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epa06207455 Hannover's team celebrates after winning the German Bundesliga soccer match between Hannover 96 and Hamburger SV in Hannover, Germany, 15 September 2017.  EPA/DAVID HECKER (EMBARGO CONDITIONS - ATTENTION: Due to the accreditation guidlines, the DFL only permits the publication and utilisation of up to 15 pictures per match on the internet and in online media during the match.)

Hannover feiert die kurzfristige Tabellenführung, doch die Stimmung bei «96» bleibt angespannt. Bild: EPA/EPA

Fan-Streit in Hannover – wenn das halbe Stadion «Ultras raus!» skandiert

Am Freitagabend hievte sich Hannover 96 zum ersten Mal seit 48 Jahren an die Tabellenspitze der Bundesliga. Dennoch ist die Freude beim Aufsteiger getrübt – denn ein Streit zwischen Ultras, «normalen» Fans und Vereinsführung droht zu eskalieren.



Damit hatte beim Aufsteiger nun wirklich niemand gerechnet, doch der Blick auf die Tabelle ist tatsächlich keine Fata Morgana. Dank des 2:0-Heimerfolgs gegen den Hamburger SV am Freitagabend grüsst Hannover 96 – vor der Saison noch Abstiegskandidat Nummer 1 – für zwei Tage von der Tabellenspitze der Bundesliga. Historisch! Zum ersten Mal seit 48 Jahren steht «96» wieder ganz oben.

Alles paletti also in Hannover? Denkste! Es brodelt beim zweifachen deutschen Meister und Pokalsieger von 1992. Die sogenannte aktive Fanszene hat seit Wochen einen Stimmungsboykott ausgerufen. Wie bereits in den vergangenen Wochen hatten die Ultras während des Spiels immer wieder Protest- und Schmähgesänge gegen den Präsidenten Martin Kind angestimmt.

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«Kind muss weg!» vs. «Ultras raus!» Video: streamable

Der 73-jährige Hörgeräte-Unternehmer steht kurz vor der endgültigen Übernahme der Mehrheit des Traditionsvereins aus Niedersachsen. Er will die totale Entscheidungsgewalt für sich. Wegen seiner langjährigen Tätigkeit kann er eine Lücke der 50+1-Regelung nutzen, was den fanatischsten Anhängern des Klubs nicht in den Kram passt. «Kind muss weg!», skandierten sie am Freitagabend immer wieder. Als die Spieler nach dem Sieg gegen HSV vor der Fankurve die Welle machten, war die Nordkurve schon halbleer. Die Ultras hatten das Stadion geschlossen verlassen.

Doch der Stimmungsboykott, der den Präsidenten empfindlich treffen sollte, ist wegen des Erfolgs der Mannschaft schon verpufft. Die Mannschaft gewinnt auch ohne ihre Unterstützung und mittlerweile haben sich auch die «normalen» Fans gegen sie gewandt. Pfiffe und «Ultras raus»-Sprechchöre waren während des Spiels immer wieder zu hören.

Bald englische Verhältnisse?

Es war eine seltsame Atmosphäre: Auf dem Feld machen Pirmin Schwegler und Co. die Tabellenführung klar, auf den Rängen attackieren sich die eigenen Fans gegenseitig und die Verantwortlichen müssen sich öffentlich gegen die eigenen Ultras stellen. «Die Mannschaft macht keine Politik, zerreisst sich und wird von Teilen der Fans im Stich gelassen», sagte Manager Horst Heldt. Natürlich müssten im Verein nicht alle einer Meinung sein, versuchte Heldt die Wogen zu glätten, aber schade sei es schon, dass nicht alle diesen Abend gemeinsam feiern konnten.

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Seit Jahren fordern die Hannover-Ultras: «Kind muss weg!» bild: twitter

Etwas deutlicher wurde Trainer André Breitenreiter: «Was ich echt doof finde, ist, dass die Ultras das Stadion verlassen, bevor die Jungs vor der Fankurve sind.» Das sei ein klares Signal gegen die Mannschaft. «Sie reden von der Liebe zu diesem Verein, dann muss man die Mannschaft auch unterstützen», forderte Kind. «Die Ultras können gerne zu Hause bleiben. Überraschend ist, dass die unorganisierte Mehrheit eine klare Meinung ausgedrückt hat. Wir sollten uns an der Mehrheit orientieren und nicht an der lautstarken Minderheit.»

