Sport
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
GC Kasperli Salatic Skibbe

Herrreinspaziert! De Chaschperli verzellt vom Prinz Zaubergingg und vom König Gwaggelfuess. Bild: watson

De Salatic und de Skibbe vo GC chiflet

S'Chaschperlitheater bi de Heugümperli mit em Prinz Zaubergingg und em König Gwaggelfuess

Potz Holzöpfel und Zipfelchappe! Jetzt chiflet de GC-Captain Vero Salatic und de Trainer Michael Skibbe die ganz Ziit. Und wemmer meint, es seg endli fertig, denn gaht das Chaschperlitheater gliich witer. Mer bringet eu die neuscht Folg direkt vom Campus z'Niederhasli.

12.09.14, 19:50 14.09.14, 16:59

Chaschperli: Tra-tra-tralla, Tra-tra-tralla, Tra-tra-trallala – de Chaschperli isch wieder da, de Chaschperli isch da! Sali liebi GC-Fans, guete Bonjour – sinder alli da? Prima, prümavissima! Denn gheiss ich die Chline und die Grosse, die Dicke und die Tünne, die Gschiide und die Tumme vo Herze mit Schmerze willkomme. Schön, sinder alli uf de GC-Campus cho! Wämmer grad afange? Ja?

Chaschperli: Also guet, passet emol alli obacht. De König Gwaggelfuess, das isch euse Trainer. Er heisst so, will er sit villne Jahre schüüli gärn de ganz Tag mit em Bölle ummeschüsst und wäg däm ganz gwaggligi Füess übercho hät. Es isch scho chli gschpäderässig, aber er chunnt vo ganz wit her, vo Dütschland nämmli – und hät sichs jetzt do bi eus in Züri schampar gmüetlich gmacht.

Chaschperli

Nöd nur chliini Heugümperli hend de Plausch am Chaschperli. Bild: Wikipedia

Chaschperli: Am Afang isch natütterli alles wunderprächtig gange bi de Heugümperli. Und eine vom König sine Spieler, de Prinz Zaubergingg, de hät ganz viel Ateil a däm gha. De Prinz Zaubergingg isch früehner scho mal bi GC gsi, aber eines Tages hät er Hummeli im Füdli übercho und isch ab nach Zypere. Aber jetzt ischer wieder da, isch Captain und lang en schampar guete Kanton vom König Gwaggelfuess gsi.

Chaschperli: Aber usgrächnet jetzt, wo die neui Saison agfange hät, händ sich die zwei Holzchöpf i d'Haar übercho. De Prinz Zaubergingg seit, dass de Trainer immer nur s Muul ufrisst, z'spat chunnt und au susch nid guet schaffet. Das hät de König Gwaggelfuess natütterli fuchstüfelswild gmacht und es hät es riese Birchermüesli gäh. Sithär darf de Prinz Zaubergingg nüme mittschutte, zwei Wuche isch das scho här. Eigentli gaht eus das ja alles en Birestiel a, aber will GC schüüli schlächt in d'Saison gstartet isch, wött me jetzt halt scho mal langsam wüsse, wie das alles witter gaht.

Chaschperli: Eigentli häts gheisse, dass es hüt e Entscheidig git, denn wär ändlich mol chli Rueh im Hasestall. Aber potz Holzöpfel und Zipfelchappe: GC hät jetzt scho wieder alles verschobe und wöt nümm drüber rede! Und das obwohl d'Mannschaft en schüüli wichtige Match gäge das Räuberpack us Basel vor sich hät. Jä nu, die Schurnalischte us de ganze Schwiiz sind trotzdäm cho, GC hät sogar müesse in es grössers Zimmer zügle. Ich bi schüüli gspannt, ob die sich an däre Prässekonferänz gägesiitig uf de Näggel hauet. Ohalätz, da chunnter ja scho, euse König Gwaggelfuess. Badelatsche hätter a, will er grad isch gsi go jogge. Er schüttlet allne Schurnalischte d'Hand. Jetzt fangts dänn Nullkommafidirullalla a.

