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Infantino kann vorerst aufatmen: Kein internes Verfahren wegen den gelöschten Tonaufnahmen

FIFA-Präsident Gianni Infantino hat kein internes Verfahren zu befürchten. Der Walliser ist wegen angeblich gelöschter Tonaufnahmen einer Council-Sitzung medial in die Kritik geraten.



«Gegen Herrn Infantino ist kein formelles Verfahren eröffnet worden», sagte Roman Geiser, der Sprecher der FIFA-Ethikkommission. Geiser dementiert damit durch Schweizer und deutsche Medien verbreitete Meldungen. Die Zeitungen und Online-Portale hatten über eine drohende Sperre von 90 Tagen gegen Infantino wegen des Verdachts auf verschiedene Ethikvergehen berichtet.

ZU DEN MELDUNGEN, DASS BEI DER FIFA ETHIKKOMMISSION MEHRERE ANZEIGEN GEGEN FIFA-CHEF GIANNI INFANTINO EINGEGANGEN SEIEN, STELLEN WIR IHNEN AM FREITAG, 3. JUNI 2016, FOLGENDES ARCHIVBILD ZUR VERFUEGUNG -  Gianni Infantino, new FIFA President, of Switzerland, takes a seat for a press conference after being elected as new FIFA President, at the Extraordinary FIFA Congress 2016 held at the Hallenstadion in Zurich, Switzerland, Friday, February 26, 2016. (KEYSTONE/Patrick B. Kraemer)

Hat kein formelles Verfahren am Hals: Gianni Infantino.
Bild: KEYSTONE

Der Walliser, Ende Februar zum Nachfolger des suspendierten Sepp Blatter zum FIFA-Präsidenten gewählt, sieht sich seit dem Kongress des Weltverbandes am 13. Mai in Mexico-City mit mehreren Vorwürfen konfrontiert, sein Amt nicht ordnungsgemäss auszuüben.

Neben dem Vorwurf, das öffentlich gemachte Jahresgehalt von zwei Millionen Franken als ungenügend betrachtet zu haben, hat Infantino derzeit Anschuldigungen wegen angeblich vertuschten respektive gelöschten Aufzeichnungen von Gesprächen im Zusammenhang mit der Freistellung des einstigen Chefaufsehers Domenico Scala zu gewärtigen. Der als Vorsitzender der Audit- und Compliance-Kommission installierte italienisch-schweizerische Doppelbürger war seiner Entmachtung mit dem Rücktritt Mitte Mai zuvorgekommen.

Domenico Scala, Chairman of the FIFA's Audit and Compliance Committee gestures during a discussion at the International Football Arena (IFA) conference at FIFA's headquarters in Zurich, Switzerland November 19, 2015.    REUTERS/Arnd Wiegmann

Domenico Scala.
Bild: ARND WIEGMANN/REUTERS

Die FIFA wies darauf hin, dass «nach gängiger Praxis alle offiziellen Versammlungen, aufgenommen und archiviert werden». «Das war auch bei der Versammlung in Mexiko der Fall.» Gemäss der FIFA bezog sich «der E-Mail-Verkehr auf eine Kopie der Original-Dateien der Sitzung, die fälschlicherweise auf einem lokalen Laufwerk gespeichert waren». Diese Datei bestehe und werde von der FIFA verwaltet. (sda)

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«Wir verspüren keinen negativen Druck» – YB muss in Valencia punkten

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