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Im letzten Spiel das Streller bestritt, schoss er gegen Liverpool das Game-Winning-Goal zum 1:0. Bild: KEYSTONE

Vorschau auf die 17. Runde

Spitzenkampf im Letzigrund – Streller voraussichtlich mit Comeback

30.11.14, 11:14 30.11.14, 15:48

Der Klassiker Zürich gegen Basel ist die Affiche von heute. Zwei Punkte trennen den Cupsieger und den Meister an der Tabellenspitze. Der FCB darf sich auf das Comeback von Marco Streller freuen.

Seit Mitte Oktober fehlt dem FC Basel sein Captain. Der 33-jährige Stürmer Marco Streller meldete sich nach seinem Siegestor gegen Liverpool (1:0) in der Champions League stets verletzt ab. Zunächst wurde seine Absenz mit einer Zerrung im Oberschenkel begründet, dann fiel die Teamstütze mit einer Diskushernie im Lendenwirbelbereich aus. Nun soll der fünffache Saisontorschütze am Sonntag im Letzigrund zum Spitzenspiel zwischen dem Zweiten und dem Ersten wieder einlaufen.

Streller trainierte diese Woche mit der ersten Mannschaft. Bild: EPA/KEYSTONE

Das Hinspiel im St.Jakob-Park hat der FCB nach Toren von Gashi, Zuffi, Kakitani und Delgado und dem Gegentor von Chermiti mit 4:1 gewonnen. Der FCZ erlitt dabei die höchste Saisonniederlage und wurde gleichzeitig vom Meister vom Spitzenrang gestossen. Laut FCZ-Trainer Urs Meier hat sein Team seitdem an Stabilität zugelegt und wiederholt bewiesen, dass es auch auf einen Rückstand reagieren kann.

FCB-Topscorer Gashi war den Zürchern in der letzten Begegnung einen Schritt voraus. Bild: KEYSTONE

In einer weiteren Partie vom Sonntag kommt es zum Duell um Platz 3 zwischen den Young Boys und St.Gallen. Anspruch und Wirklichkeit klaffen bei YB (noch) auseinander. Den Bernern, die sich mit drei Siegen nacheinander von einer erneuten Baisse erholt haben, bietet sich gegen die Ostschweizer die Möglichkeit, auf Rang drei vorzustossen. Nach fünf Partien ohne Sieg und keinem einzigen Treffer strebt Thun in Vaduz nicht nur Tore, sondern auch Punkte an, um den Anschluss an die Europacup-Plätze nicht zu verlieren. Die Super-League-Partien von heute Nachmittag können Sie bei uns im Liveticker mitverfolgen. (si/cma)

Kann YB den FC St.Gallen überholen? Im Stade de Suisse kommt es zum Verfolgerduell.  Bild: KEYSTONE

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Diese 9 Gefahren lauern vor der Meister-Erlösung nach 32 Jahren noch auf YB 

Sieben Punkte Vorsprung weist YB auch nach dem zweiten Direktduell der Saison auf Basel aus. Aus eigener Kraft kann der achtfache Meister den Titel nicht mehr verteidigen. Die Young Boys können sich nur noch selbst schlagen. Das sind die neun Gefahren auf dem Weg zur Meisterschaft.

Seit 1986 wartet YB auf den zwölften Meistertitel. Selbst Xamax, Aarau, Servette, Sion, GC oder Luzern warten weniger lange auf die Trophäe. Die Vize-Meisterschaften von 2004, 2008, 2009, 2010, 2015, 2016 und 2017 sind auch kein Trost. Aber jetzt, 2018 soll es klappen. Allerdings lauern noch Gefahren auf das Team von Adi Hütter.

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