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(FILE PHOTO) FIFA has handed FC Barcelona a transfer ban for the next two transfer windows for breaching regulations on the international transfer and registration of minors. BARCELONA, SPAIN - APRIL 10:  Barcelona youth players stand ready to play a match on one of the pitches at the Joan Camper training ground on April 10, 2011 in Barcelona, Spain. Every weekend various teams of Barcelona youth players play in matches with the hope of one day making it to the top. (Photo by Jasper Juinen/Getty Images)

Bild: Getty Images Europe

Katalanen gehen vor Gericht

Drohendes Transferverbot: Barça zieht vor den CAS

Der FC Barcelona will das vom Fussball-Weltverband Fifa ausgesprochene Transferverbot nicht hinnehmen. Der spanische Meister plant, vor den Internationalen Sportgerichtshof zu ziehen.

02.04.14, 23:59

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Der FC Barcelona legt Einspruch gegen das Transferverbot der Fifa ein. Wie der spanische Fussballmeister mitteilte, wird der Club in dieser Sache den Internationalen Sportgerichtshof Cas anrufen. Zudem wollen die Katalanen beim Cas den Antrag stellen, die vom Fussball-Weltverband verhängten Sanktionen auszusetzen.

Die Fifa hatte Barça wegen des Transfers minderjähriger Spieler mit einem Transferverbot für zwei Wechselperioden belegt. In einer 14 Punkte umfassenden Erklärung wies der Club darauf hin, dass er sich in seiner Fussballschule «La Masía» sehr gründlich um den Schutz von Minderjährigen kümmere und dafür sorge, dass die Nachwuchsspieler eine vollständige Ausbildung erhielten. «Barça bildet in erster Linie Menschen aus, und erst dann Sportler.»

Auch Superstar Lionel Messi kam im jungen Alter zu Barça. Bild: Cordon Press

Das Modell sei von der Fifa bislang stets anerkannt und als Modell gepriesen worden. Ein Vereinssprecher betonte, nach den Kriterien des Weltverbandes wäre es nicht möglich gewesen, Messi in der Schule des Vereins auszubilden. Das Reglement, auf das sich die Fifa berufe, stelle das Modell der Ausbildung von Talenten infrage.

Insgesamt geht es um zehn Transfers

 Der Weltverband wirft Barcelona Verstösse gegen Artikel 19 des «Reglements bezüglich Status und Transfer von Spielern» vor. Der Club und der spanische Verband müssen zudem eine hohe Geldstrafe zahlen. Der Strafe gingen Untersuchungen der Fifa Transfer Matching System GmbH und der Fifa-Disziplinarkommission voraus.

«Die Ermittlungen betrafen mehrere minderjährige Spieler, die über verschiedene Zeiträume zwischen 2009 und 2013 beim Verein registriert waren und mit diesem an Wettbewerben teilnahmen», hiess es in dem Fifa-Statement. Insgesamt soll es um die unerlaubten Transfers von zehn Spielern gehen. Um welche Akteure es sich handelt, teilte der Verband nicht mit.

Bild: EPA/EFE

Erst vorige Woche hatte Barça den Transfer des 17 Jahre alten Kroaten Alen Halilovic verkündet. Auch der deutsche Nationalspieler Marc-André ter Stegen von Borussia Mönchengladbach soll sich angeblich über einen Wechsel im Sommer einig sein. Die Katalanen haben nicht zum ersten Mal Ärger wegen eines Transfers. Nach der Verpflichtung des Brasilianers Neymar zahlte der Club nach einem juristischen Streit 9,1 Millionen Euro Steuern nach. Anfang des Jahres war der damalige Vereinspräsident Sandro Rosell deswegen zurückgetreten.

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Zeno Hirt, 25.6.2017
Immer wieder mal schmunzeln und sich freuen an dem, was da weltweit alles passiert! Genial!
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