Sport
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EM-Qualifikation, 8. September

D: Irland – Deutschland 1:0
D: Georgien – Gibraltar 4:0
D: Schottland – Polen​ 2:2

F: Nordirland – Griechenland 3:1
F: Rumänien – Finnland 1:1
F: Ungarn – Färöer 2:1

I:​ Albanien – Serbien 0:2
I: Portugal – Dänemark​ 1:0

Auf der Tribüne im albanischen Elbasan blieb heute alles ruhig.
Bild: GEORGI LICOVSKI/EPA/KEYSTONE

Alles ruhig bei Albanien gegen Serbien +++ Irland schlägt Weltmeister Deutschland +++ Lewandowski-Show geht weiter

Das mit Spannung erwartete Duell zwischen Albanien und Serbien endet mit einem 0:2 für die Gäste aus Serbien. Auf dem Spielfeld bleibt alles ruhig. Deutschland muss derweil in Irland eine überraschende Pleite einstecken und Lewandowski schnürt in Schottland mal wieder einen Doppelpack.

08.10.15, 22:53 09.10.15, 06:33


Gruppe D: Irland besiegt Deutschland

Ein Punktgewinn hätte der deutschen Nationalmannschaft gereicht, um sich in Irland für die Europameisterschaft zu qualifizieren. Doch die Iren wehren sich clever und können in der 70. Minute durch einen Konter von Shane Long das Game-Winning-Goal erzielen. Im Parallelspiel in Schottland sieht es lange nach einem Sieg der Hausherren aus, doch in letzter Sekunde kann Robert Lewandowski mit seinem zweiten Treffer des Abends den 2:2-Ausgleich markieren. 

In der Gruppe D kommt es am Sonntag so zum grossen Direktduell zwischen Polen und Irland um den Direkteinzug zur EM 2016. Deutschland reicht im Heimspiel gegen Georgien ein Punkt, Schottland ist definitiv raus aus dem Rennen.

Shane Long zieht der gesamten Deutschland-Verteidigung davon und erzielt in der 70. Minute das 1:0.
gif: streamable.com

Lewandowski trifft in Schottland nach knapp zwei Minuten zum 1:0.
gif: streamable.com

Matt Ritchie knallt die Kugel in der 45. Minute zum 1:1 in den Winkel.
gif: gfycat.com

Steven Fletchers Treffer zum 2:1 ist nicht minder sehenswert.
gif:  gfycat.com

Lewandowski stochert die Kugel in letzter Sekunde zum 2:2 über die Linie. 
gif: streamable.com

Telegramme:

Georgien - Gibraltar 4:0 (3:0). - Tiflis. - SR Boiko (Ukr). - Tore: 30. Wazadse 1:0. 35. Okriaschwili (Foulpenalty) 2:0. 45. Wazadse 3:0. 87. Kasaischwili 4:0.

Irland - Deutschland 1:0 (0:0). - Dublin. - SR Velasco Carballo (Sp). - Tor: 70. Long 1:0.

Schottland - Polen 2:2 (1:1). - Glasgow. - SR Kassai (Un). - Tore: 3. Lewandowski 0:1. 45. Ritchie 1:1. 62. Steven Fletcher 2:1. 95. Lewandowski. 

bild: srf

Gruppe I: Albanien hat es in den eigenen Händen

Portugal, das schlecht in die Qualifikation gestartet ist, hat nach dem 1:0-Heimsieg gegen Dänemark das Ticket nach Frankreich auf sicher. Der Monegasse João Moutinho trifft in der 67. Minute nach einem Dribbling an der Strafraumgrenze und mit einem Schuss ins Lattenkreuz. Die Dänen haben ihr Pensum absolviert und können den Umweg über die Playoffs nur noch verhindern, wenn Albanien zum Abschluss am Sonntag in Armenien nicht gewinnt.

Die Albaner unter anderem mit den Super-League-Spielern Berat Djimsiti und Taulant Xhaka verlieren im Hochrisikospiel gegen Serbien 0:2. Beide Treffer fallen in der Nachspielzeit. Das entscheidende Tor gelingt ManCity-Spieler Aleksandar Kolarov in der 91. Minute. 

