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Der verlorene EM-Halbfinal gegen Frankreich war Schweinsteigers 120. und letztes Länderspiel.
Bild: Martin Meissner/AP/KEYSTONE

Rücktritt aus der DFB-Elf: Schweinsteiger spielt nicht mehr für Deutschland

Bastian Schweinsteiger hat Bundestrainer Löw gebeten, ihn nicht mehr für die Nationalmannschaft zu berücksichtigen. In England gibt es zudem Gerüchte, dass der 31-Jährige bei Manchester auf dem Abstellgleis steht.

29.07.16, 10:23 29.07.16, 11:13


Bastian Schweinsteiger hat seinen Rücktritt aus der deutschen Nationalmannschaft verkündet. Via Twitter gab der 31-jährige Mittelfeldspieler bekannt, dass er Bundestrainer Jogi Löw gebeten habe, ihn künftig nicht mehr für Länderspiele zu nominieren.

Schweinsteiger gab sein Länderspiel-Debüt am 6. Juni 2004 beim 0:2 gegen Ungarn in Kaiserslautern. In 12 Jahren als Nationalspieler absolvierte er 120 Länderspiele, was Rang 4 in der ewigen Bestenliste bedeutet, und schoss 24 Tore.

«Schweini» nahm an vier EM- und drei WM-Endrunden teil. 2014 wurde er mit Deutschland in Brasilien Weltmeister. Seit dem Rücktritt von Philipp Lahm vor zwei Jahren amtete er als Captain der DFB-Elf.

Schweini auf Mourinhos Abschussliste

Auch bei Manchester United steht Schweinsteiger offenbar vor dem Aus. Allerdings nicht freiwillig. Mehrere englische Medien berichten, dass der Routinier zusammen mit acht anderen Spielern auf der Streichliste des neuen Trainers José Mourinho steht.

Diese neun Profis seien von Mourinho persönlich informiert worden, dass sie keine Zukunft unter ihm mehr haben. Schweinsteiger hat sich bislang noch nicht dazu geäussert, allerdings erschien er am Donnerstag nicht zum Training im United-Sportzentrum in Carrington. (pre)

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Brikne, 20.7.2017
Neutrale Infos, Gepfefferte Meinungen. Diese Mischung gefällt mir.

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18
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18Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Stachanowist 29.07.2016 14:39
    Highlight Deutscher Meister, Pokalsieger, Champions League-Sieger, Weltmeister, Mann von Ana Ivanović - und an allen diesen fünf Meisterleistungen war er führend beteiligt.

    Ich sage es wie Ali G: RESTECP!!!
    27 4 Melden
    • Abraxas 29.07.2016 15:32
      Highlight RESTECP!! für deinen Kommentar - und natürlich auch für Basti! Einer der ganz Grossen! :)
      15 1 Melden
  • sanmiguel 29.07.2016 13:13
    Highlight So kann man natürlich auch einer Nicht-Mehr-Nominatiton für die Nationalmannschaft aus dem Weg gehen...

