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epa04557576 German goalkeeper Manuel Neuer (C) arrives on the red carpet with Swiss TV reporters Rainer Maria Salzgeber (L) and Bernard Thurnheer (R) prior to the FIFA Ballon d'Or 2014 gala held at the Kongresshaus in Zurich, Switzerland, 12 January 2015.  EPA/WALTER BIERI

Wenn der Manuel Neuer schon mal da ist, dann wollen selbst Rainer Maria Salzgeber und Bernard Thurnheer ein Foto mit ihm. Bild: EPA/KEYSTONE

Der WM-Titel zählt

Kein Groll bei Neuer: «Ich verlasse dieses Haus mit einem Grinsen»

Manuel Neuer hätte als erster Goalie Weltfussballer des Jahres werden können. Vielleicht sogar müssen. Am Ende wurde er klar hinter Cristiano Ronaldo Dritter. Er nimmt's gelassen – andere weniger.

>> Hier sehen Sie, welcher Trainer und welcher Captain wem seine Stimme gab!

Cristiano Ronaldo ist ein würdiger Weltfussballer 2014 – keine Frage. Was der Portugiese immer leistet, ist schlicht genial. Wie viel dieser dritte Titel ihm bedeutet, zeigt er ganz am Ende seiner Rede mit dem Urschrei. Er sei auch froh, dass sein Sohn langsam begreife, warum er da auf der Bühne stehe und hätte nach eigenen Aussagen «nicht gedacht, dass ich diesen kleinen Ball noch einmal gewinnen würde».

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Ronaldos Siegschrei nach seiner Dankesrede. Video: SRF

Jetzt aber bläst der Portugiese zum Angriff: «Vielleicht hole ich Messi noch ein. Ich habe gesagt, ich will als Bester der Geschichte des Fussballs eingehen.»

«Ich bin Mannschafts-Spieler und wir sind Weltmeister geworden»

Von solchen Worten ist Manuel Neuer weit entfernt. Er sagt: «Ich verlasse dieses Haus mit einem Grinsen. Es ist ein gewonnener Tag für mich. Das ganze Jahr 2014 war einfach unglaublich für mich, wir haben so viele Erfolge feiern dürfen. Es wird für immer in Erinnerung bleiben.» Und auf die Frage, ob ihn dieser dritte Platz wurmt, gibt er die einzig richtige Antwort: «Ich bin Mannschafts-Spieler und wir sind Weltmeister geworden.» Dabei bedankte sich Neuer auch kurz nach der Wahl bei den Fans für die Stimmen und gratulierte (erst zwar dem falschen, aber immerhin) Ronaldo zum Sieg.

Neuer gratuliert falschem Ronaldo

Da ist der Adressat noch falsch, doch Neuer löscht den Tweet schnell wieder und ... Bild: Twitter

... gratuliert dem richtigen Ronaldo.

Insbesondere aus Deutschland hört sich der Tenor genauso an. Man hatte zwar gehofft, dass es endlich mal ein Torhüter und nach Lothar Matthäus 1991 auch wieder einmal ein Deutscher ganz an die Spitze schafft, aber der Weltmeistertitel tröstet.

Auch Toni Kroos sagt, was wohl viele denken: «Manu war mit Abstand der beste Torhüter, Cristiano der beste Feldspieler. Zwischen diesen beiden musste man sich entscheiden.» Auch Ottmar Hitzfeld sieht den Grund, warum Neuer leer ausging insbesondere in dessen Position: «Stürmer sind immer spektakulärer als der Mann, der im Kasten steht. Offensive Spieler haben da einen Vorteil. Vielleicht ist die Zeit noch nicht reif, dass ein Torhüter zum besten Spieler der Welt auserkoren wird.» 

Alle Gewinner des Ballon d'Or

Beckenbauer: «Ich empfinde es als ungerecht»

Franz Beckenbauer fasst dies noch kürzer zusammen: «Die Leute wollen Tore sehen und nicht die Menschen, die Tore verhindern.» Allerdings nörgelt der Kaiser auch noch ein bisschen offener an der Wahl herum: «Ich empfinde es als ungerecht. Letztes Jahr hat Franck Ribéry alles gewonnen und Ronaldo nichts. Trotzdem ist Ronaldo Weltfussballer geworden. Scheinbar zählen bei dieser Wahl die Erfolge nicht, sondern die persönliche Erscheinung.»

Vorbei ist das Thema Weltfussballer des Jahres für Manuel Neuer aber noch nicht. Teamkollege Philipp Lahm ist überzeugt: «Er kann in den nächsten Jahren immer Welttorhüter werden.»

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Fifa Ballon d'Or 2015

mit Material von Spiegel.de.



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«Wir verspüren keinen negativen Druck» – YB muss in Valencia punkten

Mut und Solidarität verlangt Gerardo Seoane von seinen Spielern für den Match in Valencia. Sie sollen die Zweikämpfe suchen, sich unterstützen und, wenn sich die Möglichkeit bietet, ohne Umschweife nach vorne spielen.

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