ARCHIVBILD ZUR SUSPENSION VON SALATIC AUS DEM GC KADER --- Der verletzte Veroljub Salatic von GC sitzt gut verpackt auf der Bank vor dem Super League Fussballspiel zwischen dem FC Aarau und dem Grasshoppers Club Zuerich am Mittwoch, 24. November 2013 auf dem Bruegglifeld in Aarau. (KEYSTONE/Sigi Tischler)

De Prinz Zaubergingg hät ganz e schöni Chappe! Bild: KEYSTONE

Prässemeischter Schribnidbös: Liebi Schurnalischte. Mir wüsset, ihr händ alli Frage zum Prinz Zaubergingg – aber es git hüt no kei Entscheidig. Am Morge hät sich de Verwaltigsrat mit em Prinz zunere Besprächig troffe, aber ohni Resultat. Mir wärdet nächscht Wuche witter rede. Bitte stellet am König Gwaggelfuess keini Frage zu däm Thema. Verschtande?

Schurnalischt Joggel: Jawohl Herr Prässemeischter. Alles verschtande, kapiert und vergässe.

Schurnalischt Toggel: Kapiert und vergässe.

König Gwaggelfuess: Guten Tag die Herrschaften. Ihre Fragen bitte.

Schurnalischt Joggel: Herr König, ich chume vo Nienige am Nüttelisee, was isch jetzt mit em Prinz Zaubergingg. Schleikets de Hagel grad wäg vom GC-Campus?

Schurnalischt Toggel: Wäg vom GC-Campus?

König Gwaggelfuess: Das Thema ist durch.

04.08.2014; Lille; Fussball Champions League Quali; MK Grasshopper Club; Trainer Michael Skibbe (GC) an der Pressekonferenz (Valeriano Di Domenico/freshfocus)

De König Gwaggelfuess luegt e chli skibbtisch drii, wenn ihn d'Schurnalischte zum Prinz Zaubergingg fröget. Bild: Valeriano Di Domenico

Schurnalischt Joggel: Da muess ja es Ross lache. Wie gahts witter? Händer gseit, är müess es nur mälde wenn er Puff wött, ihr hauet en grad ungspitzt in Bode ine?

Schurnalischt Toggel: In Bode ine?

König Gwaggelfuess: Das Thema ist durch.

Schurnalischt Joggel: Toggel! Jetzt hör emol uf, mir immer alles nahplappere. Nei säget jetzt Herr König Gwaggelfuess, Sie sind ja scho schampar lang im Gschäft. Händ Sie scho mal so öppis erläbt?

Chaschperli: Du verbrännti Zeinä. De Lusbueb hät Muet. De König Gwaggelfuess macht so es böses Gsicht, dass es en vermuetlich sälber gfürchet. Ich glaub, de nimmt jetzt dänn de gross Holzchnüppel füre und laht de chli uf em Joggel sim Holzbuggel ummetanze, bis er s'Füür in Holland gseht. De haut em grad eine an Öpfel, dass er de Mond für e Chuehglogge alueget.

König Gwaggelfuess: Das Thema ist durch. Ich bin mittlerweile seit 30 Jahren Trainer und seit 1998 Profitrainer. Noch nie habe ich eine derartige Situation erlebt. Wir tun jetzt aber gut daran, uns auf das Spiel gegen Basel zu konzentrieren und diese Sache ruhen zu lassen. Sprechen wir über Caio und Ben Khalifa, die sind zurück im Kader und geben uns offensiv mehr Optionen.

Michael Skibbe, rechts, Trainer Grasshopper Club Zuerich, und Stephane Grichting, links, verfolgen die Fragen der Journalisten, anlaesslich einer Pressekonferenz am Montag, 4. August 2014, in Lille. Die Grasshopper treffen am Dienstag, 5. August 2014, im Rueckspiel der 3. Qualifikationsrunde fuer die Champions League auf den franzoesischen Vertreter OSC Lille. (KEYSTONE/Steffen Schmidt)

Dä König Gwaggelfuess hät garamend nüme so dä Pläsche. Bild: KEYSTONE

Schurnalischt Joggel: Jä, aber isch denn s'Tischtuech zwüschet eu und em Prinz Zaubergingg endgültig verschnitte?

König Gwaggelfuess: Das kann man so sagen. Der Verein wird sich um eine Lösung, möglichst um eine Trennung, mit dem Spieler kümmern.

Schurnalischt Joggel: Dänn cha me de Lüüt verhäfele, dass es definitiv verbi isch mit em Prinz Zaubergingg bi dä Heugümperli?

Prässemeischter Schribnidbös: Gar nüd cha me schribe, Herrgottdonner! Lueget, da zundersch im Chaschtefuess vo däm Chaschte häts es Gheimfach. Und zhindersch in däm Gheimfach hätts es Schächteli. Und in däm Schächteli hätts es Trückli und i däm Trückli häts es Couvertli und da stahts drin wies witter gaht mit em Prinz Zaubergingg.

