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Switzerland's Admir Mehmedi, Breel Embolo and Fabian Schaer, from left, cheer after scoring during the 2018 Fifa World Cup Russia group B qualification soccer match between Andorra and Switzerland in the Estadi Nacional in Andorra La Vella, Andorra, on Monday, October 10, 2016. (KEYSTONE/Georgios Kefalas)

Bild: KEYSTONE

Fazit für die Schweiz: Hauptsache gewonnen. – Fazit für Andorra: Traumtor! 



Die Schweiz startet mit drei Siegen und damit so gut wie nie mehr seit 1994 in eine Ausscheidung. Beim 2:1 gegen den krassen Aussenseiter Andorra tut sich die SFV-Auswahl allerdings schwer. Darum auch das Fazit des Nati-Trainers nach dem Spiel:

«Das einzig Positive ist, dass wir das Spiel gewonnen haben. Das war nicht genug heute.»

Nati-Trainer Vladimir Petkovic

Zum Spiel: Klar macht die Schweiz von Beginn weg Druck und will in Andorra früh in Führung gehen. Es dauert dann aber doch fast 20 Minuten, bis das erste Tor fällt. Admir Mehmedi wird im Strafraum gefällt (oder auch nicht ...) und Fabian Schär verwandelt den Penalty souverän.

Mehmedi fällt, Schär trifft

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Video: streamable

Ist die Mauer von Andorra nun schon komplett durchbrochen? Nein! Die Schweiz hat zwar den Ball, doch wirklich grosse Torchancen erspielt sich das Team von Vladimir Petkovic nicht. Mit der knappen 1:0-Führung geht's in die Pause.

«Wir wussten, dass es ein schweres Spiel wird und wir haben Andorra ernst genommen.»

Fabian Schär, Torschütze zum 1:0

Nach der Pause kommt Nico Elvedi für Timm Klose auf den Kunstrasen. Der Norwich-Söldner hat sich am Sprunggelenk verletzt und fällt für unbestimmte Zeit aus. Was das Spiel anbelangt, bleibt es auch in der zweiten Halbzeit ein müder Kick. Einzig Haris Seferovic hatte kurz nach der Pause eine gute Torchance

Da hat unser Chef natürlich Zeit für solche Dinge

Hoffentlich sitzt Reto schon wieder auf seinem Platz, als der eingewechselte Denis Zakaria aus dem Zentrum Xherdan Shaqiri auf dem linken Flügel lanciert. Denn dessen Flanke wird zur perfekten Vorlage für Mehmedi, der zum 2:0 einköpft.

Zakari, Shaqiri, Mehmedi – 2:0

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Video: streamable

Damit ist der Deckel drauf auf diesem schwerfälligen Spiel, oder? Nicht ganz – einer hat noch etwas gegen das 2:0 auf der Anzeigetafel. Alexandre Martinez haut das Leder kurz vor Schluss nach einem Auskick seines Torhüters mit voller Wucht wunderschön in die Maschen. 

Traumtor von Andorra!

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Video: streamable

Danach muss Roman Bürki im Tor der Schweiz sogar noch einen gefährlichen Freistoss festhalten, bevor der knappe Pflichtsieg im Trockenen ist. 

«Ein Sonntagsschuss kann es eben immer geben. Wir haben 9 Punkte aus 3 Spielen, das ist gut.»

Admir Mehmedi, Toschütze zum 2:0

«Das Gegentor dürfen wir nicht zu ernst nehmen. Wichtig sind die drei Punkte.»

Roman Bürki

Nach drei Runden liegt die SFV-Auswahl in der Gruppe B mit dem Punktemaximum von neun Punkten an der Tabellenspitze. Die nächste Partie bestreitet die Schweiz am 13. November in Luzern gegen die Färöer-Inseln.

