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Granit Xhaka ist mit seinem ersten halben Jahr bei Arsenal zufrieden. Bild: Adam Holt/REUTERS

Granit Xhaka: «Habe mich daran gewöhnt, dass extrem viel erwartet wird»

Im Interview mit der Nachrichtenagentur SDA spricht Granit Xhaka (24) über sein erstes halbes Jahr beim englischen Topklub Arsenal. «Ich bin angekommen und glücklich», sagt der Ex-Basler.

10.01.17, 09:10 10.01.17, 11:30


Granit Xhaka bewegt sich im internationalen Hochpreissegment. Wenn ihm etwas gelingt oder missrät, verfasst jedes Internet-Portal eine eigene Schlagzeile. Nichts bleibt unkommentiert, Informationen aus zweiter und dritter Hand werden medial interpretiert. Rund um den Globus bekommt ein Millionenpublikum sofort mit, wenn bei den «Gunners» Rauch aufsteigt. Xhaka kennt die enormen Ansprüche: «Ich habe mich daran gewöhnt, dass von Arsenal immer und überall extrem viel erwartet wird.»

Nach 20 Runden in der Premier League zieht der 24-Jährige nun eine erste Zwischenbilanz. Er sei angekommen und glücklich. Das Vertrauen ihm gegenüber wachse. «Ich bin ein paar Schritte weiter als im Sommer. Das spürt man im Training, im täglichen Umgang mit den Mitspielern, das spüre ich an den Spieltagen.»

Xhakas kleine Aussetzer bereiten Arsène Wenger hin und wieder Sorgen. Bild: Andrew Couldridge/REUTERS

Der Coach Arsène Wenger übertrage ihm «bereits sehr viel Verantwortung». Er habe sich an den grösseren Rahmen gewöhnt: «Die neue Dimension ist für mich inzwischen Alltag.» Auf der Insel verfolgt der ehemalige Captain von Mönchengladbach hohe Ziele. Ihm schwebt vor, sich inner- und ausserhalb der Kabine einen ähnlichen Status zu erarbeiten wie bei der Borussia.

Arsenals Passkönig

Der Blick in die Statistikspalten verdeutlicht Xhakas Stellenwert, den er sich innerhalb der letzten Monate erkämpft hat. Nur zwei Arsenal-Professionals kommen auf mehr als 25 Wettbewerbspartien. Zu Gute kam dem Schweizer sicherlich auch, dass mit Santi Cazorla ein direkter Konkurrent im zentralen Mittelfeld verletzt ist. Ein Trend, der bereits an der letzten EM-Endrunde in Frankreich zu erkennen war, setzt sich aber fort: Xhaka ist ein Passkönig, seine 1098 Zuspiele in der Liga sind aktuell eine teaminterne Bestmarke.

Granit Xhaka und Freundin Leonita fühlen sich in London wohl.

Dass er nach einem Platzverweis und zwei, drei heiklen Szenen im eigenen Strafraum vom früheren Liverpooler und jetzigen BBC-Kommentator Danny Murphy im Dezember als «dreckig und rücksichtslos» kritisiert worden ist, lässt den 50-fachen Internationalen kalt: «Es ist die Meinung eines Ex-Fussballers, die mich in dieser Form nicht allzu sehr berührt.» (pre/sda)

So hat sich Granit Xhaka bei «FIFA» entwickelt

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Zeno Hirt, 25.6.2017
Immer wieder mal schmunzeln und sich freuen an dem, was da weltweit alles passiert! Genial!

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Herr und Frau Mötzli, können wir uns nicht einfach mal freuen?!

Die Schweiz schlägt Serbien hochdramatisch 2:1. Schlagzeilen machen aber die Doppeladler beim Jubel von Granit Xhaka und Xherdan Shaqiri. Die Gesten waren unüberlegt und unnötig. Aber auch verständlich für Spieler, bei denen sich so viel um Identität und Zugehörigkeit dreht.

Als sich Xherdan Shaqiri nach seinem 2:1 in der 90. Minute gegen Serbien dazu entschied, seine Hände zum Doppeladler zu formen, da wurde er innert Sekunden vom Helden zum Deppen. 

Zumindest für ganz viele Schweizer Fans. Die Freude über den Sieg wurde schnell gedämpft. Dürfen sich Schweizer da überhaupt noch freuen? Das war doch Hochverrat!

Zum Glück, so muss man fast sagen, haben Shaqiri und Xhaka mit dem Doppeladler für einen kleinen Skandal gesorgt. Sonst, man stelle sich vor, hätten …

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