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Kind sieht sich in der Reaktion des restlichen Publikums gestärkt. Die Ultras, die sich selbst als Hüter der Fussballkultur sehen und die glauben, dass es ohne sie keine Stimmung im Stadion gäbe, werden ihre Protestaktion nach den Vorfällen vom Freitag sicherlich nicht einstellen. Für sie ist die Zukunft des Vereins in Gefahr, sie fürchten die totale Kommerzialisierung wie bei einigen Klubs in England. Eine schnelle Lösung des Konflikts scheint so bald jedenfalls nicht in Sicht. Und der Keil zwischen Fans und Ultras droht den Klub endgültig zu spalten.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Bruno Wüthrich 19.09.2017 12:17
    Highlight Highlight Man muss die Ultras ernst nehmen. Aber nicht zu ernst. Sie sind nun mal da. Wichtig ist jedoch, dass es auch früher schon Stimmung in den Stadien gab. Zwar nicht permanent und organisiert, sondern situativ und unorganisiert. Das heisst: Es gab stimmungsmässig langweilige Spiele, aber daneben auch mal Spiele mit einer Stimmung, wie wir sie heute kaum mehr kennen.

    Es ist schwierig zu sagen, ob es früher oder heute besser ist. Doch wir alle (auch die Ultras) sollten sich bewusst sein, dass der Wandel immer weiter geht. Irgendwann sind auch die Ultras Geschte. Es wird auch ohne sie gehen müssen.
  • Paul_Partisan 19.09.2017 08:48
    Highlight Highlight Oh je alle diese Kommentare von frustrierten, alten Männern.. Wie ihr den Fussball wie er früher war, ohne Ultras, in den Himmel lobt, da kommt mir die Galle hoch. Als die Ultras in der Schweiz noch nicht im Stadion waren, gab es dafür die Kutten, Hools und Nazis. Wie die Stadien aussehen und klingen ohne Ultras, wissen wohl alle: Triste Stimmung, CH-Nati Niveau. Und noch was: es steht jedem frei, selbst eine Gegenbewegung, Gegenkurve aufzubauen, den Support selbst zu organisieren. Macht doch mal selbst was oder bringt eure Kritik ein anstatt euch nur das Maul zu zerreissen. Ultra' per sempre!
    • Bruno Wüthrich 19.09.2017 13:25
      Highlight Highlight Wann ist für Sie «früher»? Ich denke, das ist für jeden etwas anders. Damit will ich sagen, dass es vor Ihrem «Früher» auch schon ein «Früher» gab. Und so weiter.

      Das heisst für Sie, dass die alten Männer, wie Sie sie nennen, von etwas sprechen oder schreiben, wovon Sie möglicherweise nicht den Hauch einer Ahnung haben. Könnte es sein, dass Sie derjenige sind, der sich ohne besserers Wissen das Maul zerreisst?

      Wohlgemerkt: Mit diesem Kommentar will ich keineswegs irgendetwas von heute schlecht reden. Aber ich finde, wer andern vorhält, das Maul aufzureissen, der sollte es selber nicht tun.
  • Grundi72 19.09.2017 06:15
    Highlight Highlight Die Ultras, die sich selbst als Hüter der Fussballkultur sehen und die glauben, dass es ohne sie keine Stimmung im Stadion gäbe, dabei zerstören sie mit ihrer sektiererischen Art die farbige Vielfalt unter Fans. Wer nicht ist wie sie wird entweder unter Druck gesetzt und passend gemacht oder ausgegrenzt und gemobbt.