Kolarov trifft in der 91. Minute zum spielentscheidenden 1:0. 
gif: watson/srf

Telegramme:

Albanien - Serbien 0:2 (0:0). - Elbasan. - SR Rizzoli (It). - Tore: 91. Kolarov 0:1. 94. Ljajic 0:2.

Portugal - Dänemark 1:0 (0:0). - Braga. - SR Clattenburg (Ho). - Tor: 66. Joao Moutinho 1:0.

bild: teletext

Gruppe F: Nordirland erstmals dabei

Nordirland qualifiziert sich dank einem 3:1-Heimsieg gegen das in dieser Qualifikation völlig indisponierte Griechenland erstmals überhaupt für eine Endrunde. Die Nordiren, die 1958, 1982 und 1986 bei Weltmeisterschaften dabei waren, gehen durch Steven Davis nach 35 Minuten 1:0 in Führung. Nach der Pause erhöht Josh Magennis in der 49. Minute mit der Schulter auf 2:0. Der dritte Treffer, erneut durch Davis, zerstreut die letzten Zweifel am Ausgang des Spiels.

In Nordirland knallen jetzt die Korken. 
Bild: Jason Cairnduff/REUTERS

Rumänien verhindert den Fall auf den dritten Platz erst dank dem 1:1-Ausgleich gegen Finnland in der 91. Minute. Ovidiu Hoban erzielt das erste Tor für die Rumänen nach zuletzt drei torlosen Remis in Folge. Mit einem Sieg auf den Färöern am Sonntag haben sie Platz zwei auf sicher. Das drittplatzierte Ungarn liegt nach einem mühevollen 2:1-Sieg über die Färöer einen Punkt zurück. 

Telegramme:

Nordirland - Griechenland 3:1 (1:0). - Belfast. - SR Nijhuis (Ho). - Tore: 35. Steven Davis 1:0. 49. Magennis 2:0. 58. Steven Davis 3:0. 87. Aravidis 3:1.

Rumänien - Finnland 1:1 (0:0). - Bukarest. - SR Thomson (Scho). - Tor: 67. Pohjanpalo 0:1. 91. Hoban 1:1.

Ungarn - Färöer 2:1 (0:1). - Budapest. - SR Schörgenhofer (Ö). - Tore: 11. Jakobsen 0:1. 63. Böde 1:1. 71. Böde 2:1.

bild: teletext

(cma/si)

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Brikne, 20.7.2017
Neutrale Infos, Gepfefferte Meinungen. Diese Mischung gefällt mir.

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3Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • SandroSommer 09.10.2015 00:22
    Highlight als Albaner muss ich zugeben dass das schwach war. Eigentlich koennen es diese Jungs besser
    10 14 Melden
  • Aufblasbare Antonio Banderas Liebespuppe 09.10.2015 00:13
    Highlight heisst das wenn deutschland das nächste spiel auch überraschend verliert qualifizieren sie sich nicht?
    6 1 Melden
    • Amadeus75 09.10.2015 07:13
      Highlight eragon272727
      Sollte Deutschland gegen Georgien verlieren und es im Spiel Polen gegen Irland keinen Sieger geben, hätte Deutschland die direkte Qualifikation verpasst und müsste als Dritter der Gruppe in die Play-offs um sich für die EM zu qualifizieren.
      2 0 Melden

Herr und Frau Mötzli, können wir uns nicht einfach mal freuen?!

Die Schweiz schlägt Serbien hochdramatisch 2:1. Schlagzeilen machen aber die Doppeladler beim Jubel von Granit Xhaka und Xherdan Shaqiri. Die Gesten waren unüberlegt und unnötig. Aber auch verständlich für Spieler, bei denen sich so viel um Identität und Zugehörigkeit dreht.

Als sich Xherdan Shaqiri nach seinem 2:1 in der 90. Minute gegen Serbien dazu entschied, seine Hände zum Doppeladler zu formen, da wurde er innert Sekunden vom Helden zum Deppen. 

Zumindest für ganz viele Schweizer Fans. Die Freude über den Sieg wurde schnell gedämpft. Dürfen sich Schweizer da überhaupt noch freuen? Das war doch Hochverrat!

Zum Glück, so muss man fast sagen, haben Shaqiri und Xhaka mit dem Doppeladler für einen kleinen Skandal gesorgt. Sonst, man stelle sich vor, hätten …

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