Sport
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Footballer Manuel Neuer of Germany, center, poses with Swiss TV reporter Rainer Maria Salzgeber, left, and Bernhard Thurnheer on the red carpet prior to the FIFA Ballon d'Or 2014 gala held at the Kongresshaus in Zurich, Switzerland, Monday, January 12, 2015. (KEYSTONE/Walter Bieri)

Wenn selbst gestandene Männer auf ein Foto wollen, ist wieder Weltfussballerwahl. SRF-Moderatoren Rainer M. Salzgeber (l.) und Beni Thurnheer(r.) mit Manuel Neuer. Bild: KEYSTONE

Ballon d'Or 2014

Die besten Szenen und Tweets zur Weltfussballerwahl

Haben Sie gestern die Ballon-d'Or-Wahl verpasst? Nicht so schlimm, wir haben die Highlights für Sie rausgesucht. 

13.01.15, 10:30 13.01.15, 17:06

Moderatorin: Kate Abdo

Kate Abdo führte souverän durch die Show. Die Britin parlierte dabei in Englisch, Französisch, Spanisch und Deutsch, alles wäre es das Leichteste der Welt. Und wenn noch ein usbekischer Spieler auf die Bühne gekommen wäre, hätte die braungebrannte Dame sicher auch da mit ihrem Sprachkenntnissen geglänzt. Nur Portugiesisch, das ging nicht.

ZURICH, SWITZERLAND - JANUARY 12: Presenter Kate Abdo smiles during the FIFA Ballon d'Or Gala 2014 at the Kongresshaus on January 12, 2015 in Zurich, Switzerland. (Photo by Philipp Schmidli/Getty Images)

Bild: Getty Images Europe

Bastian Baker singt ein Ständchen

Auch wenn der Schweizer Pop-Barde nicht alle Töne trifft, Cristiano Ronaldo ist offensichtlich fasziniert vom einfühlsamen Sänger.

Ein von 433 (@by433) gepostetes Foto am

Die Mannschaft des Jahres mit David Luiz

FIFA/FIFPRO WORLD XI (Mannschaft des Jahres)

Torhüter: Neuer.
Verteidigung: Philipp Lahm (De/Bayern München), Sergio Ramos (Sp/Real Madrid), David Luiz, Thiago Silva (beide Br/Paris St-Germain). Mittelfeld: Toni Kroos (De/Real Madrid), Andres Iniesta (Sp/FC Barcelona), Angel di Maria (Arg/Manchester United).
Sturm: Ronaldo, Messi, Arjen Robben (Ho/Bayern München). 

Die Mannschaft des Jahres stellte sich praktisch von selbst auf. Nur die Wahl von David Luiz gab zu reden. Schliesslich war der Innenverteidiger nicht immer Stammspieler bei Chelsea und sah beim 1:7-Debakel der Brasilianer gegen Deutschland nicht sehr gut aus.

Trainer des Jahres: Jogi Löw

Weltmeister Jogi Löw setzte sich bei der Wahl gegen Champions-League-Finalist Diego Simeone und Sieger Carlo Ancelotti durch. 

Modezar Messi

Bei der Ankunft von Sergio Ramos und seiner Begleitung wollte man schon die Modepolizei informieren, als sich Messi wenig später tatsächlich auch dieses Jahr getraute, einen flippigen weinroten Anzug anzuziehen. Wenn der Argentinier nächstes Mal zum neunten Mal nominiert werden sollte, wird Messi vielleicht wirklich im Clownkostüm auftreten.

Skurille Lobhudelei

Bei den drei Kandidaten zum Weltfussballer triefte es nur so vor Pathos: Ancelotti schwärmte über Ronaldo, Guardiola findet Neuer als Goalie toll, aber als Mensch noch viel besser und Luis Enrique meint über Schützling Messi, er sei der beste Spieler aller Zeiten. Messi nahm die Lobhudelei seines Trainers, mit dem er nach einigen Medienberichten das Heu nicht auf der gleichen Bühne haben soll, mit stoischer Miene zur Kenntnis. 

