Sport

Die Wege trennen sich trotz Klassenerhalt: Zdenek Zeman ist nicht mehr Lugano-Trainer

04.06.16, 17:16 04.06.16, 19:12

Der FC Lugano und Trainer Zdenek Zeman gehen getrennte Wege. Der 69-jährige gebürtige Tscheche teilte dem Tessiner Super-League-Klub mit, dass er den auslaufenden Vertrag nicht verlängern wird.

Wer die Nachfolge der knorrigen Trainerlegende antreten wird, ist noch offen. Dem Vernehmen nach orientiert sich Luganos Präsident Angelo Renzetti bei der Suche Richtung Italien.

Zdenek Zeman verlängert trotz Klassenerhalt nicht in Lugano. Bild: freshfocus

Zeman führte den FC Lugano im ersten Jahr nach der Rückkehr in die Super League mit spektakulärem Offensivfussball zum Ligaerhalt (9. Platz) und in den Cupfinal (0:1 gegen den FCZ). Den Trainerjob im Tessin hatte er vor der Saison von Livio Bordoli übernommen, der nach dem bewerkstelligten Aufstieg zum FC Aarau wechselte.

Lugano konnte sich somit zum zweiten Mal in Folge nicht auf eine weitere Zusammenarbeit mit seinem Trainer einigen, obwohl die Saisonziele erreicht wurden. Das Zünglein an der Waage dürfte dieses Mal die Niederlage im Cupfinal gespielt haben. Mit den zusätzlichen Einnahmen von gut drei Millionen Franken wäre der Klub eher imstande gewesen, Zemans Forderungen nach Verstärkungen zu erfüllen. (zap/sda)

Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Wären unsere Fussball-Klubs ehrlich, sähen ihre neuen Logos so aus

Wenn am Wochenende die Super League ihren Spielbetrieb nach der Winterpause wieder aufnimmt, dann macht Lausanne-Sport dies mit einem neuen Logo. Weil es Anlehnungen an den neuen Besitzer enthält, stösst es auf grosse Kritik.

Dabei sind die Waadtländer doch nur Vorreiter! So würden die Schweizer Klubs heissen, wären sie in den USA zuhause.

Artikel lesen