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Adi Hütter feiert mit seinen Spielern. Aber locker nehmen will er die nächsten Wochen gar nicht. Bild: KEYSTONE

Hütter warnt nach Wende: «Wer Letzteres tut, bekommt Probleme mit mir»

Seit langem wird gewerweisst, wann der Meistertitel der Young Boys Tatsache wird. Die Spieler können das Thema nicht mehr hören. Dabei liefern sie im Wochentakt Argumente für Party-Planungen ab.

08.04.18, 21:39 09.04.18, 06:40

«Ich habe es vor vier Wochen gesagt, vor zwei Wochen, vor einer Woche, ich sage es jetzt und ich werde es auch nächste Woche wieder sagen: Meister sind wir erst, wenn es mathematisch feststeht.» Loris Benito, der Torschütze zum 1:0 beim 4:2-Auswärtssieg in St.Gallen, erlebte nach der aufregenden Partie nochmals einen emotionalen Moment.

Gleich schlägt der Ball zum 2:2 ein: Miralem Sulejmani beim Freistoss. Bild: KEYSTONE

Die Fragen um den Zeitpunkt des Titelgewinns nerv(t)en den Aargauer Linksverteidiger. Gleichwohl liess er sich dann entlocken: «Es kann sehr gut sein, dass wir im April Meister sind. Ich kenne den Spielplan, aber ich behalte meine Rechnung für mich.»

Faktisch war der fünfte Auswärtserfolg hintereinander (bei 18 erzielten Toren), wie es auch Benito formulierte, ein «sehr, sehr grosser Schritt». Aber die Young Boys mussten für den Sieg in St.Gallen eine Halbzeit lang leiden. «Zwischendurch verursachte es mir etwas Bauchweh», gab Trainer Adi Hütter in der Nachbetrachtung zu. «Wir hatten die Chance, auf 2:0 zu erhöhen, dann war St.Gallen Chef auf dem Platz.»

«Darum ist YB auch Leader.»

St.Gallen-Trainer Giorgio Contini

Als Knackpunkt, das sahen beide Coaches identisch, erwies sich Miralem Sulejmanis wunderbares Freistoss-Tor zum 2:2 kurz vor der Pause. «Danach hat man gesehen, dass YB ein paar PS mehr hat. Darum sind sie auch Leader», sagte Giorgio Contini.

Der Kniff in der Halbzeitpause

Als richtige Massnahme erwies sich auch die Pausenansprache in der Berner Kabine. Es seien deutliche Worte gefallen, verriet Leonardo Bertone.

Leonardo Bertone (hier im Spiel gegen den FCZ) kann nicht nur schreien, sondern auch zuhören. Zum Beispiel in der Halbzeitpause gegen St.Gallen. Bild: KEYSTONE

Hütter berichtete, wie «unglaublich ruhig» es gewesen sei. Das hatte seinen Grund. «Die Mannschaft brauchte in der Situation jemanden, der ihr die Hand reichte und Ruhe bewahrte. Ich habe sie darauf hingewiesen, wie gut sie Fussball spielen kann. Danach hat sie eine absolut tolle Reaktion und ein anderes Gesicht gezeigt.» Mit dem Doppelschlag bis zur 54. Minute zum 4:2 erstickte YB allfällig aufkeimende Hoffnung der St. Galler zügig im Keim.

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Das «M-Wort» ist kein Fluch

Hütter sieht das «M-Wort», das die meisten Spieler sich nicht in den Mund zu nehmen trauen, nicht als Fluch. «Wir haben alles selber in der Hand. Wenn wir so spielen wie in der zweiten Halbzeit, steht dem (Titelgewinn) nichts im Weg.» Ohnehin könne er die Floskeln wie «von Spiel zu Spiel schauen» langsam nicht mehr hören.

Wer nachlässt, kriegt's mit Hütter zu tun. Bild: KEYSTONE

Die Hauptaufgabe sieht der Vorarlberger nun darin, die Konzentration im Team hoch zu halten. «Ich beobachte im Training genau, wer fokussiert bleibt und wer glaubt, dass es reichen würde, mit zehn Prozent weniger auf den Platz zu gehen. Wer Letzteres tut, bekommt Probleme mit mir.» (fox/sda)

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Zeno Hirt, 25.6.2017
Immer wieder mal schmunzeln und sich freuen an dem, was da weltweit alles passiert! Genial!
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3Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • hävi der 3. 08.04.2018 23:14
    Highlight Bin 100% pro YB

    Finde es aber trotzdem gut, wenn Basel nächstes Jahr wieder Meister wird.
    4 62 Melden
    • abc10 09.04.2018 08:09
      Highlight und das macht 0% Sinn..
      51 1 Melden
    • hävi der 3. 09.04.2018 09:26
      Highlight Gut, ich nehme es zurück.
      Der Kommentar war eigentlich nur ein Test um zu sehen ob mein Account nicht wieder gelöscht wurde.
      Tatsächlich kein Inhalt.
      7 8 Melden

Liebes YB, bitte veryoungboys es noch ein Mal

Liebe Young Boys

Versteht mich bitte nicht falsch. Ich würde euch den Titel von Herzen gönnen. Obwohl ich kein Fan bin, mag ich euch: das Team, Radio Gelb-Schwarz, die Stadt, den Hütter – und den Spycher sowieso. Spätestens seit ich ihn einmal im grossen Buchladen in Zürich traf. Und nicht etwa in der DVD-Abteilung.

Ich würde euch den Titel echt gönnen.

Aber ich hätte es auch Odysseus gegönnt, dass er nach dem Krieg gegen Troja auf direktem Weg nach Hause gefunden hätte. Doch so funktioniert …

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