    Erinnert irgendwie an sozialistische Regimes!
  • Randy Orton 19.09.2017 00:40
    Highlight Highlight Fussball ohne Ultras schaut so aus wie in England: bei den erfolgreichen Klubs sind die Stadien gefüllt (solange sie Erfolg haben), wie jetzt im Moment bei Hannover. Stimmung gibt es keine mehr, ausser bei Toren noch 30 Sekunden lang. Sobald eine Mannschaft sportlich unten durch muss, schwinden die Zuschauerzahlen drastisch und der Verein kommt in kurzer Zeit in existenzbedrohende Lage. Neue Fussballfans kommen keine nach, weil niemand von den Jugendlichen eine Fussballkuktur mit Leidenschaft erlebt, andere Sportarten werden den Fussball ablösen.
  • JonathanFrakes 18.09.2017 22:05
    Highlight Highlight Wenn ihr denkt, dass es ohne Ultras geht, schaut mal nach England. Extrem hohe Ticketpreise und dafür fast nur noch Eventbesucher an den Spielen. Beim Spiel United gegen den FCB hat man ausschliesslich die Basler Fans gehört. Kann ja nicht das Ziel sein, dass einer der grössten Vereine der Welt keine richtige Fankurve hat. Aber für einige hier, sind die Ultras ja so böse🙈
  • derEchteElch 18.09.2017 21:23
    Highlight Highlight Kind: «Überraschend ist, dass die unorganisierte Mehrheit eine klare Meinung ausgedrückt hat. Wir sollten uns an der Mehrheit orientieren und nicht an der lautstarken Minderheit.»

    Ich liebe dieses Zitat. Es müsste/könnte auch in der Politik anwendung finden; Nicht so viel Aufmerksamkeit einer lautstarken Minderheit (z.b. Feministinnen) widmen und die ganze Welt wäre weniger gestresst.

    Kind ist mir jetzt schon als Präsident sympatisch. Woher die Ultras ihre Befürchtung nehmen ist mir schleierhaft. Er ist nicht Red Bull oder Hoeness. Vielleicht eher wie Burgener..
    • Gapunsa 18.09.2017 22:14
      Highlight Highlight Wenn er sich an der Mehrheit richtet, warum will er dann die aleinige Herrschaft?
    • Makatitom 18.09.2017 22:36
      Highlight Highlight Man könnte auch die äusserst unangenehm lautstarke $SVP mal etwas leiser drehen
  • felixJongleur 18.09.2017 20:32
    Highlight Highlight Erinnert mich an eine der früheren Krisen in SG nach dem verlorenen Cupmatch gegen LS als der Frust der Gegentribüne am EB ausgelassen wurde die Zeit danach, der Vereinsführung war das natürlich grad recht.
  • Illuminati 18.09.2017 19:46
    Highlight Highlight Entschuldigung aber was geht dann bei einigen von euch ab?
    Dank Ultras könnt ihr teilweise unglaubliche Choreos bestaunen und sie sind die, welche als letztes das Stadion verlassen. Und wenn ich so aussagen höre wie, "denen geht es nur um im mittelpunkt zu stehen" frage ich mich schon... Die stundenlange arbeit für fahnen, choreos, interne zeitschriften etc. nehmen sie im hintergrund auf sich und dann wollen sie nur aufmerksamkeit? Und wieso ist zb basel - fcz ein solches zuschauermagnet?
    Weil es so ach niveauvollen fussball gibt oder weil sich vielleicht die 2 besten Kurven der Schweiz treff
    • Tan Long 18.09.2017 21:06
      Highlight Highlight Was Choreo?? Was Stadion verlassen?? Was Mittelpunkt?? Was faseln Sie da???
    • _helmet 18.09.2017 22:30
      Highlight Highlight Ich finde dieses "Ultra"-Getue zersört eher die Stimmung - die sonst friedliche, erwachsene, aber trotzdem bunt und angeheizt wäre - als dass sie dafür sorgt. Dieses kindische, affige, Aggrogetue, ohne Rücksicht auf andere Matchzuschauer, Kinder, Familien, die genausogrosse Fans sind, killt die Stimmung. Es gäbe zu Hauf engagierte Fanclubs, die super Stimmung und Choreos machen, aber auf +/- friedliche und erwachsene Art - normal einfach. Diese peinlichen "Ultras" braucht wirklich niemand. Und FCZ - FCB ist sicher zuallerletzt wegen denen - viel eher trotz denen - ein zuschauermagnet.
    • Illuminati 18.09.2017 23:15
      Highlight Highlight @helmet: auf was für eigene erfahrungen stützen sie ihre aussage? Laut ihrem Kommentar sind ultras (achtung pauschalisierung von ihnen) peinlich und die Stimmung agressiv (achtung wieder pauschalisierung). Und Kindern heizen die Stimmung an? Tut mir leid ich habe auch gerne Kinder im Stadion aber diese heizen die Stimmung sicher nicht an, sie machen teils mit und das ist schön. Btw weil mir aus ihrem kommentar nicht klar wird ob ihnen das klar ist aber ultras sind eigentlich ausschliesslich in Fanclubs.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Duscholux 18.09.2017 18:45
    Highlight Highlight Die Ultras tun so als ging es ihnen um den Fussball. Dabei geht es ihnen nur darum sich selber zur Schau zu stellen.
  • Snowy 18.09.2017 17:50
    Highlight Highlight Die "50+1"-Regelung ist der nötige Damm, der die Bundesliga noch vor englischen Verhältnissen trennt.