    Er war ein ganz ordentlicher Fussballer. Nicht mehr und nicht weniger. Das Aufgebot für die EM war ein Fehler. Und seine Leistung entsprechend. Vielleicht kommt ja nochmals ein zweiter Frühling und er kann auf Clubebene noch ein paar Akzente setzen wenn er in der 2. Halbzeit als Joker kommt...
    7 57 Melden
    • sdv520 29.07.2016 13:37
      Highlight er war jahrelang die führungsperson und leitfigur im deutschen fussball, im klub und in der nati, was soll daran nur ordentlich sein? ausserdem hat er so ziemlich alles gewonnen. messi ist wohl auch nur ordentlich, wurde ja noch nie weltmeister...
      36 6 Melden
  • Luca Brasi 29.07.2016 12:07
    Highlight Dafür hat er nun mehr Zeit für seine frisch Angetraute. Geht nichts über Familie. Respekt, Schweini. ;)
    27 5 Melden
  • Theor 29.07.2016 12:06
    Highlight Der Abgang ist seiner unwürdig. Schweinsteiger war ein absolut famoser Spieler und er hat es verdient, dafür in Erinnerung zu bleiben. Das Aus an der EM ist bitter für ihn, aber das Mourinho ihn ebenfalls einfach wegwirft, ist nicht nachvollziehbar. Aber ich mochte Mourinho noch nie. Einer der unsympatischen Trainer im Spitzengeschäft.
    25 13 Melden
    • Raembe 29.07.2016 13:19
      Highlight Was hat Schweini denn bitte fussballerisch in den letzten 2 Jahren geleistet? Er hats schon unter VAn Gaal nicht gepackt und der war ja immer von Ihm begesitert.
      11 20 Melden
    • Hoppla! 29.07.2016 14:22
      Highlight Unter Van Gaal war er schlichtweg nur ein Fremdkörper. Da hat der Oldie Carrick massiv bessere Leistungen gezeigt.

      Mit dem richtigen Trainer der auf ihn setzt und bei einer Mannschaft aus dem Mittelfeld kann ich mir aber noch einige Jahre Fussball vorstellen. Zum Beispiel Swansea oder Southampton.
      5 3 Melden
  • Ani_A 29.07.2016 11:59
    Highlight Hoffentlich geniesst er jetzt die Flitterwochen :)
    9 5 Melden
  • Mia_san_mia 29.07.2016 11:52
    Highlight Der richtige Zeitpunkt zum aufhören... Er ist jetzt schon eine Legende!
    26 8 Melden
  • R10 29.07.2016 11:41
    Highlight Einer der ganz Grossen, von Schweini zu einem der prägendsten Figuren des deutschen Fussballs.
    Das Bild vom WM-Finale von Schweinsteiger mit der blutenden Schramme unter dem Auge ist meiner Meinung nach eines der grössten Bilder der Fussballgeschichte.
    40 13 Melden
    • welefant 29.07.2016 11:52
      Highlight Ach paperlapap, eines der grössten bilder ist ein wenig hochgegriffen...
      15 22 Melden
    • Alex23 29.07.2016 15:51
      Highlight Alpendruide: So so, was andere sagen ist paperlapap. Hmm, eine fundierte Art zu argumentieren.
      Übrigens, es heisst: papperlapapp
      7 2 Melden
    • welefant 29.07.2016 17:29
      Highlight Echt jetzt? Nichts besseres zu tun als auf Rechtschreibefehler hinzuweisen?
      Naja,
      So so wäre dann auch ein Wort, Soso...

      4 7 Melden
    • welefant 29.07.2016 17:50
      Highlight Ps: hab dir übrigens auch noch einen fehler verpackt, sonst wirds dir noch langweilig!
      2 3 Melden
  • SVARTGARD 29.07.2016 11:11
    Highlight Gott sei Dank!
    8 56 Melden
  • FrancoL 29.07.2016 11:11
    Highlight Auf die Insel zu gehen war wohl mehr als nur ein Fehlentscheid.
    33 4 Melden
  • Soko von Soko & Klaas 29.07.2016 10:54
    Highlight Danke für alles Schweini, du bist ein ganz Grosser.
    47 6 Melden

Herr und Frau Mötzli, können wir uns nicht einfach mal freuen?!

Die Schweiz schlägt Serbien hochdramatisch 2:1. Schlagzeilen machen aber die Doppeladler beim Jubel von Granit Xhaka und Xherdan Shaqiri. Die Gesten waren unüberlegt und unnötig. Aber auch verständlich für Spieler, bei denen sich so viel um Identität und Zugehörigkeit dreht.

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Zumindest für ganz viele Schweizer Fans. Die Freude über den Sieg wurde schnell gedämpft. Dürfen sich Schweizer da überhaupt noch freuen? Das war doch Hochverrat!

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