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Cesc Fàbregas kann es nicht fassen: Nach seinem Aussetzer zeigt ihm der Unparteiische Rot. Bild: Carl Recine/REUTERS

Dumm und Dümmer lachen sich kaputt: Diese 7 Platzverweise sind noch dämlicher als Fàbregas' Aussetzer

Chelseas Cesc Fàbregas leistet sich am Montagabend im Nachtragsspiel gegen West Bromwich Albion eine Dummheit sondergleichen – und fliegt deshalb vom Platz. Damit ist er in der Fussballer-Gilde in bester Gesellschaft.

19.05.15, 09:13 19.05.15, 15:12
Tobias Wüst
Tobias Wüst

Ob ihm der Ball über den Rist rutscht oder er nur seine Treffsicherheit unter Beweis stellen will, wird wohl für immer Cesc Fàbregas' Geheimnis bleiben. Auf jeden Fall trifft der Chelsea-Spielmacher mit seiner präzisen Flanke genau Chris Brunt von West Brom am Kopf – während das Spiel eigentlich nach einem Handgemenge im Strafraum unterbrochen ist.

gif: streamable

Die Folge: Fàbregas sieht die rote Karte, seine Blues verlieren mit 0:3 und nicht zuletzt kann sich der Katalane damit auch den Assistrekord von Thierry Henry (20, Fàbregas hat 18) ins Kamin schreiben.

Mit dieser Aktion steht der Katalane nicht alleine da. Eine Auswahl der dümmsten Platzverweise:

Violani: Der italienische Rammbock

YouTube/JukinVideo

2014: In einer italienischen Amateurliga gelangt Jacobo Violani zu unerwarteter Berühmtheit. Nachdem er einen Goaliepatzer eiskalt ausnützt, läuft er jubelnd Richtung Spielerbank – und rammt dann ohne Vorwarnung seinen Schädel durch das seitliche Plexiglas. Der Schiedsrichter zögert keine Sekunde und zeigt dem Rammbock Rot. Immerhin: Die ungewöhnliche Aktion beschert Violani zahlreiche Auftritte im Fernsehen und eine eigene Facebook-Page.

Neymar: Das verhängnisvolle Doppelgesicht

YouTube/EllwoodsGamerTag

2011: Obwohl er noch in seiner Heimat beim FC Santos spielt, ist Neymar bereits ein Star. Wenig überraschend kommen die Zuschauer bereits mit Masken des brasilianischen Wunderkinds bekleidet ins Stadion. Nach seinem vorentscheidenden 3:0 gegen Colo Colo in der Copa Libertadores schnappt sich Neymar eines dieser Schmuckstücke und jubelt mit seinem Gesicht vor seinem Gesicht. Der Schiedsrichter findet's gar nicht lustig und zeigt dem Youngster die gelb-rote Karte.

Dyer und Bowyer: Doof und Doof

YouTube/redsomber

2005: Newcastle liegt gegen Aston Villa mit drei Toren zurück, der heimische Anhang buht, die Nerven liegen blank. Da entschliessen sich die Magpies Kieron Dyer und Lee Bowyer dazu, ihren Fans doch noch etwas Show zu bieten – und verprügeln sich gleich gegenseitig. Das Verdikt: Je einmal Rot für die beiden Streithähne und viel Gaudi für die Zuschauer.

Zequinha: Der hinterlistige Kartendieb

YouTube/mcmillke

2007: Eigentlich will der Portugiese Zequinha nur seinem Freund beistehen, doch der Schuss geht nach hinten los. Als ein Teamkollege bei der U20-Weltmeisterschaft im Achtelfinal gegen Chile einen Gegenspieler anrempelt, zückt der Schiedsrichter sofort die rote Karte. Zequinha stürzt herbei und schnappt dem Unparteiischen kurzerhand die Karte aus der Hand. Dieser sieht damit natürlich seine Autorität untergraben und zeigt dem Schelm das zurückeroberte Schiri-Utensil sogleich. Zequinha verabschiedet sich unter Tränen.

Bastia: Der missverstandene Helfer

YouTube/aekaraenwsis21

2008: Noch einer aus der Kategorie «Ich will doch nur helfen!»: Als sich im Spiel zwischen Asteras Tripolis und Panathinaikos ein Flitzer ziemlich widerspenstig zeigt, greift Adrian Bastia ein und legt den unwillkommenen Gast mit einem sauberen Hacken. Der Schiedsrichter ist wohl auf rüde Fouls programmiert und zückt automatisch Rot.