Unverständliche Ausreisser

181 Nationaltrainer, 182 Spielführer von Nationalteams und 181 Medienvertreter beteiligten sich an der Abstimmung zum FIFA Ballon d'Or. Wen die Stimmberechtigten wählten, können Sie hier nachlesen. Neben Ronaldo, Messi und Neuer haben unter anderem auch Diego Costa, Thibaut Courtois, Yaya Touré und Paul Pogba Punkte bekommen. Nichts gegen die Qualität von diesen Topfussballern, aber als Weltfussballer 2014?

Moderator Thierry Henry verkündet den Sieger

Emotionsloser Henry 

Video: YouTube/FootballHD

Dass Thierry Henry eher ein ruhiger Zeitgenosse ist, stellt kein grosses Geheimnis dar. Der Franzose muss aber offenbar noch Beruhigungstabletten zu sich genommen haben, setzt die Arsenal-Legende beim Ronaldo-Triumph doch ein ziemlich angewidertes Gesicht auf. Vielleicht wollte Henry auch einen Erfolg seines ehemaligen Teamkollegen Messi sehen.

Cristiano Ronaldo als Weltfussballer

Cristiano Ronaldo wird zum dritten Mal nach 2008 und 2013 Weltfussballer. Der Portugiese gewann den Titel mit 37,66 % aller eingegangenen Stimmen vor Lionel Messi (15,76 %) und Manuel Neuer (15,72 %).

Ronaldo mit dem Urschrei

Cristiano Ronaldo zeigt eine (erstaunlich) bescheidene Sieges-Rede, ehe am Schluss die Emotionen doch noch überborden und er einen überraschenden Urschrei loslässt. 

Video: YouTube/HmanHD

Ronaldo Junior kommt auf die Bühne

Ronaldo Junior, dessen Mutter für die Öffentlichkeit noch immer unbekannt ist – nachdem sie angeblich eine Schweigepflicht-Zahlung von über 10 Millionen Franken erhalten hat – tapste auf die Bühne zu seinem stolzen Papa. Eines ist klar, das Selbstvertrauen von seinem Erzeuger hat er (noch) nicht.

Trostpreis für Neuer

Auch wenn die deutschen Medien es einheilig einen Skandal finden, dass Neuer nicht gewählt wurde. Der Keeper nahm es locker und erinnert sich wohl auch an die Zeit nach seinem Abgang bei Schalke, als er von den Bayern-Fans nicht gerade mit viel Liebe gesegnet wurde.

Treffendes Fazit von Angel di Maria

Player Angel Di Maria of Argentina (R) arrives with wife Jorgelina Cardoso for the FIFA Ballon d'Or 2014 soccer awards ceremony at the Kongresshaus in Zurich January 12, 2015. REUTERS/Arnd Wiegmann (SWITZERLAND  - Tags: SPORT SOCCER)

Bild: ARND WIEGMANN/REUTERS

«Ehrlich gesagt gibt es niemanden, der diesen beiden das Wasser reichen kann. Cristiano und Messi sind unterschiedlich, aber ohne Frage die zwei Besten auf diesem Planeten. Die FIFA sollte zwei Ballon d'Ors vergeben: Einen für die beiden und einen für den Rest», so der Mittelfeldspieler von Manchester United gemäss goal.com. Der Aussage des argentinischen Flügelflitzers kann man getrost zustimmen.



Hol dir die App!

Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.

Abonniere unseren Daily Newsletter

0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Roger Federer über Heimatgefühle: «Die Schweiz? Das ist frische Luft»

Tennis-Star Roger Federer im persönlichen Gespräch über Begegnungen im Wald, wie die Menschen reagieren, wenn er beim Bäcker Gipfeli kauft und warum ihm die seltenen Tage in der Schweiz heilig sind.

Er wohnt schon lange nicht mehr hier, in der Region Basel. Hier, wo vor 20 Jahren alles begann. Die Weltkarriere eines Jungen, der von sich sagt, er habe sich erlaubt, grosse Träume zu haben. Roger Federer wollte nicht nur der Beste in Münchenstein sein. Er wollte der Beste der Welt sein. Und er war bereit, Opfer dafür zu erbringen. Mit 14 Jahren zog er in die Romandie. Er sprach kaum Französisch. Er wurde von Heimweh geplagt.

Heute sagt der Baselbieter, es seien die zwei prägendsten Jahre …

Artikel lesen