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Toulouse's Swiss defender François Moubandje Jacques (R)  vies with Caen's French midfielder Jordan Adeoti during the French L1 football match Toulouse vs Caen on September 20, 2014 at the Municipal Stadium in Toulouse.  AFP PHOTO/ PASCAL PAVANI

Toulouse-Verteidiger Moubandje (rechts) im Match gegen Caen vor zwei Wochen. Bild: AFP

Aufgebot für die EM-Quali

Petkovic beruft Nobody Moubandje und Frey in die Nati

Das ist eine Sensation! Natitrainer Vladimir Petkovic bietet für die EM-Qualifikationsspiele gegen Slowenien und San Marino einen Spieler auf, der nicht einmal Insidern ein Begriff ist: François Moubandje, ein 24-jähriger Verteidiger, der bei Toulouse spielt.

Bei den Auswärtsspielen in Maribor und Serravalle gehören drei Spieler zum Aufgebot, für die es entweder eine Premiere oder – im Falle von Tranquillo Barnetta – eine Rückkehr ist. Nationaltrainer Vladimir Petkovic schenkt zwei Neulingen das Vertrauen, die als einzige Schweizer Akteure in der französischen Ligue 1 tätig sind. François Moubandje gehört seit dieser Saison bei Toulouse zum Abwehrstamm, Michael Frey steht seit Sommer in Lille unter Vertrag.

Der Trainer der Schweizer Nationalmannschaft, Vladimir Petkovic, referiert anlaesslich einer Pressekonferenz am Sonntag, 7. September 2014 im Mediencenter des St. Jakob Park Stadions in Basel. (KEYSTONE/Patrick Straub)

Vladimir Petkovic sorgt für frisches Blut bei der Nati. Bild: KEYSTONE

Moubandje?!

Nach viel Verletzungspech und nur 58 Minuten Einsatzzeit in der letzten Saison hat sich Moubandje im zweiten Jahr bei Toulouse nun etabliert. Etwas begünstigt durch den Ausfall des Serben Uros Spajic stand der 24-jährige Verteidiger in den letzten sechs Partien jeweils während 90 Minuten auf dem Platz. In der Dreierabwehr des Elften der Ligue 1 gehörte ihm zumeist der Platz als zentraler Verteidiger, an seiner Seite spielte jeweils der ehemalige YB-Akteur Dusan Veskovac.

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Die Kritiken sind gut, nun erhielt Moubandje den Lohn dafür in Form des ersten Aufgebots für das Schweizer A-Nationalteam. In der SFV-Auswahl ist dem in Kamerun geborenen Genfer, der für die U21 im Jahr 2012 drei Spiele absolviert hat, wohl eher der Platz als Backup für den unumstrittenen Linksverteidiger Ricardo Rodriguez zugedacht.

Rennes' French Cameroonian forward Paul-Georges Ntep (L) vies with Toulouse's Swiss defender Jacques-François Moubandje during the French L1 football match between Rennes (SRFC) and Toulouse(TFC) on September 23, 2014 at the route de Lorient stadium in Rennes, western France. AFP PHOTO / JEAN-SEBASTIEN EVRARD

Moubandje ist 1,78 m gross und spielt seit 2013 in Toulouse. Bild: AFP

Kämpfer Frey als Joker im Sturm

Michael Frey steht seit dem letzten Tag der Transferperiode dieses Sommers und bis 2018 bei Lille unter Vertrag. Der einsatzfreudige Berner ist dabei, sich bei den «Doggen» als Nachfolger von Salomon Kalou die Sporen abzuverdienen. In zwei der letzten drei Partien stand der 20-jährige Stürmer in der Startformation, ein Tor ist ihm aber noch nicht gelungen.

In Bern war Frey dank seines starken Willens, grosser Laufbereitschaft und einigen Toren (24 in 92 Ernstkämpfen) Publikumsliebling. Für die Schweiz spielte er in allen Nachwuchsauswahlen, zuletzt in der verpassten EM-Qualifikation für die U21. In der Hierarchie der Offensive im Nationalteam wird Frey vorderhand zuhinterst anstehen müssen.

Jevgenjis Kazacoks, of Lithuania, left fights for the ball with Michael Frey, of Switzerland, right, during the U21 match Switzerland against Lithuania in Lugano, Switzerland, September 8 2014. (KEYSTONE/TI-PRESS/Sara Solca)

Michael Frey, vor wenigen Wochen noch mit der U21 gegen Litauen im Einsatz. Bild: TI-PRESS

Frei und logischerweise Stocker nicht dabei

Tranquillo Barnetta, der zuletzt in der Champions League gegen Maribor zu Schalkes Startelf gezählt hat, kehrt nach der Nicht-Berücksichtigung gegen England in den Kreis des Nationalteams zurück. Würde der St. Galler in einer der beiden Partien der EM-Qualifikation zum Einsatz gelangen, so wäre es sein 75. für die Schweiz.

Für Fabian Frei, Valentin Stocker und Loris Benito fand Petkovic keinen Platz mehr im 23 Spieler umfassenden Aufgebot. Stocker bei Hertha Berlin und Benito bei Benfica Lissabon hätten sich ihren Saisonstart mit wesentlich mehr Spielpraxis und folglich anders vorgestellt. (ram/si)

Das Aufgebot

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Bild: SFV



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    Alle Leser-Kommentare
  • Androider 04.10.2014 01:42
    Highlight Highlight Petkovic ist sowas von falsch. Schneuwly hätte eine Nomination durchaus verdient. Denn er ist der einzige (Schweizer), der derzeit beim FCL gute Leistungen abrufen kann.
  • Devante 03.10.2014 15:59
    Highlight Highlight unser Nati-Coach war ja gestern im Letzigrund, schade hat er die gute Leistung von Schönbächer und Chiumento nicht mit einer Nomination gewürdigt, denke die können beide mit Tranquillo (zumindest Schönbi von der position her) mithalten

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