Schurnalischt Joggel: Oh, bhüetis nei – da muesi grad gah sueche.

Schurnalischt Toggel: Grad gah sueche.

29.07.2014; Zuerich; Fussball Champions League - MK Grasshopper Club Zuerich; Komunikationschef Adrian Sutter, Trainer Michael Skibbe, Vero Salatic und Jean Claude Denzel waehrend der Medienkonferenz
(Claudia Minder/freshfocus)

Die freche Schurnalischte loset nöd nur zue, sie göhnd au go umenödere. Bild: Claudia Minder/freshfocus

Chaschperli: Potz Holzöpfel und Zipfelchappe. Jetzt chrüchet die zwei i de Chaschte ine. Pfäffermünz und Schnupftabak, ich glaub de Prässemeischter fangt das Schurnipack. De druckt keis Hüeneraug me zue, jetzt hätt er d'Türe zuegsperrt.

Schurnalischt Joggel: Ufmache, ufmache!

Prässemeischter Schribnidbös: Ja, ich tue eu gärn chli uslache.

Schurnalischt Joggel: Das wirsch du bitter büesse.

Prässemeischter Schribnidbös: Ja, ich lah de Prinz Zaubergingg fründli grüesse!

Chaschperli: Tra-tra-tralla, Tra-tra-tralla, Tra-tra-trallala – chlatschet alli fescht in d'Händ, denn das Stück, das isch jetzt z'Änd. Tra-tra-tralla, Tra-tra-tralla, Tra-tra-trallala – Biireschnitz und Haselnuss für hütt isch us und Schlussdibus.

31.Aug.2014; Zuerich; Fussball Super League - Grasshopper Club - FC Vaduz;
Vero Salatic (GC) gibt Autogramme auf der Tribuene. (Andy Mueller/freshfocus)

De Prinz Zaubergingg tuet statt tschutte de Chinde zeige, wie guet er zeichne cha. Bild: Andy Mueller/freshfocus



Hol dir die App!

Brikne, 20.7.2017
Neutrale Infos, Gepfefferte Meinungen. Diese Mischung gefällt mir.

Abonniere unseren Daily Newsletter

8
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
8Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Too Scoop 04.10.2014 00:14
    Highlight Einfach immer noch gut!! :-)
    3 0 Melden
  • Spunk 14.09.2014 05:20
    Highlight Wenn ich das lese, spricht Jörg Schneider in meinem Kopf. Brillant.
    10 0 Melden
  • zappeli 13.09.2014 02:18
    Highlight Passt! :) Die Idee zu haben ist das eine. Sie so durchzuziehen das andere. Für mich als ex Chasperli-Junkie ein Highlight!
    17 0 Melden
  • Androider 12.09.2014 23:04
    Highlight Hahaha made my day :'D Danke für diese journalistische Höchstleistung ^^
    21 0 Melden
  • halunke 12.09.2014 22:30
    Highlight sehr unterhaltsam! beim füür in holland hab ich mich fast totgelacht!
    14 0 Melden
  • usehername 12.09.2014 21:03
    Highlight Es heisst "....Holzöpfel und Zipfelchappe!"
    Schlampiger Journalismus einmal mehr...
    2 21 Melden
    • usehername 14.09.2014 00:11
      Highlight ...Mein Kommentar war eigentlich mit einem Augenzwinkern versehen.... ;-)
      3 0 Melden
    • Alex 14.09.2014 13:51
      Highlight Danke für den Input. Da war das Korrektorat übereifrig :)
      2 0 Melden

YB ist gefangen im Niemandsland

Zwei Spiele, null Tore, null Punkte, aber ganz viel Ernüchterung: Das ist die Zwischenbilanz von YB in der Champions League. Die internationalen Auftritte stehen in starkem Kontrast zur Dominanz in der nationalen Meisterschaft.

Eine Tabelle lügt nicht. Nüchtern bilden Zahlen, schön in Kolonnen geordnet, die Wahrheit ab. Aber welche Wahrheit sehen wir, wenn wir die Zahlen der Berner Young Boys studieren?

9-0-0 lautet eine Zahlenreihe.0-0-2 eine andere.

32:6 lautet eine andere Zahlenreihe.0:6 eine andere.

In der Super League nimmt YB die Rolle des dominierenden Herrschers ein. Zwölf Punkte Vorsprung nach dem ersten Viertel der Saison! In der Champions League hingegen sind die Gelb-Schwarzen bei ihrer ersten Teilnahme …

Artikel lesen