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British comedian known as Lee Nelson (unseen) throws banknotes at FIFA President Sepp Blatter as he arrives for a news conference after the Extraordinary FIFA Executive Committee Meeting at the FIFA headquarters in Zurich, Switzerland, in this July 20, 2015 file photo. Blatter faces a 90 day suspension from football if the governing body's Ethics judge backs a prosecutor's recommendation, a close friend and former advisor to Blatter told Reuters on October 7, 2015. Blatter's long-term confidant Klaus Stoehlker said the decision by judge Hans-Joachim Eckert was expected by October 9. Reuters was unable to confirm the information with FIFA's Ethics Committee or with FIFA itself. REUTERS/Arnd Wiegmann/Files      TPX IMAGES OF THE DAY

Symbolbild. Bild: Arnd Wiegmann/REUTERS

Weitere dubiose Zahlung bei WM 2006

24.03.17, 19:36 25.03.17, 15:30


Das Nachrichtenmagazin «Der Spiegel» berichtete in der Affäre um die Vergabe der Fussball-WM 2006 von einer weiteren dubiosen Zahlung an einen Lobbyisten.

Der inzwischen verstorbene Libanese Elias Zaccour, der sehr gute Kontakte zu den damaligen Entscheidungsträgern über die WM-Vergabe besass, soll vom Medienkonzern Kirch Media zweimal ein Honorar über je eine Million Dollar erhalten haben. Während die erste Zahlung seit 2003 bekannt ist, wurde die zweite Million dem Bericht zufolge nach dem 7. Juli 2000, dem Tag der WM-Vergabe durch die FIFA, überwiesen.

Der ehemalige Kirch-Geschäftsführer Dieter Hahn sagte dem «Spiegel», er erinnere sich nicht mehr an einen Vorgang, der 17 Jahre zurückliege. Der Kirch-Konzern besass die TV-Rechte an der WM 2006 und hatte unbestritten ein grosses Interesse daran, dass die Endrunde in Deutschland stattfand. Unbestritten ist auch, dass Zaccour ein enger Vertrauter der früheren FIFA-Funktionäre Jack Warner und Mohamed Bin Hammam war. Beide spielen in dem seit fast eineinhalb Jahren ungeklärten WM-Skandal mutmasslich entscheidende Rollen.

Dubios an dem Vertrag zwischen dem Kirch-Konzern und Zaccour ist dem «Spiegel» zufolge, dass der Libanese die insgesamt zwei Millionen Dollar offiziell für Beratungsleistungen im Bereich Filmrechte erhalten sollte. In diesem Bereich soll er sich jedoch nicht ausgekannt haben. (sda/dpa)

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Brikne, 20.7.2017
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