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Vladimir Petkovic soll die Schweiz auch an die WM 2018 in Russland führen.
Bild: KEYSTONE

«Es ist besser, jetzt Klarheit zu schaffen» – Petkovic bleibt bis 2018 Schweizer Nati-Trainer

Der Schweizer Fussball-Verband (SFV) dehnt die Zusammenarbeit mit Vladimir Petkovic (52) aus. 100 Tage vor dem EM-Startspiel gegen Albanien meldet der SFV die Verlängerung des Vertrags bis 2018.

04.03.16, 15:53 04.03.16, 17:37

Vladimir Petkovic wird das Schweizer Nationalteam auch in der nächsten WM-Ausscheidung coachen. Der 52-Jährige einigte sich mit dem Verband nach einer letzten Verhandlungsrunde in Paris auf die Verlängerung seiner bald zweijährigen Amtszeit.

SFV-Präsident Peter Gilliéron freut sich über den Vertragsabschluss bis zur WM 2018, der Zeitpunkt sei optimal. «Es ist besser, jetzt Klarheit zu schaffen, als immer wieder Spekulationen aufkommen zu lassen.»

«Jetzt fokussieren wir uns noch deutlicher auf unsere klaren Ziele.»

Vladimir Petkovic

Als Überraschung ist der finale Konsens nicht zu werten. Gilliéron hat bereits im Oktober vor dem Abschluss der erfolgreichen EM-Ausscheidungskampagne signalisiert, mit Petkovic fortfahren zu wollen. «Wir werden uns in den Gesprächen finden. Ich sehe eigentlich keine grösseren Probleme.»

Nebengeräusche im Boulevard

Einzig die relativ zähen Verhandlungen bis zur Einigung lösten ein paar Nebengeräusche aus. Der Boulevard unterstellte Petkovic Gier und konstruierte den grossen Poker ums Geld. In der SFV-Zentrale verlor indes keiner der Beteiligten die Nerven. Die Polemik flachte ziemlich schnell wieder ab.

«Es hat nie Anzeichen für ein Ende der Zusammenarbeit gegeben», sagt jetzt auch Petkovic. «Ich habe immer gesagt, dass wir das regeln wie in einer Familie. Das ist genau so passiert, und jetzt fokussieren wir uns noch deutlicher auf unsere klaren Ziele.»

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Der neue Vertrag mit Vladimir Petkovic basiert im Wesentlichen auf den gleichen Punkten wie der laufende und ist gültig bis Ende 2017. Qualifiziert sich die Schweiz für die WM-Endrunde 2018 in Russland, verlängert sich das Vertragsverhältnis bis und mit WM.

Aus Schweizer Sicht wird der nun gefällte Entscheid die Debatte wieder auf die sportlich relevanten Programmpunkte lenken. Das Commitment zum Coach liegt schriftlich vor, der Tessiner kann sich ab sofort vollumfänglich auf seinen schwierigen EM-Job konzentrieren. Noch in diesem Monat testet die Nati gegen Irland (25. März) und Bosnien-Herzegowina (29. März). (pre/sda)

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13Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • jaähä 04.03.2016 22:01
    Highlight Bin nicht unbedingt Petkoviv fan, aber haben wir den andere Alternativen?
    Favre will wahrscheinlich nicht, Koller bleibt bei Österreich. Tami? Wird wohl kaum zusagen, nachdem er 2014 nicht berücksichtigt wurde.
    Einzige realistische Alternative wäre u21 Coach Heiz Moser, aber dieses Risiko will der Verband kaum eingehen.
    3 3 Melden
  • Max Pauer 04.03.2016 16:15
    Highlight Ach das wird Ringier ärgern... Weiterhin keine Infos aus erster Hand. Danke Vladi.
    6 15 Melden
    • Pana 04.03.2016 16:56
      Highlight 83% der Blickleser können sich doch nicht irren!
      12 1 Melden
  • NWO Schwanzus Longus 04.03.2016 16:02
    Highlight Ich finde er hat nicht auf neue Kräfte gesetzt wenn es nicht sein musste, bsp Inler setzt er immer ein trotz Mangelnder Spielpraxis, er hat manche Spieler wie Abdi nicht aufgeboten die wirklich toll spielen. Er setzt zu sehr aufs alte, er muss jetzt versuchen personel die CH zu verbessern. Das waren Bsp. Eins muss man ihm wirklich lassen, er hat die Nati spielerisch tatsächlich verbessert, in der Offensive strahlen wir mehr gefahr aus. Das sind jetzt alles Dinge die ich so empfinde. Aber ich wünsche im viel Glück.
    16 4 Melden
    • Bluetooth 04.03.2016 23:41
      Highlight Abdi wird überbewertet! Als er noch in der 2. englischen Liga spielte, interessierte es noch keine Sau, was er dort tat. Dann ist er mit dem Team mal aufgestiegen und plötzlich schreien alle Schweizer seinen Namen. Mehr als die Hälfte hat ihn noch nie mit Watford spielen sehen. Sie wissen nur, dass er in der PremierLeague spielt.
      Abdi ist nicht schlecht aber auch nicht so besonders gut. Sein Stammplatz wird ihm mehr und mehr von Behrami weggenommen, der sich an der PL langsam anpasst.
      Abdi hat definitiv eine Chance verdient, aber auf seiner Position herrscht in der Nati ein totaler Überschuss.
      2 0 Melden
  • maxi 04.03.2016 16:00
    Highlight schade!
    25 3 Melden

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