Telegramm

Andorra - Schweiz 1:2 (0:1)
Estadi Nacional, Andorra la Vella
SR Beaton (SCO) – 2000 Zuschauer
Tore: 19. Schär (Foulpenalty/Mehmedi) 0:1. 77. Mehmedi (Shaqiri) 0:2. 90. Alex Martinez 1:2.
Andorra: Gomes; Chus Rubio, Emili Garcia, Lima, Llovera, San Nicolas; Victor Rodriguez, Vales, Clemente (73. Martinez); Vieira (80. Cristian Martinez), Pujol (84. Riera).
Schweiz: Bürki; Lang, Schär, Klose (46. Elvedi), Rodriguez; Gelson Fernandes (66. Zakaria), Xhaka; Shaqiri (79. Stocker), Embolo, Mehmedi; Seferovic.
Bemerkungen: Andorra ohne Rebes, Jordi Rubio (beide gesperrt), Schweiz ohne Behrami (gesperrt), Djourou, Derdiyok, Frei, Zuffi (alle verletzt).
Verwarnungen: 19. Lima. 45. Chus Rubio (beide Foul). 50. Vieira (Unsportlichkeit). 50. Schär (Unsportlichkeit). 92. Lang (Foul). (sda)

Tabelle

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    Alle Leser-Kommentare
  • Luca Brasi 11.10.2016 10:27
    Highlight Highlight Hauptsache gewonnen? Ist das der Anspruch eines WM- und EM-Achtelfinalisten mit langer Fussballtradition gegen -bei allem Respekt- einen Gegner, der diesen Sport grösstenteils nicht professionell betreibt und seinen Lebensunterhalt mit anderer Arbeit bestreitet? Tönt nach Genügsamkeit und fehlendem Ehrgeiz. Ein Sieg ist ein Sieg, aber das "wie" sollte keinesfalls beschönigt werden und die Spieler in die Verantwortung gezogen werden. Gerade die "2. Garde" sollte ein solches Spiel nutzen um sich in die Startaufstellung zu spielen. Was für ein Massstab will denn der Schweizer Fussball haben?
  • Tobias K. 11.10.2016 00:24
    Highlight Highlight Grottenkick mal wieder. Aber nichts neues wenn unsere Jungs als Favoriten gelten. Hauptsache den 3er eingefahren.
  • Dä Brändon 11.10.2016 00:18
    Highlight Highlight Katastrophal!
  • NWO Schwanzus Longus 10.10.2016 23:36
    Highlight Highlight Die Tordifferenz kann noch zum Verhängnis werden daher dürfte der Auftritt eher schaden falls man in Portugal im letzten Spiel noch verlieren sollte und es dann Punktgleichheit gibt. Denn es zählt die TD zuerst. Bei so einem Fall müssen wir in die Barragge da könnten vielleicht grössere Kaliber warten. Daher sollte man alle Spiele gewinnen die anstehen. Man hat noch schwache Gegner bis zum letzten Spiel in Portugal. Daher muss man minimum einen Punkt holen in Portugal. Deswegen sollte das Ergebnis kritisch gesehen werden.
    • NWO Schwanzus Longus 11.10.2016 00:00
      Highlight Highlight Entschuldigung, Ungarn ist kein Schwacher Gegner gegen die wird man zum 2 mal Spielen zuhause. Dennoch ist es Pflicht gegen sie zu gewinnen wenn man sich direkt Qualifizieren will.
    • Jol Bear 11.10.2016 00:45
      Highlight Highlight Ich würde darauf wetten, dass sowohl die Schweiz als auch Portugal (auch neben der Direktbegegnung in Portugal) noch Punkte liegen lassen.
    • exeswiss 11.10.2016 02:12
      Highlight Highlight man bedenke aber, portugal hat gegen ungarn noch nicht gewonnen! an der euro haben sie auch "nur" 3:3 gegen sie gespielt.
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Herr und Frau Mötzli, können wir uns nicht einfach mal freuen?!

Die Schweiz schlägt Serbien hochdramatisch 2:1. Schlagzeilen machen aber die Doppeladler beim Jubel von Granit Xhaka und Xherdan Shaqiri. Die Gesten waren unüberlegt und unnötig. Aber auch verständlich für Spieler, bei denen sich so viel um Identität und Zugehörigkeit dreht.

Als sich Xherdan Shaqiri nach seinem 2:1 in der 90. Minute gegen Serbien dazu entschied, seine Hände zum Doppeladler zu formen, da wurde er innert Sekunden vom Helden zum Deppen. 

Zumindest für ganz viele Schweizer Fans. Die Freude über den Sieg wurde schnell gedämpft. Dürfen sich Schweizer da überhaupt noch freuen? Das war doch Hochverrat!

Zum Glück, so muss man fast sagen, haben Shaqiri und Xhaka mit dem Doppeladler für einen kleinen Skandal gesorgt. Sonst, man stelle sich vor, hätten …

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