund rassistischer Verfehlungen der Ferencvaros-Anhänger hat sie ein Geisterspiel gegen die Ungarn verhängt. Kein Fan darf am 9. Juli ins Stadion. Auch nicht Henk.

Nun ist guter Rat teuer. Auf ein Weiterkommen und die damit verbundene nächste Chance für Henk können die Go Ahead Eagles kaum zählen. Irgendwie muss der Gewinner trotzdem in die Ehrenloge. Eine kreative Lösung ist gefragt.

Diese ist so simpel wie charmant: Die Holländer berufen Henk de Haan ganz einfach in den Klubvorstand. Für einen Tag ist er «Management-Mitglied für internationale Beziehungen» und darf somit als Offizieller dem Spiel beiwohnen.  

Es wird mit Sicherheit das beste seines Lebens. Davon kann er im Pub noch jahrelang berichten. (dux)

Wir hatten beim Pubquiz weniger Glück. Lies hier die Story unseres Untergangs

Alle Champions-League-Sieger seit 1993

Kennst du schon die watson-App?

Über 150'000 Menschen nutzen bereits watson für die Hosentasche. Unsere App hat den «Best of Swiss Apps»-Award gewonnen und wurde unter «Beste Apps 2014» gelistet. Willst auch du mit watson auf frische Weise informiert sein? Hol dir jetzt die kostenlose App für iPhone/iPad und Android.

Abonniere unseren Newsletter

10
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
10Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • MaskedGaijin 25.06.2015 06:51
    Highlight Highlight Die Go Ahead Eagles sind KEIN Zwergclub !
    • Alex 25.06.2015 09:44
      Highlight Highlight Henk, bist du es?
  • crazyfuffi 24.06.2015 20:09
    Highlight Highlight Schön, dass der Fussball auch wieder einmal in einem positiven Kontext in den Medien ist, nach dem ganzen FIFA Gestürm.

    Solch witzige Geschichten kann halt auch nur der Fussball schreiben.
    • _mc 24.06.2015 21:18
      Highlight Highlight "Aufgrund rassistischer Verfehlungen der Ferencvaros-Anhänger hat sie ein Geisterspiel gegen die Ungaren verhängt. "
      ...positiv?
    • Alnothur 24.06.2015 23:36
      Highlight Highlight Die Frage ist: war es Rassismus oder "Rassismus"? Ich tendiere zu letzterem.
    • Bowell 25.06.2015 01:00
      Highlight Highlight @_mc: tu mal nicht so, der Kommentar war ja wohl kaum bezüglich den rassistischen Verfehlungen...
    Weitere Antworten anzeigen

Dieser Zürcher ging fürs Studium nach Taiwan und spielt jetzt Premier League

Von der Sportanlage Heslibach in Küsnacht ZH ins 40'000 Zuschauer fassende Kaohsiung-Nationalstadion auf Taiwan – Philipp Marda lebt gerade seinen Traum. Auch wenn der Fussball nicht mehr als ein grosses Hobby geblieben ist.

Taipeh an der Nordspitze von Taiwan: Eine Stadt, in deren Grossraum rund sieben Millionen Menschen leben, fast so viele wie in der gesamten Schweiz. Hier lebt Philipp Marda, seit er im Sommer ein Studienjahr an der weltweit angesehenen Nationaluniversität in Angriff genommen hat.

Marda lebt mittendrin – und fühlt sich trotzdem nicht von der Grossstadt erschlagen. Mit seinem Töff, sagt er, sei er in nur 15 Minuten weg vom Beton. «Du fährst einmal um den Rank und schon bist du mitten im …

Artikel lesen
Link zum Artikel