    Und englische Verhältnisse kann kein Fussballfans ernstens wollen.
    Darum: Pro Fanprotest.
    • Grigor 18.09.2017 18:34
      Highlight Highlight 50+1 Regel wird auch bei Hannover weiter amgewendet. Diese wird aber nach 25 Jahren im Verein gelockert. Wer 25 Jahre investiert hat, dem kann man schlecht den schnellen Profit vorwerfen. Auch hier hilft wieder die Differenzierung.
    • Amboss 18.09.2017 22:29
      Highlight Highlight @snowy: naja, es kommt auf den Blickwinkel an, was der Fussballfan sich wünscht

      Wenn man bezahlbare Tickets und Stimmung im Stadion möchte, dann kann man nicht für die Englandisierung sein.

      Wenn man sich aber eine spannende Liga wünscht und möchte, dass man auch international, in CL und EL mal ein bisschen was von deutschen Teams hört, dann müsste man für die Aufhebung der 50+1 Regel sein.


      Aber beides geht wohl nicht.
  • Max Müsterlein 18.09.2017 17:34
    Highlight Highlight War während der Live-Übertragung der Meinung der Protest richte sich gegen die zündenden HSVler.
  • RacKu 18.09.2017 17:27
    Highlight Highlight Who cares? Fussball sollte von NETFLIX produziert werden und endlich Superbowl Level erreichen! Ich fordere Helene zur Halbzeit, Burgerking und Carlsberg! 👍
    • grünezecke #fcksvpafd 19.09.2017 01:36
      Highlight Highlight Libertas, gäll du bisch gc fan
    • Paul_Partisan 19.09.2017 08:38
      Highlight Highlight und du, Libertas, behauptest mal in einer Fankurve aktiv gewesen zu sein? Mit so einer Vorstellung vom Fussball? Du hast wohl die VIP-Loge mit der Fankurve verwechselt...
  • meine senf 18.09.2017 17:17
    Highlight Highlight Bei einer allfälligen "Englandisierung" werden sich die jetzigen "Normalos" die Preise auch bald nicht mehr leisten können ...
    • Nelson Muntz 18.09.2017 17:37
      Highlight Highlight Die Ultras sind ein Krebsgeschwür, dass den Fussball terrorisiert und kaputt macht. 19950 FANS aus Köln feiern, 50 Ultras machen alles kaputt....es gäbe zig weitere Beispiele, auch aus der Schweiz. Aber Ultras sind wie Veganer; nur ihre Sichtweiseist richtig, daher erspare ich mir die Mühe alles aufzulisten.
    • Snowy 18.09.2017 18:39
      Highlight Highlight So ein Schwachsinn. Es waren ja eben genau die Ultras, welche für die tolle Stimmung auf der Auswärtsfahrt nach London gesorgt haben. Und ja: Da habs auch ein paar dabei, welche übertrieben haben.

      Überhaupt sind es gerade bei Auswärtsspielen fast ausschliesslich die aktiven Kurvenfans (Ultras), welche für die Stimmung sorgen. "Normale" Fans triffst Du auf Auswärtsfahrten beinahe keine an. Aber das bestätigt meinen Verdacht, dass Du von Groundhopping wenig AHnung hast.
    • CASSIO 18.09.2017 19:07
      Highlight Highlight ich seh's wie Du, Rüdiger. So lange "mein Verein" Ultras hat, werde ich kein Spiel mehr im Stadion verfolgen. Umso trauriger ist das für mich, als dass ich gerne mal mit meinem Sohn dasselbe erleben möchte, wie ich mit meinem Vater erleben durfte. Nur damals gab's noch keine Ultras. Wenn ich den Hass in den Gesichtern der Ultras sehe, dann könnt ich kotzen!!! Und das Schlimme dabei ist, je mehr Hass Ihr Ultras in Euch habt, umso manipulierbarer seid Ihr. Das ist das Ziel des Fussballs! Brot und Spiele!
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