Sport
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Glück gehabt! Die Schweizer Frauen-Nati schenkt Kamerun den Sieg – und zieht trotzdem ins WM-Achtelfinale ein

Die Schweizerinnen verlieren das letzte und entscheidende Gruppenspiel gegen Kamerun mit 1:2 und vergeben damit die Chance auf den fixen Einzug in die K.o.-Runde. Doch das Glück ist der Fussball-Nati hold. 



Eigentlich hatte es so vielversprechend angefangen. Die Schweizer Frauen-Nati war in der ersten Halbzeit klar das bessere Team und führte nach 24 Minuten durch den Treffer von Ana Maria Crnogorcevic.

GIF: Tor CrnogorcevicGIF: Tor Crnogorcevic

Tor Crnogorcevic. gif: watson

Die Nervosität war verflogen – die Schweizerinnen dominierten bis zum Ende der ersten Halbzeit, vergaben aber schöne Chancen:

Animiertes GIF GIF abspielen

Humm in der 16. Minute. gif: watson

Animiertes GIF GIF abspielen

Bachmann in der 20. Minute gif: watson

Doch nach der Pause wendete Kamerun die Partie. Gabrielle Onguene – eindeutig die beste Frau auf dem Platz – schoss in der 47. Minute den Ausgleich.

Animiertes GIF GIF abspielen

Ausgleich von Onguene. gif: watson

Besonders bitter: Der Schweiz war zuvor ein Einwurf fälschlicherweise aberkannt worden.

Dann war's um die Nati geschehen – Kamerun riss das Spiel an sich, Onguene blieb brandgefährlich und schliesslich schoss Ngono Mani in der 62. Minute den wunderschönen Führungstreffer. 

Animiertes GIF GIF abspielen

Die Schweizerinnen dümpelten derweil vor sich hin, die Abwehr liess sich von den Kamerunerinnen vorführen und in der Offensive gingen praktisch alle Bälle verloren. Der einzige Höhepunkt der Schweizerinnen in der zweiten Halbzeit war eine Parade von Torhüterin Thalmann.

Animiertes GIF GIF abspielen

gif: watson

Nach einer fünfminütigen Nachspielzeit, in der es eigentlich nur noch Spielunterbrüche zu sehen gab, wurde endlich erlösend abgepfiffen. Die Afrikanerinnen feierten mit ihrem Platz als Gruppenzweiter den Einzug in die Achtelfinals.

Cameroon's Gabrielle Onguene (7) and Jeannette Yango (10) celebrate a goal against Switzerland during the first half of a FIFA Women's World Cup soccer match, Tuesday, June 16, 2015 in Edmonton, Alberta, Canada. (Jason Franson/The Canadian Press via AP) MANDATORY CREDIT

Gabrielle Onguene – die beste Frau auf dem Feld. Bild: AP/CP

Trotz der Niederlage reicht es der Schweiz für den Einzug in die K.o.-Runde. Weil die USA gegen Nigeria in der Gruppe D 1:0 gewannen, haben die Schweizerinnen als eine der vier besten Drittplatzierten den Einzug ins Achtelfinale auf sicher.

Grund für die gute Platzierung war der 10:1-Kantersieg gegen Ecuador. Nun trifft die Schweiz im Achtelfinal in der Nacht auf Montag (1.30 Uhr Schweizer Zeit) auf Gastgeber Kanada. (si/dwi)

Abonniere unseren Newsletter

Abonniere unseren Newsletter

7
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
7Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • droelfmalbumst 17.06.2015 08:01
    Highlight Highlight Klassisch... mal gewinnen und "woaa bääm wir sind so krass" dann kommt Kamerun und adé merci... Gegen Kanada wird das sowas von bitter... aiaiai
    6 10 Melden
  • 8004 Zürich 17.06.2015 07:02
    Highlight Highlight Kathrin Lehmann als Co-Kommentatorin war allerfeinste Realsatire, fachlich total unqualifiziert. Eigentlich liess sie sich die ganze Zeit bloss über die Schiedsrichterin aus. Bei einem vermeintlichen Foul Kameruns rief sie: "Das ist kein Vorteil, das ist eine gelbe Karte!" (als gäbe es nur entweder oder). Dani Wyler trocken: "Also die Schiedsrichterin gab gar kein Foul." Nach dem 2:1 sagte sie 30s gar nichts und dann: "Eigentlich ist ja gar nichts passiert. Die Zeit ist ja noch lang." Und in der 89.: "Das werden jetzt ganz lange Minuten." (für wen?!). Dann faselte sie nach Abpfiff noch von...
    16 3 Melden
    • 8004 Zürich 17.06.2015 07:37
      Highlight Highlight …der guten kameruner Leistung, mit welcher sie es den Schweizerinnen trotz des organisatorischen Chaos‘ schwer gemacht habe (welches Chaos? In der 2. HZ war Kamerun der CH schlicht in jeder Hinsicht haushoch überlegen). Die einzig fachlich korrekt kommentierte Sachen waren beim 2:1 in der Slowmo „Alle Schweizerinnen schauen nur auf den Ball. Keine deckt den leeren Raum.“, sowie das Lob über die starke Kameruner Nr. 7 und die Torhüterin. Allensfalls noch: „Jetzt muss etwas Ungeplantes (?) kommen.“ Wenn Fussball von Frauen flächendeckend ernst genommen werden soll, wäre z.B. eine kompetente...
      10 2 Melden
    • Hans Jürg 17.06.2015 07:46
      Highlight Highlight zum Glück wurde das Spiel auch auf ZDF (odef wars ARD?) übertragen. Da war der Kommentar fachkundiger.
      13 1 Melden
    • 8004 Zürich 17.06.2015 07:47
      Highlight Highlight … Co-Moderation ein Anfang. Weshalb muss eine Frau das mitkommentieren bloss weil es sich nicht um Fussball von Männern handelt? Die kompetenesten und telegensten sollen das machen, wenn das ein Mann ist, dann ist das halt so (wobei Fussballwissen beim SRF auch sonst nicht gerade überquillt). Eben wegen solchen Dingen bleibt es in der Wahrnehmung weiterhin bei einem Fussball/Frauenfussball-Ding, anstatt einfach Fussball. Die Studiogäste, v.a. Ex-Natitrainierin von Siebenthal fand ich aber sehr gut; die könnte man auch sonst bringen, sie erscheint mir fachkundiger als als z.B. Andy Egli.
      11 3 Melden
    Weitere Antworten anzeigen

«Wir verspüren keinen negativen Druck» – YB muss in Valencia punkten

Mut und Solidarität verlangt Gerardo Seoane von seinen Spielern für den Match in Valencia. Sie sollen die Zweikämpfe suchen, sich unterstützen und, wenn sich die Möglichkeit bietet, ohne Umschweife nach vorne spielen.

Die Young Boys erwarten eine andere Partie als vor zwei Wochen daheim gegen Valencia. Die Verteidigung wird mehr gefordert sein, die Phasen mit Ballbesitz kürzer. Trotzdem soll einiges so laufen wie in der zweiten Halbzeit beim 1:1 gegen Valencia. Loris Benito hofft, dass sie die Spanier erneut mit ihrem physischen Spiel bedrängen können.

Von Druck will Benito trotz der entscheidenden Bedeutung der Partie nichts wissen: «Wir verspüren keinen negativen Druck. Wir sind mit Hoffnungen hierher …

Artikel lesen
Link to Article