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Ihr wurde fristlos gekündigt: Die Masseurin des FC Lenzburg.  bild: TeleM1/Facebook

Lenzburg

Nach Sexskandal fristlos gekündigt: Kann die Masseurin vor Gericht gehen? 

Nachdem sie an der Meisterfeier einen Spieler des FC Lenzburg vor den Augen seiner Teamkollegen sexuell befriedigt hatte, wurde ihr fristlos gekündigt. Ob dies rechtlich zulässig ist, bezweifeln Rechtsanwälte.

Ein Artikel der

Die Geschichte ist schnell erzählt: Der FC Lenzburg steigt letzte Saison in die 2. Liga interregional auf. Bei der Feier im Zürcher Club Mascotte fliesst der Alkohol in Strömen. Mit dabei ist auch die Clubmasseurin (41).  

Nachdem das Mascotte schliesst, wird noch vor einem nahegelegnen Parkhaus weitergefeiert. Dabei kommt es zu einem intimen Kontakt zwischen der Masseurin und einem Spieler. Die restlichen Fussballer schauen zu, feuern die beiden an. Jemand filmt, wie die Masseurin den Spieler mit der Hand befriedigt.  

Das Video macht unter den Spielern die Runde, bis schliesslich der Clubpräsident Wind von der Sache bekommt. Nun ist die Masseurin ihren Job los – die Spieler wurden intern sanktioniert.

Co-Präsident: «Fehlendes Vertrauen»

Im Interview mit dem TV-Sender «TeleM1» spricht der Co-Präsident des Vereins, Philipp Isler, von «fehlendem Vertrauen». Isler: «Diverse Spieler, welche nicht in diesen Vorfall involviert waren, haben klar signalisiert, dass das Vertrauen für eine weitere Zusammenarbeit fehlt.» 

Für die Frau ist klar:

«Ich bin hier der Sündenbock.»

Masseurin

Das sagt sie gegenüber «Blick». Auch stellt sie die Vermutung an, dass ihr jemand Drogen in ihr Getränk getan habe. «Ich habe einen totalen Filmriss und weiss von dem ganzen Vorfall nichts mehr. Und das obwohl ich nur zwei Getränke hatte.» 



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