Scholes: Der schlechte Nachahmer

YouTube/CaptainWardy

2008: Es gibt halt nur eine Hand Gottes. Manchester Uniteds Paul Scholes macht im UEFA Super Cup gegen Zenit St.Petersburg auf Diego Maradona und hämmert eine Flanke mit der Faust ins Netz. Ein Traumtor, das den Ausgleich zum 2:2 bedeutet hätte – doch der Schiedsrichter durchschaut die freche Aktion und zeigt dem bereits verwarnten Scholes die zweite gelbe Karte.

Song: Der fliegende Ellbogen

YouTube/Florin Salam

2014: Im WM-Gruppenspiel zwischen Kamerun und Kroatien leistet sich Alex Song beim Stand von 0:1 einen Aussetzer sondergleichen: Nachdem er im Mittelfeld ganz leicht mit Mario Mandžukić zusammenstösst, rammt er dem kroatischen Stürmer von hinten den Ellbogen in den Rücken. Die Aktion bleibt nicht ungestraft: Song sieht Rot und seine Löwen gehen noch mit 0:4 unter.

Zugabe: Solskjær, der selbstlose Ritter

YouTube/Chrissy Torres

1998: Nach nervenaufreibenden 90 Minuten kommt Manchester United gegen Newcastle beim Stand von 1:1 zu einem Eckball. Die Red Devils drücken auf den Siegestreffer, doch plötzlich bricht Newcastles Rob Lee durch und stürmt alleine auf das United-Tor. Edeljoker Ole Gunnar Solskjær sieht nur noch eine Möglichkeit: Er legt Lee von hinten, nimmt die rote Karte entgegen und läuft unter tosendem Applaus der Zuschauer und zahlreicher Schulterklopfer seiner Mitspieler vom Feld.

Jetzt bist du dran! Kennst du noch weitere Platzverweise, bei denen man sich nur an den Kopf greifen kann? Schreib uns im Kommentarfeld!

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Yanik Freudiger, 23.2.2017
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6Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Hans Jürg 20.05.2015 12:43
    Highlight Alex Song soll ja die rote Karte bewusst gesucht haben, da offenbar eine Wette lief, bei der man darauf setzen konnte.
    0 2 Melden
  • Dingsda 19.05.2015 14:09
    Highlight jetzt ist es raus: putin ist nur immer so pikiert und angespannt, weil er mal seinen kleinen bruder verloren hatte!

    adrian bastia* (*echter name der redaktion bekannt) flüchete damals vom kgb nach argentinien, um sich als liberaler, langhaariger fussballer zu verwirklichen.

    jetzt sind sie wieder vereint, und der ewig währende weltfrieden beginnt.
    20 0 Melden
  • Aufblasbare Antonio Banderas Liebespuppe 19.05.2015 12:39
    Highlight eimal hat doch ein goalie von nem schweizer team einen verprügelt der aufs feld gerannt ist
    0 2 Melden
  • niciled 19.05.2015 11:41
    Highlight Der von Solskjaer erinnert mich an Roberto Rodriguez im Heimspiel gegen den FC Vaduz. Er hat nicht mal den Schiri angeschaut, er machte einfach rechts und kehrt und lief Richtung Kabine :)
    10 0 Melden
    • droelfmalbumst 20.05.2015 08:31
      Highlight manchmal muss man sich opfern um der mannschaft zu helfen... solange es keine körperverletzung ist sind solche roten karten völlig i.O.
      3 0 Melden
  • schnider93 19.05.2015 11:06
    Highlight Also meiner Meinung nach sind da aber auch zwei bis drei sehr kleinliche Schiedsrichter dabei...
    6 0 Melden

Das wären die Logos der Schweizer Klubs, wenn sie NHL-Teams wären

Die Eishockey-Sprache ist englisch: Crosscheck, Slot und Butterfly-Goalie, Boxplay, Icing und Emptynetter. Auch die Schweizer Ligen heissen nicht mehr Nationalliga A und B, sondern National League und Swiss League. Nur die Klubs haben immer noch ihre alten Namen.

Höchste Zeit, dass auch sie sich wandeln upgraden und ihre HC, SC und EV durch zeitgemässe Namen ersetzen!

* Update: User weisen darauf hin, dass der richtige Plural «mice» lautet. Das ist natürlich korrekt. Da ein kleiner Fehler zum …

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